- Aus der Community
Wiederbelebung: meist ganz fern – und plötzlich so nah…
2 Minuten


Habt Ihr Euch schon einmal mit dem Thema Wiederbelebung beschäftigt? Wärt Ihr in der Lage dazu, wenn plötzlich jemand vor Euch zusammenbräche, keinen fühlbaren Puls mehr hätte und keine erkennbare Atmung? Wer jahrelang sein Wissen nicht mehr aufgefrischt hat und auch nicht praktisch trainiert hat, wie die Herzdruckmassage funktioniert, wird da mitunter Hemmungen haben. Mir ginge es so, trotz medizinischer Ausbildung.
Wiederbelebt – und wieder völlig munter
Wie wertvoll es ist, sich zu trauen, im Notfall aktiv zu werden, konnte ich vor fünf Jahren selbst erleben: als mein Vater mitten in einer Veranstaltung einen Herzstillstand erlitt. Ich war nicht dabei, auch sonst niemand von der Familie – aber ein anderer Anwesender griff sofort zu. Er hatte auch keine Übung, aber er traute sich – und rettete damit meinem Vater das Leben. Und nicht nur das: Durch das sofortige Reagieren und Helfen blieben Gehirn und alle sonstigen Fähigkeiten vollständig intakt. Wer den vollständigen Bericht lesen möchte, findet ihn hier.
Beschäftigt Euch mit Wiederbelebung!
Heute am 18. September 2017 beginnt die Woche der Wiederbelebung. Das ist ein guter Anlass, sich mit dem Thema zu beschäftigen! Gerade Diabetiker, vor allem Typ-2-, aber auch langjährige Typ-1-Diabetiker, gehören nun einmal zu den Risikopersonen. Die Deutsche Herzstiftung gibt viele Tipps zur Wiederbelebung, zum Beispiel einen Film, wie die Herzdruckmassage funktioniert. Ich habe vor einiger Zeit mal wieder meine Kenntnisse diesbezüglich aufgefrischt – danach fühlte ich mich deutlich sicherer. Und so geht es sicher vielen. Und die Dankbarkeit der Geretteten und ihrer Angehörigen ist doch die schönste Belohnung, die man bekommen kann, oder?

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Begleit-Erkrankungen
- Behandlung

3 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
lena-schmidt postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße