„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“: Gelungener Jahresauftakt in Schwerin

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© Kirchheim
„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“: Gelungener Jahresauftakt in Schwerin

„Das Engagement der Diabetes-Aktion [ist] von großer Bedeutung und muss weitergehen“, findet der Sinsheimer Diabetologe Dr. Richard Daikeler. „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ startete in Schwerin in ihr mittlerweile 14. Jahr.

Mehr als 20 Diabetes-Experten, 21 Stunden Beratung, 800 ausgefüllte Diabetes-Risikocheck-Bögen mit Cholesterin- und HbA1c-Wert-Messungen für Menschen mit Diabetes sowie eine #G7PLU-Steil-Wand voller Gedanken und Tipps zum Thema Diabetes – all das ist das Ergebnis der Jahresauftaktaktion von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS”.

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ geht mittlerweile ins 14. Jahr

Die von Sanofi initiierte Diabetesaktion war am 19. und 20. April 2018 zu Gast im Schlosspark-Center Schwerin und startete dabei in ihr nunmehr 14. Jahr. Bildlich festgehalten wurden die Inhalte der Vorträge und Interviews zum Thema Diabetes von einer Live-Zeichnerin. Erstmalig konnten Besucher der Diabetesaktion dank Virtual-Reality-Brillen erleben, wie die Stoffwechselerkrankung im Körper wirkt.

Das fertige Werk der Live-Zeichnerin. (Klicken Sie für eine vergrößerte Ansicht auf das Bild)

„Das ungebrochene Interesse sowie die vielen Patienten, die durch die Diabetes-Risikochecks entdeckt wurden, zeigen, wie wichtig die Aktion ‘Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS’ ist. Aktuell leben 7 Mio. Menschen mit Diabetes in Deutschland und die Zahl steigt. Gerade deshalb ist das Engagement der Diabetes-Aktion von großer Bedeutung und muss weitergehen!“, sagte Dr. med Richard Daikeler, Sinsheim, bei der Pressekonferenz zur Aktion am 19. April in Schwerin.

Machen Sie den Risikocheck!

Kern der Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS” ist der Diabetes-Risikocheck. Dabei werden bei Menschen mit Diabetes der Langzeitblutzucker- und Cholesterinwert bestimmt. Der HbA1c-Wert sollte im Zielkorridor zwischen 6,5 und 7,5 Prozent liegen, um das Risiko für Folgeerkrankungen zu senken*.

„Gerade Menschen mit Diabetes sollten regelmäßig ihre Cholesterinwerte überprüfen lassen. Ist das ‚schlechte’ LDL-Cholesterin zu hoch, kann es zu Herz-Kreislauf-Komplikationen kommen”, betonte Daikeler.

Eine Frage des Diabetes-Typs?

In der Öffentlichkeit werde zu wenig unterschieden zwischen dem Typ-1- und dem Typ-2-Diabetes. Diese Differenzierung sei aber wichtig, betonte Dr. Karsten Milek, Begründer des KiDS-KURSES für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes, im Rahmen der Veranstaltung.

„In unserem KiDS-KURS lernen die Kinder und Jugendlichen unter Freizeitbedingungen mit der Insulintherapie, die für sie lebensnotwendig ist, umzugehen“, so Milek weiter. Daikeler ergänzte: „Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes ist eine Insulintherapie die Chance, die Therapiezielwerte zu erreichen, wenn Änderungen der Lebensgewohnheiten sowie Tabletten für die Diabetestherapie nicht ausreichen.“


* Der HbA1c-Wert ist eine wichtige Kenngröße bei der Diagnose des Diabetes und im Diabetes-Management. Bei gesunden Menschen liegt er zwischen 4,5 und 6,5 Prozent, also „unter 7”. Bei Menschen mit Diabetes ist die „7” ein anerkannter Richtwert, laut Nationaler Versorgungsleitlinie des Diabetes mellitus Typ-2 liegt der Zielkorridor zwischen 6,5 und 7,5 Prozent. Zielwerte und die dazu notwendige Therapie werden ausschließlich vom behandelnden Arzt zusammen mit dem Patienten individuell festgelegt.

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“: Zusammen nachhaltig aufklären

Die Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ steht für bundesweite, nachhaltige Informationen über die Volkskrankheit Diabetes: Mehr als 750.000 Besucher an 54 Standorten und mehr als 35.000 ausgewertete Risikochecks liefern fundierte Daten.

Die ausgewerteten Risikochecks und die Erfahrungen vor Ort zeigen, dass weiter informiert werden muss: Viele Menschen werden von ihrem Diabetes-Risiko überrascht und nur etwa die Hälfte der Menschen mit Diabetes erreichen eine zufriedenstellende Blutzuckereinstellung.

Aufklärung über Diabetes seit 2005

Die vom Unternehmen Sanofi initiierte Aktion kooperiert seit 2005 mit Fachgesellschaften, Patientenorganisationen, Krankenkassen und Medien – darunter auch das Diabetes-Journal und die Blood Sugar Lounge:

die Partner der Aktion (zum Ausklappen anklicken)

Adipositas Stiftung, Apotheken-Depesche, Ärzte Zeitung, Blood Sugar Lounge, Cholesterin und Co e.V. (CholCo), DAK Gesundheit, Deutscher Diabetiker Bund e.V. (DDB), Deutsche Diabetes Föderation e.V. (DDF), Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes e.V. (DDH-M), Deutsche Diabetes Stiftung (DDS), Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz- und Kreislauferkrankungen e. V. (DGPR), Diabetes-Journal, Diabetes Zeitung, Diabetologen eG Baden-Württemberg, DiaExpert, Deutscher Tanzsportverband e.V. (DTV), EuroMedix Health am Dom GmbH, gesundheit.com, gesundheitswirtschaft rhein-main e.V., HealthCapital, herzmedizin, Insulinclub.de, LZ Gesundheitsreport, Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe e.V. (VDBD).

Weitere Informationen finden Sie unter www.gesuender-unter-7.de


von Redaktion Diabetes-Anker

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mit Materialien von Sanofi

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 6 Tagen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
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