- Behandlung
Woche des Sehens 2023: Ein tiefer Blick ins Auge kann viel verraten
2 Minuten

In der Woche des Sehens 2023, vom 8. bis 15. Oktober wird das Auge als ‘Fenster zur eigenen Gesundheit’ beleuchtet. Augenärztliche Untersuchungen geben Hinweise auf Diabetes und neurologische Erkrankungen. Auch Bluthochdruck, oft unbemerkt, kann durch Augenärzte erkannt werden. Eine rechtzeitige Behandlung kann Organschäden verhindern und die Lebensqualität bewahren.
Es kommt vor, dass Menschen wegen einer neuen Brillenverordnung die Augenarztpraxis aufsuchen – und dann auf ihren dringend behandlungsbedürftigen Bluthochdruck angesprochen werden. Wenn der Augenärztin oder dem Augenarzt bei der Untersuchung der Netzhaut eine Verengung der Netzhautgefäße oder ein Verschluss der feinen Blutgefäße auffällt, ist das ein ernstzunehmender Hinweis. Betroffenen sollten diesen nicht „auf die leichte Schulter“ nehmen, betont Prof. Dr. Gerd Geerling vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V.
Bluthochdruck ernst nehmen
Von Bluthochdruck sind in Mitteleuropa mehr als ein Fünftel der Menschen betroffen. Viele wissen oft nichts davon oder nehmen Warnungen ihres Hausarztes nicht ernst, weil sie keine Beschwerden haben. Auf Dauer drohen aber schwerwiegende Folgen wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Nierenversagen – und auch der Verlust des Sehvermögens.
Gefäßschäden erkennt man leicht beim Blick auf die Netzhaut
Die Untersuchung des Augenhintergrunds ist eine Standarduntersuchung in den Augenarztpraxen. Dabei betrachtet der Augenarzt bzw. die Augenärztin die Netzhaut und die Blutgefäße. Nirgends sonst im Körper ist dies so leicht und schmerzfrei möglich. Der Vorteil: Der Zustand dieser Blutgefäße lässt Rückschlüsse auf den Zustand aller Blutgefäße im gesamten Körper zu. Sind dort Schädigungen festzustellen, ist das ein Zeichen, dass auch weitere Organe, zum Beispiel Herz oder Nieren betroffen sind.
Ein erhöhter Blutdruck kann in der Netzhaut unumkehrbare Veränderungen verursachen – im Extremfall drohen abnehmende Sehschärfe und Ausfälle im Gesichtsfeld, die nicht wieder rückgängig gemacht werden können.
Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober
„Das Auge als Fenster zur Welt“ lautet das Thema der Woche des Sehens 2023, die vom 8. bis 15. Oktober stattfindet. Augenärztinnen und Augenärzte betrachten das Auge aber auch als „Fenster zur eigenen Gesundheit“ – sie sehen nicht nur Hinweise auf Augenerkrankungen. Zahlreiche weitere Krankheiten können sich an den Augen manifestieren: Unter anderem Diabetes mellitus oder neurologische Krankheiten wie beispielsweise Multiple Sklerose (MS). Anzeichen dieser Krankheiten oder Hinweise darauf können mitunter schon früh an den Augen festgestellt werden. Dies ermöglicht eine rechtzeitige Behandlung. So werden im besten Fall Organschäden vermieden und die Lebensqualität bleibt erhalten.
Bereits seit dem Jahr 2002 rückt die Woche des Sehens mit vielfältigen Aktionen bundesweit die Bedeutung guten Sehvermögens in die Öffentlichkeit und klärt über die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation sehbehinderter und blinder Menschen in Deutschland sowie den Ländern des globalen Südens auf. Auch in diesem Jahr übernimmt die Fernsehjournalistin Gundula Gause die Schirmherrschaft der Kampagne.
Die Aktionspartner sind die Christoffel-Blindenmission, der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband, der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands, das Deutsche Komitee zur Verhütung von Blindheit, die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft, der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie die PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird die Woche des Sehens von der Aktion Mensch und Carl Zeiss Meditec.
mit Materialien von PRO RETINA
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uho1 postete ein Update vor 3 Tagen, 1 Stunde
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute- calvin240 antwortete vor 3 Tagen, 1 Stunde
Habe ich angenommen, schreibe mir gerne eine Nachricht
Liebe Grüße
123novesia postete ein Update vor 4 Tagen, 22 Stunden
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 3 Tagen, 23 Stunden
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





