- Bewegung
Die Dialetics xAlps 2026: Jetzt bewerben für das Outdoor-Abenteuer durch die Alpen mit Diabetes
3 Minuten
Im Rahmen der Dialetics xAlps 2026 geht es für Menschen mit Diabetes erneut über die Alpen: Anfang Juli wartet eine 130 Kilometer lange Route mit 7.000 Höhenmetern, Hüttenübernachtungen und alpinem Gelände. Interessierte können sich bis zum 28. Februar bewerben – acht Plätze stehen bereit.
Im Sommer 2026 starten erneut Menschen mit Diabetes zur geführten Alpenüberquerung xAlps – organisiert vom Online-Schulungsportal Dialetics. Vom 2. bis 11. Juli führt die anspruchsvolle Tour über rund 130 Kilometer und 7.000 Höhenmeter von Mittelberg über die Schweiz bis nach Mals in Südtirol.
Teilnehmen können acht Menschen mit Typ‑1- oder Typ‑2‑Diabetes, begleitet von erfahrenen Betreuerinnen und Betreuern. Die Bewerbung läuft bis zum 28. Februar, anschließend beginnt eine mehrmonatige Vorbereitungsphase.
Was die Teilnehmenden der xAlps 2026 erwartet
Die xAlps ist eine neuntägige Tour mit Tagesetappen zwischen 7 und 27 Kilometern, bis zu 1.300 Höhenmetern Auf‑ und Abstieg und einem höchsten Punkt von etwa 2.700 Metern. Übernachtet wird in Berghütten und einmal im Biwak. Jede Person trägt ihr eigenes Gepäck – etwa 12 Kilogramm inklusive Verpflegung, Kleidung und Material. Begleitet wird die Gruppe von einem Bergführer, einer Ärztin und einem Videografen.
Alles wichtige auf einen Blick: Dialetics xAlps 2026
Die Dialetics xAlps ist eine geführte Alpenüberquerung von und für Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2:
- 8 TeilnehmerInnen, 4 BetreuerInnen
- Professionelle Vorbereitung mit Trainingsplan
- 2. bis 11. Juli 2026 (9 Tage)
- 130 km, 7.000 Höhenmeter
- Begleitung durch Bergführer, Ärztin und Videograf
- Bewerbungsphase bis 28. Februar um 23:59 Uhr
- die ausgewählten TeilnehmerInnen werden am 8. März 2026 informiert
Route und Übernachtungen
Der Start erfolgt nach einer gemeinsamen ersten Nacht in Oberstdorf. Am nächsten Morgen geht es Richtung Mittelberg und weiter zur Mindelheimer Hütte. In den folgenden Tagen führt die Strecke über mehrere Täler und Höhenzüge, fast täglich durch Ortschaften für kleine Einkäufe. Auf den Hütten erhalten die Teilnehmenden Halbpension, morgens ein einfaches Bergfrühstück und abends ein warmes Gericht.
Infos über Route und Ablauf
Die Dialetics xAlps ist eine geführte Alpenüberquerung von und für Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2:
- Start in Mittelberg (Österreich), Ziel in Mals (Italien)
- Höchster Punkt: ca. 2.700 Meter
- Tagesetappen: 7 bis 27 km
- 500–1.300 Meter Auf‑ und Abstieg täglich
- Übernachtung in Berghütten und einmal im Biwak
- Gepäckgewicht ca. 12 kg
Anforderungen an Fitness und Erfahrung
Für die xAlps ist eine sehr gute Ausdauer und Trittsicherheit notwendig. Erfahrung im alpinen Gelände (mindestens T2, besser T3) wird vorausgesetzt. Kletterkenntnisse sind nicht nötig. Wichtig ist zudem ein stabiles Blutzuckermanagement bei längerer körperlicher Belastung. Menschen mit Diabetes sollten vorab klären, wie sie Insulin, Pumpe oder Sensoren in der Höhe und bei großen Belastungen anpassen.
Diabetes und Höhenmeter: Was zu beachten ist
Lange Anstiege und mehrere Stunden Bewegung können die Insulinempfindlichkeit deutlich erhöhen und das Risiko für Unterzuckerungen steigern. Eine individuelle Anpassung der Insulindosis ist daher essenziell – idealerweise nach Beratung durch das Diabetes-Team.
Ab 2.000 bis 2.500 Metern kann außerdem die Höhe Beschwerden auslösen. Zusätzlich spielen technische Aspekte eine Rolle: Bei Insulinpumpen können Luftblasen im Reservoir durch Druckveränderungen zu ungewollter Insulinabgabe führen. Vor der Tour sollte das Reservoir daher besonders sorgfältig befüllt werden.
Zur kontinuierlichen Blutzuckerkontrolle eignen sich CGM-Systeme oder Messgeräte. Unterwegs muss ausreichend schnell wirksame Kohlenhydrate griffbereit sein.
Bericht von der Dialetics xAlps 2025
In der Ausgabe 10/2025 des Diabetes-Anker-Magazins ist ein ausführlicher und mit vielen Bilder angereicherter Beitrag über die letztjährige Tour erschienen:
➤ 130 Kilometer, 7000 Höhenmeter: Mit Typ-1-Diabetes in die Alpen
Teilnahme, Bewerbung und Kosten
Bewerben können sich Menschen mit Typ‑1- oder Typ‑2‑Diabetes ab 18 Jahren, die die Anforderungen erfüllen. Insgesamt stehen acht Plätze zur Verfügung. Nach der Vorauswahl folgen kurze Gespräche über Fitness, Erfahrungen und das persönliche Diabetes-Management.
Die Tour ist dank Partner-Unterstützung kostenlos. Es fällt lediglich eine Anmeldegebühr von 250 Euro an, die nach der Teilnahme zurückerstattet wird.
Info-Events: Teilnahme ist Pflicht
Für eine vollständige Bewerbung gehört neben dem Ausfüllen des Formulars auch die Teilnahme an einem der beiden Info-Termine:
Hier werden Route, Anforderungen, Vorbereitung und organisatorische Details vorgestellt. Auch Hinweise zu Sicherheit, Notfallmanagement und Ausrüstung sind Teil des Programms.
Sicherheit und Begleitung sowie Dokumentation der Tour
Die Gruppe bewegt sich ausschließlich auf Wegen bis maximal Schwierigkeitsgrad T3. Ein Notausstieg ist täglich im Tal möglich. Im Ernstfall kann das Team die Erstversorgung leisten und die Bergrettung alarmieren. Zudem besteht eine Reiseveranstalter-Haftpflicht, alle Teilnehmenden benötigen eine DAV-Mitgliedschaft.
Während der gesamten Alpenüberquerung entstehen Bild- und Tonaufnahmen. Die Tour wird auch in den sozialen Medien begleitet. Mit der Teilnahme stimmen die Wandernden der Nutzung dieser Aufnahmen zu.
Die xAlps 2026 verbindet sportliche Herausforderung, gemeinsames Erleben und praktische Erfahrung im Umgang mit Diabetes unter besonderen Bedingungen. Für viele Teilnehmende bedeutet die Tour nicht nur ein außergewöhnliches Abenteuer, sondern auch ein Stück Selbstbestärkung – Schritt für Schritt über die Alpen.
Alle Informationen zur xAlps 2026 – inkl. ausführlichem Aftermovie zur letztjährigen Tour – gibt es auch auf der Dialectics-Website.
mit Materialien von Dialectics
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55
