Drachenbootrennen für Kinder mit Diabetes am 10. Juni in Berlin

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Drachenbootrennen für Kinder mit Diabetes am 10. Juni in Berlin

Diabetes und Sport sind – allen Herausforderungen zum Trotz – eine richtig gute Kombination. Am Samstag, 10. Juni 2023, findet in Berlin-Grünau ein Drachenbootrennen mit viel Info-Programm rund um Diabetes und Sport für Kinder ab 8 Jahren statt. Sichern Sie sich jetzt einen der letzten freien Plätze!

Mehr essen, weniger spritzen, Sport nüchtern, Sport-BEs, Basalrate senken, Sportmodus, Zen-Modus, temporäre Anpassung des Glukoseziels… bei all den Möglichkeiten zur Dosisanpassung beim Sport schwirrt schnell der Kopf. Was davon relevant und hilfreich ist, kommt erstens auf die Therapie und die verwendete Technologie an, und zweitens auf den eigenen Körper (und die Tageszeit, die Tagesform, den Trainingszustand und einige andere Faktoren).

Tipps und Tricks rund um Sport

Doch Sport macht Spaß und tut gut – und mit ein paar Faustregeln und etwas Übung lassen sich die Glukosewerte während und nach der Bewegung in gesunden Bahnen halten. Hilfreiche Informationen und Materialien bietet zum Beispiel das Team der T1DEXI Studie, die zeigt, dass Menschen an Tagen mit Sport mehr Zeit im Zielbereich verbringen als an Tagen ohne Training, das Zusatzmaterial zur Diabetes- und Sportfibel, oder auch das Erasmus+ Projekt “Diabetes und Sport” für Kinder.

Probieren geht über Studieren

All dieses Wissen will auch ausprobiert werden – und so bieten Dexcom und VitalAire am 10.06.2023 von 9:30-15 Uhr im Stadt-Land-Bad in Berlin-Grünau ein Drachenbootrennen mit informativem Rahmenprogramm an. Los geht es mit einem Imbiss und der Vorbereitung und Durchführung des Drachenbootrennens selbst, nach dem Mittagessen gibt es zwei Vorträge über Therapieanpassung bei Sport und Freizeit (Diabetesberaterin Jessica Schmidt-Herzel) sowie zur Insulinpumpe t:slim X2. Außerdem läuft ab 13 Uhr parallel ein Diabetes-Quiz für die jüngeren Teilnehmenden.

Zur Anmeldung
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der Dexcom Community Website.

Autorin
Dr. Mirjam Eiswirth
Redaktion diabetes-online
Verlag Kirchheim & Co GmbH
Wilhelm-Theodor-Römheld-Str. 14, 55130 Mainz

von Dr. Mirjam Eiswirth

Mirjam Eiswirth ist promovierte Sprachwissenschaftlerin. Sie lebt seit 1996 mit Diabetes und seit 2008 mit Zöliakie. Sie war tätig als Redakteurin für das Diabetes-Eltern-Journal und hat zwei Bücher veröffentlicht. Heute arbeitet sie als Coach und Referentin.

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 74 (X) Seite XX

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
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