- Bewegung
Helfen Fitness-Armbänder beim Abnehmen?
2 Minuten

Das Tragen eines Fitness-Armbands in Kombination mit einem Diät-Plan bringt einer aktuellen Studie zufolge langfristig keinen zusätzlichen Abnehmerfolg. Die Langzeitstudie an fast 500 jungen Erwachsenen zeigt, dass Teilnehmer ohne Fitness-Tracker durchschnittlich sogar mehr abgenommen haben als die Gruppe mit technischer Unterstützung.
Fitness-Armbänder liegen im Trend. Sie protokollieren die körperliche Aktivität und den täglichen Kalorienverbrauch des Trägers. Kurzzeit-Studien haben bereits gezeigt, dass die technischen Hilfsmittel während einer Diät den Gewichtsverlust verstärken können. Ein Forscherteam der Universität Pittsburgh hat nun untersucht, ob Fitness-Tracker auch langfristig beim Abnehmen helfen. Sie könnten dann eine neue Methode zur Bekämpfung von Übergewicht darstellen. Die Studie wurde im Fachjournal JAMA veröffentlicht.
470 Proabenden über einen Beobachtungszeitraum von zwei Jahren
Über einen Zeitraum von zwei Jahren untersuchten die amerikanischen Forscher die Abnehmerfolge von 470 übergewichtigen Probanden im Alter von 18 bis 35 Jahren (Body Mass Index: 25 bis 40 kg/m²). Während der gesamten Studie sollten sich alle Teilnehmer an einen vorgegebenen Diätplan halten, ihre Kalorienzufuhr reduzieren und regelmäßig Sport treiben.
In den ersten sechs Monaten betreuten Experten die Studienteilnehmer intensiv in wöchentlichen Treffen. Danach wurden die Probanden zufällig in zwei Gruppen eingeteilt. Die Standardgruppe sollte weiterhin den Diätplan verfolgen und ihre Kalorienaufnahme sowie sportliche Aktivitäten selbstständig auf einer bereitgestellten Website dokumentieren.
Die zweite Gruppe erhielt ein frei erwerbliches Fitness-Armband für den Oberarm, das die körperliche Aktivität aufzeichnet. Ihre Kalorienzufuhr konnten die Teilnehmer dieser Gruppe zudem über die Online-Software des Fitness-Trackers dokumentieren. Experten nutzen die Daten weiterhin für eine intensive Beratung aller Probanden.
Bislang keine Erklärung, wieso mit Fitness-Armbändern weniger abgenommen wurde
Das Ergebnis nach 24 Monaten: Die Gruppe mit Fitness-Armband hatte im Durchschnitt 3,5 Kilogramm abgenommen, die Standardgruppe ohne technisches Hilfsmittel sogar 5,9 Kilogramm. Fitness-Tracker scheinen also nicht zum besseren Erfolg einer Diät beizutragen, schlussfolgern die Forscher. Eine genaue Erklärung für dieses Ergebnis konnten sie jedoch nicht geben.
Eventuell sei das Tragen eines Fitness-Armbands, verglichen mit Standardmethoden, auf lange Sicht gesehen nicht motivierend genug, um ausreichende Änderungen des Lebensstils hervorzurufen. Auch persönliche Vorlieben im Umgang mit technischen Geräten könnten eine Rolle spielen.
Somit sind weitere Untersuchungen nötig um zu klären, ob und für wen der Einsatz von Fitness-Armbändern sinnvoll sein kann, und wie das Tragen eines technischen Hilfsmittels die Essgewohnheiten oder das Protokollieren einer Diät beeinflusst.
Quelle: Pressemitteilung des Diabetesinformationsdienst München
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thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 20 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Tagen, 13 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße