Jetzt anmelden fürs Diabetes- und Sport-Wochenende 2023

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© Dagmar Linck
Jetzt anmelden fürs Diabetes- und Sport-Wochenende 2023

Zucker hoch, Zucker runter, Hypo in der Nacht… Sport kann mit Typ-1-Diabetes eine ganz schöne Herausforderung sein – muss es aber nicht! Damit mehr Menschen mit Spaß und ohne Stress Sport treiben können, findet im September das 7. Diabetes- und Sport-Wochenende in NRW statt. Die Anmeldung läuft.

Bewegung, besonders draußen in der Natur, ist gut für Körper und Geist. Das gilt nicht zuletzt für Menschen mit Diabetes. Nach sportlicher Aktivität ist die Time in Range höher als an Tagen, an denen man vorwiegend sitzt, und durch Bewegung lassen sich (längerfristig) Glukoseschwankungen durchaus reduzieren. Das fühlt sich aber häufig anders an, gerade wenn man noch nicht aktiv im Training ist.

Sport-Wochenende für Menschen mit Typ-1-Diabetes

Hier setzt das Diabetes- und Sport-Wochenende der AG Sport und Bewegung der DDG an, das dieses Jahr vom 15 bis 17. September 2023 in der Sportschule Hennef (Sieg) stattfindet: in einer Gruppe von Menschen mit Typ-1-Diabetes, begleitet von einem engagierten Team aus Diabetologinnen und Diabetologen sowie Diabetes- und Ernährungsberaterinnen bekommen die Teilnehmenden Informationen, haben Raum, sich auszutauschen und ihre Dosisanpassung beim Sport zu reflektieren und natürlich vor allem auch gemeinsam sportlich aktiv zu sein.

Buntes Programm

Geplant sind unterschiedliche Arten von Bewegung – ob mit hoher oder niedriger Intensität, kurz oder lang andauernd, und früh oder spät am Tag, alles ist dabei. So gibt es auch dieses Jahr wieder eine Wanderung (in unterschiedlicher Länge, damit jede und jeder auf seine Kosten kommt), Sportprogramm in der Halle, Krafttraining, einen Nüchternlauf oder -walk und zum ersten Mal morgens eine meditative Tai Chi Einheit.

Informative Impulse

Inhaltlich gibt es dieses Jahr Impulse zu den Grundlagen der Dosisanpassung beim Sport (mit Pen, Pumpe und AID-Systemen), zum Thema Eiweiß und Low-Carb und regelmäßige Gelegenheiten zur Dosisbesprechung und Reflexion der alten oder neuen Strategien. Beim abendlichen Grillen und Beisammensein im Gruppenraum kommt natürlich auch der informelle Austausch untereinander nicht zu kurz.

Anmeldung und Einblicke ins letztjährige Sport-Wochenende


von Redaktion Diabetes-Anker

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

mit Materialien der DDG AG Sport und Bewegung

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  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Woche

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße