- Bewegung
Selbst ausprobiert: Bewegung tut gut!
2 Minuten

Statt wegen Kleinigkeiten zum Arzt zu gehen, empfiehlt Jana Einser, dass man sich mehr bewegt. Das stärkt den Körper und das Wohlbefinden.
Was hat das mit Diabetes zu tun? Eine Menge!
Das neue Jahr ist schon viele Wochen alt, viele gute Vorsätze sind bestimmt wieder gefasst worden für 2013. Kam da nicht zum Jahresende der Krankenhausreport des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), der vom Verlag Schattauer herausgegeben wurde, gerade richtig? Denn nach Berichten der AOK hat sich zum Beispiel die Zahl der Wirbelsäulenoperationen bei AOK-Versicherten zwischen 2005 und 2010 mehr als verdoppelt.
Sicher fragen Sie sich: Was hat das mit Diabetes zu tun? Eine Menge! Zwar wirkt sich dieses Mehr an Operationen nicht unmittelbar, aber doch mittelbar auf die Diabetesversorgung aus. Denn auch wenn wir – leider! – getrennte Budgets für ambulante und stationäre Behandlungen im Gesundheitswesen haben, ist die Geldmenge, die insgesamt zur Verfügung steht, begrenzt.
Natürlich hängt ein Teil dieser Steigerung mit der Bevölkerungsentwicklung zusammen – die Gesellschaft wird nicht jünger. Aber das erklärt eben nur einen Teil. Die zusätzliche Steigerung wirft schon Fragen auf. Und hier kommen wir alle ins Spiel – und zwar wieder mit meinem Lieblingsthema: Können wir nicht bei vielem, was unsere Gesundheit betrifft, selbst kosteneffizient denken und handeln?
Wie oft waren Sie im vergangenen Jahr beim Arz?
Überlegen Sie einmal selbst: Wie oft waren Sie im vergangenen Jahr bei Ihrem Arzt, weil Ihnen der Rücken ein bisschen weh tat? Oder weil Sie eine leichte Erkältung hatten? Beides sind keine Gründe, den Arzt aufzusuchen: Leichte Rückenschmerzen sind selten durch schwerwiegende Gesundheitsprobleme verursacht, sondern durch unsere körperliche Faulheit, die Büroarbeit mit sich bringt – oder auch durch falsche Belastungen bei beruflicher körperlicher Tätigkeit.
Und bei Erkältungen heißt es einfach: sich pflegen und Geduld haben – sie verschwinden normalerweise von selbst wieder. Sicher fallen Ihnen viele weitere Beispiele ein, bei denen ein Arztbesuch und anschließende Therapien – medikamentös, physiotherapeutisch, operativ … – nicht sinnvoll waren; das hätten Sie auch allein hinbekommen!
Beginnen Sie, sich mehr zu bewegen!
Vielleicht kann das erschreckende Ergebnis des Krankenhausreports ja Ansporn sein für das Frühjahr 2013: Beginnen Sie, sich mehr zu bewegen. Das hilft Ihrer Muskulatur, Ihren Knochen, Ihrem Immunsystem, Ihrer Psyche – kurz gesagt: Ihrem gesamten Körper. Ich weiß es, ich habe es ausprobiert!
von Jana Einser

Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2013; 62 (2) Seite 74
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 6 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße