Altonaer Kinderkrankenhaus

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Altonaer Kinderkrankenhaus

Das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) ist zusammen mit dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ am AKK) eines der größten Diabeteszentren für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Ca. 600 Diabetespatient:innen befinden sich in der Langzeitbetreuung. Das Ziel des Gesamt­behandlungskonzepts ist, dass die Kinder und ­Jugendlichen sowie deren Eltern kompetent und eigenverantwortlich die Diabetesbehandlung im Alltag übernehmen und sie trotz der chronischen Erkrankung altersentsprechend aufwachsen und sich wohlfühlen.

Im Bild, oben, v. l.: Dr. Ulrike Menzel, Silke Willim; Mitte: Diabetesberaterin (DB) Rita Keller, Dr. Valentina Lahn, Dr. Martha Schuchmann; unten: DB Rosa Padin; Dr. Birgit Schipper; DB Kristin Horn. Zum Team gehören noch weitere Kolleg:innen.


Gerade während der Wachstums- und Entwicklungsphasen der Kinder und Jugendlichen ist die Feineinstellung des Diabetes mellitus oft schwierig. Vor allem Jugendliche geraten in der Pubertätsphase an ihre Grenzen, die nötige Disziplin zur konsequenten Therapieumsetzung fehlt, die Hormonveränderung erfordert zudem eine regelmäßige Insulinanpassung. Hier kann die enge Verknüpfung von stationären Schulungen durch ein interdisziplinäres Diabetesteam und ambulante Langzeitbetreuung unterstützen.

Auf der auf Diabetes spezialisierten Station im AKK versorgen neben dem ärztlichen und pflegerischen Personal weitere Ärzt:innen, Diabetesberater:innen, Sozialberater:innen und Psycholog:innen die Kinder und Jugendlichen. Jährlich werden ca. 60 bis 80 Patient:innen bei Diabetesmanifestation behandelt, zusätzlich ca. 140 bei akuten Stoffwechselentgleisungen oder zur Therapieüberprüfung.

Besondere Schulungen für jedes Alter

Darüber hinaus bilden einwöchige stationäre Schulungen einen wichtigen Baustein. In einer separaten Schulungsstation mit großer Wohnküche und Schulungs- bzw. Gruppenraum, ähnlich einem Seminarhaus, können sich Gleichgesinnte austauschen und die erlernte Theorie in der Gemeinschaft beim Kochen oder beim Sport ausprobieren. Dabei stehen beispielsweise Kino, Kletterhalle oder Jumphouse auf dem Therapieplan.

Eine besondere Schulung speziell für Jugendliche ist die einwöchige Freizeit auf einem Traditionssegler, die regelmäßig im Sommer auf der Ostsee durchgeführt wird. Neben den praxisorientierten Schulungen auf dem Segler hat das Gemeinschaftserlebnis eine besondere Bedeutung, denn dies stärkt das Selbstbewusstsein.

Betreuung in Tagesklinik und MVZ

Ein weiteres Angebot bietet die Tagesklinik des AKK. Ca. 120 Patienten werden hier interdisziplinär beraten und bei besonderen Aspekten wie Umstellung auf die Insulinpumpentherapie, Nutzung der kontinuierlichen Gewebezuckermessung oder zur Vertiefung von diabetesspezifischen Themen geschult.

Die ambulante Versorgung im MVZ am AKK rundet das Gesamtbehandlungskonzept ab. Als weiteren Fachbereich gibt es dort die Kinder- und Jugendpsychia­trie. Durch die räumliche Nähe besteht eine sehr enge Kooperation zwischen den Fachgebieten, und die Schwelle für Hilfsangebote ist niedrig.


Autorin:

Dr. med. Ulrike Menzel
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
Schwerpunkt pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie
Ärztliche Gesamtleitung am MVZ des Altonaer Kinderkrankenhauses
Kinder- & Jugenddiabetologie
Bleickenallee 38, 22763 Hamburg

Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2021; 13 (2) Seite 24

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  • uho1 postete ein Update vor 3 Tagen, 1 Stunde

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
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