- Eltern und Kind
Im Zentrum: Diabeteszentrum St. Annastift in Ludwigshafen
2 Minuten
Moderne Diabetesbehandlung bedeutet intensive und persönliche Gespräche mit den Kindern/Jugendlichen und ihren Eltern in Verbindung mit einer hochmodernen Technik – für diese Einheit steht das Diabetesteam vom St. Annastiftskrankenhaus in Ludwigshafen.
Seit über vier Jahrzehnten werden Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses in Ludwigshafen mit sehr viel Herzblut und Fachkompetenz betreut. Während der letzten 12 Jahre wurde die Diabetologie zu einem Schwerpunkt der Klinik ausgebaut, und seit 2008 ist das Zentrum als eines von nur insgesamt acht Einrichtungen in Deutschland als Diabetologikum für Kinder und Jugendliche durch die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) anerkannt.
Das Team besteht aus zwei Kinder- und Jugendärzten mit der Bezeichnung Schwerpunkt Diabetologie und Endokrinologie bzw. Diabetologe DDG, zwei Assistenzärzten in Weiterbildung zum Diabetologen, drei Dia-
betesberaterinnen, zwei Diätassistentinnen, erfahrenen Diabetesschwestern und einer Fachpsychologin DDG. Etwa 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen sind mit einer Insulinpumpe versorgt, und ein Großteil unserer Kinder nutzt die kontinuierliche Glukosemessung (rtCGM oder FGM), teilweise in Form einer sensorunterstützten Pumpentherapie.
Einzigartig: die Station „Lukas“
Die Patienten werden primär ambulant, aber auch tagesklinisch oder vollstationär betreut. Eine einzigartige Besonderheit des Zentrums stellt die psychosomatische Station Lukas dar, wo Jugendliche mit Problemen der Krankheitsakzeptanz und der Therapie-Compliance in einem strukturierten Programm über vier Wochen lernen, wieder besser mit ihrer Erkrankung umzugehen.
Nach der Diabetesmanifestation werden die Familien im Rahmen einer sozialmedizinischen Nachsorge noch über mehrere Wochen zu Hause von einem Mitglied des Diabetesteams begleitet, um rasch und sicher Routine mit der neuen Erkrankung zu gewinnen. Die Mitarbeiter gehen dabei auch in die Kindergärten und Grundschulen und bringen den dort tätigen Betreuern Grundkenntnisse im Umgang mit dem Diabetes bei.
Schulungen besitzen hohen Stellenwert
Die strukturierten Diabetesschulungen der Familien und Kinder besitzen einen hohen Stellenwert in Ludwigshafen. Sie werden seit über 10 Jahren im Schulungsnetzwerk Insu und Lini immer ambulant an Wochenenden durchgeführt, einmal pro Jahr in einem landschaftlich schön gelegenen Landschulheim mit „Abenteuerprogramm“. In diesem Netzwerk arbeitet das Diabeteszentrum St. Annastift eng mit niedergelassenen Diabetologen der Region zusammen. Eine vertrauensvolle Kooperation besteht auch mit der regionalen Selbsthilfegruppe Diakids4family.
Die Patienten und ihre Eltern zur Selbstständigkeit zu ermuntern und ihnen in schwierigen Phasen zur Seite stehen – das ist ein wichtiger Baustein der Diabetesbehandlung am St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus in Ludwigshafen.
Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2018; 10 (4) Seite 27
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Tagen, 16 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Tagen, 18 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Tagen, 16 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
