- Eltern und Kind
Die Nummer gegen Diabetes-Kummer: Das Eltern-Sorgen-Telefon
2 Minuten
Als Mutter einer Tochter mit Typ-1-Diabetes und ausgebildete Diabetesberaterin weiß sie, was die Diagnose auch und gerade für Eltern und Familien bedeutet.
Anlaufstelle für Diabetes-Kummer
Seit etwa 10 Jahren betreut Andrea Witt das Eltern-Sorgen-Telefon. Hier können Familienmitglieder von Kindern mit Diabetes anrufen und um Rat fragen. Das Projekt war eine Reaktion auf die vielen Fragen, die Andrea Witt als Vorstandmitglied von diabetesDE telefonisch und per Mail erreichten. Es war klar: Familien mit Diabetes brauchen eine Anlaufstelle für fachlich qualifizierte und dennoch informelle, niederschwellige Beratung durch jemanden, der ihre Situation nachempfinden kann.
Es gibt viele Fragen, die alle sich irgendwann stellen
Und so erreichen Andrea Witt einmal im Monat donnerstags von 18-20 Uhr Anrufe von Eltern oder Großeltern, die ihre Diabetes-Kids noch besser unterstützen wollen. Im Jahresverlauf und im Leben eines Kindes mit Diabetes sehen sich alle Eltern mit ähnlichen Fragen konfrontiert, erzählt sie: "Zu Jahresbeginn kommen viele Anfragen zu Freizeiten, im Sommer und frühen Herbst geht es dann um den Start in den Kindergarten, die Schule oder einen Schulwechsel, und im Winter zum Beispiel um Informationen zu Kohlenhy-
draten in Leckereien auf dem Weihnachtsmarkt – die sind nämlich gar nicht so einfach zu finden." Dauerbrenner sind Fragen zum Schwerbehindertenausweis – wer bekommt ihn, wie sinnvoll ist die Beantragung? – zur Beantragung einer Kur und zur Auswahl einer Klinik, aber auch Hilfe, wenn die Diabetes-Last zu groß wird.
Ein klares Ziel: Das Leben von Kindern mit Diabetes verbessern
Den Kindern zu helfen, ihnen Selbstvertrauen und Zuversicht zu geben, das treibt Andrea Witt am Sorgentelefon aber auch in all ihren anderen Projekten an: "Wir machen das für die Kinder. Denn jede Freizeit, jede Schulung, jedes Telefonat kann das Leben von einem Kind mit Diabetes zum Positiven verändern." Besonders freut sie sich, wenn sie auch dann von ihren Diabetes-Familien hört, wenn alles (wieder) gut läuft: "Von diesen Erfahrungen können dann auch wieder andere profitieren."|
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 2 Tagen, 20 Stunden
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen, 3 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 3 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen, 3 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße