Ein großer Schritt zur Selbstständigkeit

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Ein großer Schritt zur Selbstständigkeit

Kinder mit Typ-1-Diabetes müssen lernen, ihre Erkrankung selbstständig zu managen. Die 14-tägigen KiDS-Kurse wollen mit Schulungen, Spiel und Spaß Kindern und Jugendlichen die Unterstützung geben, die sie hierfür brauchen.

Der diesjährige 23. KiDS-Kurs stand unter dem Motto “Märchenwelt”. 100 Nixen, Drachen, Sterntaler, Trolle, Feen und Flaschengeister im Alter von 6 bis 16 Jahren bevölkerten vom 26. Juli bis 9. August 2014 die Bremsdorfer Mühle im idyllischen Schlaubetal/Brandenburg, um an Schulungen zum Typ-1-Diabetes und an einem abwechslungsreichen Freizeitprogramm teilzunehmen. “So viele Kids rund um die Uhr zu betreuen, geht nur mit einer exakten Planung, einer klaren Struktur und einem engagierten und hochmotiviertem Team”, erklärte Dr. Susanne Milek, die gemeinsam mit ihrem Mann, dem Diabetologen Dr. Karsten Milek, auch dieses Jahr den KiDS-Kurs stemmte. Den Teilnehmern gefiel es.

Medizinische Betreuung rund um die Uhr

Die medizinische Betreuung steht bei allen Kursen unter der Leitung von Dr. Karsten Milek, der gemeinsam mit einem geschulten Team und Diabetesmanagern die Kinder und Jugendlichen durchgehend betreute. Herzstück der medizinischen Versorgung war der MedPunkt, eine Art mobile Diabetesklinik. “Hier werden alle Laborarbeiten durchgeführt, Katheter gewechselt, Werte ermittelt und Therapien angepasst. Für jedes Kind ist eine Akte angelegt, die ständig aktualisiert wird”, erklärte Dr. Karsten Milek nicht ohne Stolz.

Die Kosten für die medizinische Versorgung übernehmen die Krankenkassen. Dass sie den Teilnehmern ein so buntes und abwechslungsreiches Programm bieten können, sei jedoch nur möglich, weil Sponsoren wie Lilly Pharma gewonnen werden konnten, so der engagierte Diabetologe.

Während früher Diäten und viele Grenzen eingehalten werden mussten, brauchen Menschen mit Typ-1-Diabetes heute nicht mehr verzichten, sondern können ein normales Leben führen. Mit der Einschränkung: Sie müssen lernen, ihren Insulinbedarf an die jeweilige Situation anzupassen.

Spiel, Spaß, Sicherheit

Wie dies geht, erfuhren die Kids nicht nur in Schulungen und im Kochkurs. Die Frage: “Was muss ich beim Sport beachten?” wurde zur realen Größe beim gemeinsamen Spielen und Toben, beim Schwimmen im nahen See und bei Ausflügen in die Umgebung.

“Bei uns ist ein Kind oder Jugendlicher nie alleine. Sie stehen unter ständiger Aufsicht”, erklärte Dr. Susanne Milek. Und ein gut geschultes Team arbeitete Hand in Hand, damit der Kurs für alle ein Ereignis wurde, das noch lange in Erinnerung bleibt.


von Dr. Claudia-Viktoria Schwörer

Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2014; 7 (4) Seite 15

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Tag, 7 Stunden

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂