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Eltern-Kolumne „Brief an Nadine“: Wenn der Pizza-Bote zweimal klingelt
3 Minuten
Im Laufe der Corona-Pandemie wurden Essenslieferdienste auch im Hause Dalinger öfters in Anspruch genommen als üblich. Vor allem Pizza schaffte es häufig auf den Teller – jedoch nicht selten zum Leidwesen von Leonies Blutzckereinstellung, da es für den „Pizza-Bolus“ kein Pauschalrezept gibt. Doch die Familie wusste sich zu helfen, wie Kathy in ihrem Brief an Nadine berichtet…
Liebe Nadine,
die Restaurants sind zu dem Zeitpunkt, zu dem ich Dir schreibe, immer noch geschlossen. Deshalb nutzen wir in den letzten Monaten verstärkt das Angebot der örtlichen Lieferdienste. Doch viel Auswahl haben wir leider nicht (tja, die Tücken des Landlebens), und so wird es dann meist doch eine Pizza. Früher war es eher ein Highlight, einmal Pizza direkt aus dem Karton zu essen. Mittlerweile wurde es leider, durch Corona, zur „Gewohnheit“.
Leonie isst am liebsten Pizza Margherita mit viel Käse. Also so richtig fettig, und das bringt mich zum eigentlichen Thema: Pizza und stark ansteigende Blutzuckerwerte. Gerade in der ersten Zeit nach der Diagnose war Pizza für mich eine Art Angstessen. Wir haben es so oft nicht geschafft, Leonies Blutzucker danach in den Griff zu bekommen. Häufig bekam sie kurz nach dem Essen eine Unterzuckerung und nach ein paar Stunden stieg und stieg der Blutzucker und ließ sich kaum korrigieren.
Das eine Mal klappt es, beim nächsten Mal geht’s voll daneben
Wir haben vieles nachgelesen und ausprobiert (jedes Mal auch aufgeschrieben). Doch einmal hat es wie auf wundersame Weise gut geklappt und der Blutzucker blieb recht stabil – und beim nächsten Mal ging es wieder total daneben. Obwohl wir eins zu eins dieselben Einstellungen vorgenommen hatten. Es war teilweise wirklich zum Haareraufen. Klar, kein Tag ist gleich, und viele, viele andere Dinge beeinflussen den Blutzucker, aber es hat mich doch gefuchst, dass wir hier immer wieder an unsere Grenzen gestoßen sind.
Kolumne „Brief an Nadine“

Die 14-jährige Leonie hat seit einigen Jahren Typ-1-Diabetes. Familie Dalinger hat also im Alltag schon reichlich Erfahrung mit der Erkrankung sammeln können. Ihr Wissen gibt Mutter Kathy Dalinger gerne weiter an ihre Freundin Nadine, deren Tochter erst vor kurzem die Diagnose erhalten hat.
Vor allem kommt man um das Thema Pizza nicht herum. Schließlich ist Pizza ein beliebtes Geburtstagsparty-Essen, und auch in der Mittagspause in der Schule wird gerne mal eine Pizzaschnitte gegessen. Doch wenn Leonie den Bolus schätzen muss, wird es noch komplizierter. Deshalb sind wir am Anfang des Schuljahres in die Pizzabude gefahren und haben uns zwei Schnitten mit nach Hause genommen, dort abgewogen und berechnet. Nun hatte Leonie einen ungefähren Schätzwert, und das klappt mit dem entsprechenden verzögerten Pizza-Bolus doch recht gut.
Endlich Frieden mit diesem Thema geschlossen
Du siehst, der Pizza-Bolus war eine meiner persönlichen Herausforderungen der letzten Jahre. Denn: Hier gibt es kein Pauschalrezept, sondern man muss wirklich für jedes Kind den richtigen Weg finden. Mit Leonies Insulinpumpe haben wir die Möglichkeit, den Pizza-Bolus verteilt über mehrere Stunden abzugeben – das hat sich doch sehr bewährt, und wir konnten mit diesem Thema Frieden schließen. Es klappt immer noch nicht jedes Mal gleich gut, doch wir nehmen es nun gelassener und haben eine Art der Bolusabgabe gefunden, die doch eher funktioniert als danebengeht.
Und somit bestellen wir wohl auch in den nächsten Monaten immer wieder mal eine Pizza und freuen uns auf die Zeit, wenn wir wieder mal in einem Restaurant unserer Wahl essen können.
Viele Grüße und bis bald
Kathy und Leonie
von Kathy Dalinger
Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2021; 13 (2) Seite 30
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 6 Tagen, 20 Stunden
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann?-
ole-t1 antwortete vor 4 Tagen, 16 Stunden
Hallo hexle,
ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.
Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.
Beste Grüße
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ole-t1 antwortete vor 4 Tagen, 16 Stunden
PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.
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schorschlinger antwortete vor 4 Tagen, 13 Stunden
Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.
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hexle antwortete vor 3 Tagen, 12 Stunden
@ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.
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hexle antwortete vor 3 Tagen, 12 Stunden
@schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….
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uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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crismo antwortete vor 1 Woche
@gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…
Kann es nur empfehlen!!!
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