Gemeinsam stark: das Diabetes­zentrum für Kinder und Jugendliche Jena

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© DZKJ
Gemeinsam stark: das Diabetes­zentrum für Kinder und Jugendliche Jena

Nicht alleine sein – gemeinsam stark mit Diabetes – auch in der Pandemie: Das ist derzeit das Motto des Diabeteszentrums in Jena. Koordinatorin und Beraterin Cornelia Bartzok erklärt, wie das Zentrum arbeitet.

Seit 2008 berät und unterstützt das Diabeteszentrum für Kinder und Jugendliche Jena e. V. von Typ-1-Dia­betes betroffene Kinder und deren Familien. Vor dem Hintergrund der stetig anwachsenden Zahlen der Manifestationen und der nicht gesetzlich geregelten Nachsorge bei Diabetes wird diese Arbeit dringend benötigt. Wir stehen den betroffenen Kindern und Familien bei der Bewältigung der Erkrankung zur Seite und unterstützen sie beim schnellen Wiedereinstieg in ein „normales“ Leben in Kita und Schule.

Kann eine Einrichtung die Betreuung des Kindes nicht selbst leisten, muss externes Assistenzpersonal im Rahmen einer Eingliederungshilfe oder als Pflegedienstleistung beantragt werden. Sich im Dschungel der gesetzlichen Verordnungen und möglichen Kostenträger zurechtzufinden, ist manchmal nicht einfach.

Oft können die Familien die Zuständigkeit des Kostenträgers für individuelle Assistenzleistungen (Kita-/Schulbegleitung) nur auf dem Rechtsweg klären. Hier sind unsere Unterstützung, Beratung und Begleitung unentbehrlich. Unsere Angebote sollen Kindern mit Diabetes Sicherheit, Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit und innere Stärke für ihren weiteren Weg geben.

Pandemie bringt enorme Probleme

Die Corona-Pandemie hat die Arbeit des Vereins vor enorme Probleme gestellt. Veranstaltungen mussten ausfallen, z. B. das Segeln für 9 betroffene Familien in den Osterferien 2020 u. v. m. Trotzdem fanden Schulungs- und Infoveranstaltungen mit stets angepassten aufwendigen Hygienekonzepten, Elternrunden in Präsenz und online statt. Das Kontaktverbot zwang uns, Beratungen auf telefonischem Wege bzw. per Videotelefonie abzuwickeln.

Was anfangs eher als hilfsweise Lösung erschien, wurde von den Familien sehr gut angenommen und wird sicherlich weiterentwickelt und genutzt. Mit viel Kreativität und auf neuen Wegen erreichen wir Betroffene und schaffen mit ihnen ein Netzwerk von mittlerweile rund 200 Familien in Thüringen und über die Landesgrenzen hinaus.

Seit Beginn des Jahres 2021 haben wir eine neue Online-Reihe konzipiert, die sich mit den neuesten technischen Entwicklungen in der Diabetestherapie auseinandersetzt: Mit Unterstützung der Industrie werden in monatlichen Workshops neue Technologien vorgestellt, die zudem unseren Patientenfamilien die Möglichkeit zum Austausch bieten. Das kommt sehr gut an.

Wir planen die Erstellung von digitalisiertem Schulungsmaterial für Kitas und Schulen. Der Videodreh ist sehr aufwendig und konnte nur aufgrund umfangreicher Fördermaßnahmen durch die Stadt Jena und die Organisation Aktion Mensch realisiert werden, da wir ein reines Spendenprojekt sind.


von Cornelia Bartzok
Ansprechpartnerin Beratung- Koordination
Diabeteszentrum für Kinder und Jugendliche Jena e. V. (DZKJ)
Schillerstraße 1, 07745 Jena, Tel.: 0151 / 62639699
E-Mail: info@kinderdiabeteszentrum-jena.de

Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2021; 13 (2) Seite 28

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  • uho1 postete ein Update vor 3 Tagen, 2 Stunden

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂