- Eltern und Kind
Im Zentrum: Kinderklinik Eberswalde
2 Minuten
Die Kinderklinik in Eberswalde hat als erste Einrichtung in Brandenburg das Zertifikat der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) “Diabeteszentrum für Kinder und Jugendliche” erhalten. Eine schöne Anerkennung für die schon seit Jahren etablierte Qualität ihrer Diabetesbehandlung.
Kinder und Jugendliche mit Diabetes intensiv zu betreuen und zu versorgen, hat in der Kinderklinik Eberswalde eine lange Tradition. Alle an Typ-1-Diabetes erkrankten Kinder und Jugendlichen im Alter bis 17 Jahren aus einem Umkreis von 75 Kilometern kommen hierher.
Die ganze Familie im Blick
Als Dr. Dieter Hüseman vor zehn Jahren seine Stelle als Chefarzt antrat, erwarb der Neonatologe (Spezialist für Neugeborene) die Zusatzqualifikation “Pädiatrischer Diabetologe DDG”. “Die Neonatologie und die pädiatrische Diabetologie haben viel gemeinsam”, so der Arzt. “Egal, ob es um ein Frühchen geht oder um ein Kind mit Diabetes, in beiden Fällen gilt es, bei der Versorgung alle Familienmitglieder im Blick zu haben.” Denn der Alltag der Familien werde durch die Diagnose Diabetes auf den Kopf gestellt. Oftmals wird auch ein Elternteil aus seinem Berufsalltag gerissen, um die Betreuung des Kindes zu übernehmen.
Fundament für selbstständiges Diabetes-Management
Sobald die Diagnose gesichert ist, kommen die jungen Patienten und Patientinnen mit einem Elternteil für 14 Tage auf die allgemeine Kinderstation. Während des Aufenthalts lernen sie den Umgang mit der Krankheit und erwerben Kompetenzen für ein selbstständiges Diabetes-Management nach der Entlassung.
“Die Behandlung, Beratung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes unter Einbeziehung ihrer Eltern ist sehr komplex und erfordert unterschiedliche Kompetenzen. Das gelingt nur im Zusammenwirken vieler Professionen”, sagt Hüseman.
Die Angst vor Fehlern nehmen
Für eine optimale Betreuung sei es auch wichtig, die Kompetenz des Lehr- und Erziehungspersonals in den Kitas und Schulen zu stärken, so der Diabetologe. Sie bekommen von den Sozialarbeitern und -arbeiterinnen vor Ort eine Einweisungsschulung. An dieser nehmen auch die betroffenen Kinder und Jugendlichen mit Eltern teiln. “Das Entscheidende ist, den betreuenden Personen die Angst zu nehmen, etwas falsch machen zu können”, sagt der Chefarzt.
Auszeichnung für Engagement
In der Weiterbehandlung prüft das Eberswalder Zentrum in der Regel alle sechs bis zehn Wochen das Glukoseprofil der Patientinnen und Patienten. Bei Bedarf aber auch wöchentlich oder einmal im Quartal. Das hohe Engagement des Teams um Dr. Dieter Hüseman zahlt sich in vielen positiven Rückmeldungen aus. So hat die Klinik schon mehrfach das Prädikat “Ausgezeichnete Klinik für Kinder mit Diabetes” erhalten. Dieses wird vom Webportal Diabetes-Kids vergeben.
von Petra Spielberg
Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2023; 11 (4) Seite 28
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
