- Eltern und Kind
In der Schule mit Diabetes: Was gelingt bereits, wo gibt es noch Hürden?
3 Minuten

Wie erleben Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes ihren Alltag in der Schule? Eine aktuelle Studie hat sie, ihre Lehrkräfte und Schulleitungen befragt – und zeigt, was bereits gelingt und wo noch Hürden bestehen.
Eine 2025 veröffentlichte Studie untersucht, wie es Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes in deutschen Schulen geht, welche Vorteile und Herausforderungen sie durch ihre Erkrankung erleben und welchen Umgang sie sich von ihren Lehrkräften wünschen. Für die Studie wurden 24 Kinder und Jugendliche mit Diabetes sowie 25 Lehrkräfte und Schulleitungen in Interviews befragt.
Wohlbefinden, Vorteile und Herausforderungen
Die meisten Kinder und Jugendlichen mit Diabetes fühlen sich in der Schule wohl. Ihr Schul-Alltag umfasst sowohl positive Erfahrungen als auch spezifische Herausforderungen.
Viele nennen als Vorteile ihres Diabetes beispielsweise, dass sie häufiger Süßigkeiten essen dürfen, im Unterricht jederzeit essen und trinken können oder ihr Smartphone auch während der Schulzeit nutzen dürfen. Gleichzeitig erleben sie Einschränkungen: Besonders Grundschulkinder empfinden es als belastend, dass die Diabetestherapie manchmal schmerzhaft ist oder sie ihr Spielen und Lernen regelmäßig unterbrechen müssen.
Fakten zu Diabetes und Schule
- Kinder mit Diabetes fühlen sich in der Schule meistens wohl, erleben aber auch Herausforderungen.
- Viele Grundschulkinder brauchen Unterstützung, ältere Kinder kümmern sich oft selbst um ihren Diabetes.
- Lehrkräfte brauchen Wissen über Diabetes und eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern.
Jugendliche an weiterführenden Schulen empfinden dagegen vor allem häufige Nachfragen zu ihrem Diabetes als störend. Sie wünschen sich, nicht ständig auf den Diabetes angesprochen, sondern einfach als „normal“ wahrgenommen zu werden. Außerdem wird der Sport-Unterricht von vielen als herausfordernd empfunden, weil Glukosewerte stark schwanken können und Insulinpumpen zum Teil ab- und wieder angelegt werden müssen.
Vereinzelt kommt es sogar zu Ausgrenzungen aufgrund des Diabetes, vor allem in der Grundschule. Betroffene Kinder erzählen davon, nicht auf Klassenfahrten mitfahren oder an Ausflügen oder Sporttagen teilnehmen zu dürfen.
Dieser Text steht nur eingeloggten Community-Mitgliedern zur Verfügung.
Melde dich jetzt kostenlos an, um diesen Beitrag lesen zu können.
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Eltern und Kind

3 Minuten
- Eltern und Kind

9 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
multi postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Doppel-Diabetes vor 6 Tagen, 22 Stunden
Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.
olivers postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo Zusammen!
Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
Liebe Grüße
Oliver- gunnar83 antwortete vor 1 Tag, 6 Stunden
Hey Oliver, kannst mich gerne mal anschreiben. Viele Grüße
Gunnar - olivers antwortete vor 1 Tag, 2 Stunden
@gunnar83: hallo, aktuell im Frankfurter Raum. Wir können aber gerne mal ein Treffen organisieren, zwecks Austausch.
Viele Grüße
Oliver
zojou96 postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂



