- Eltern und Kind
Informations- und Mutmach-Event für junge Menschen mit Diabetes: 2.000 Teilnehmende beim ersten Con-T1 in Frankfurt
3 Minuten

Rund 2.000 Gäste kamen am Weltkindertag zur ersten Con-T1 ins Kap Europa nach Frankfurt. Das neue Event des BdKJ bot für junge Menschen mit Typ-1-Diabetes und deren Familien Information, Austausch und Mutmach-Geschichten.
Anlässlich des Weltkindertags fand im Kap Europa in Frankfurt am Main am 20. September 2025 erstmals die Con-T1 (ausgesprochen: „Con-Ti-One“) statt. Die Veranstaltung ist eine Informations- und Mutmacher-Plattform für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Typ-1-Diabetes und deren Familien. Organisiert wird sie vom Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher e.V. (BdKJ). Rund 2.000 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren, auszutauschen und neue Impulse für den Umgang mit Typ-1-Diabetes zu erhalten. Der Diabetes-Anker war ebenfalls mit einem Stand vor Ort dabei.
Fotos: Lena Schmidt / MedTriX
Das Angebot reichte von Mitmachaktionen und Kinderprogrammen über Vorträge bis zu kreativen Erlebniswelten. Das inhaltliche Themenspektrum war dabei sehr breit aufgestellt: Fachvorträge und Workshops behandelten Themen wie moderne Therapien, psychische Gesundheit, Schule und Beruf, Sport oder Fragen zur Alltagsbewältigung. Parallel dazu präsentierten zahlreiche Unternehmen, Selbsthilfegruppen und Organisationen ihre Produkte und Dienstleistungen – von Insulinpumpen und CGM-Systemen bis hin zu Apps und Schulungsangeboten.

Foto: Lena Schmidt

Foto: Lena Schmidt
Botschaft an die Kids und Familien: „Mit Typ-1-Diabetes ist man nicht allein!“
Neben medizinischen und organisatorischen Aspekten legte die Veranstaltung großen Wert auf den Austausch innerhalb der Community. Influencer, Eltern und Jugendliche mit Typ 1 berichteten von persönlichen Erfahrungen. Besonders im Fokus standen Mutmach-Geschichten von Sportlerinnen und Sportlern mit Typ-1-Diabetes wie Hockey-Olympiasieger Timur Oruz oder Fußballprofi Sandra Starke. Eine Premiere war die Rolle des erst zwölfjährigen Emilian, alias DJ Milo, als „Schirmkind 2025“. Mit seiner DJ-Performance zeigte er, wie sich persönliche Interessen mit Diabetes verbinden lassen.

Foto: Lena Schmidt

Foto: Lena Schmidt
Auch Stimmen aus der Community machten die Bedeutung der Veranstaltung deutlich. Michael Bertsch, Gründer der Plattform Diabetes-Kids.de, resümierte: „Eine der wichtigsten Events für Diabetes-Kids-Familien in Deutschland – mit vielen Infos, Spaß und Herzblut!“ Der Video-Blogger Sandy erklärte: „Ich komme gerne hierher, weil man die Community trifft und merkt, dass man nicht allein ist. Dazu kommt die gute Organisation – es macht einfach Spaß, hier zu sein.“
Und Mitorganisatorin Elke Spaeth vom BdKJ zog ein positives Fazit: „Wir haben rund 2.000 Leute hier. Die Mischung aus Information und Begegnung kommt sehr gut an. Besonders wichtig ist uns, dass jedes Kind merkt: Mit Typ-1-Diabetes ist man nicht allein.“
Video-Beitrag zur ConT1 von Sandy
von Lena Schmidt und Gregor Hess
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







