- Eltern und Kind
Kinder mit Typ-1-Diabetes: Broschüre wirbt für Aufnahme in Kitas
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Der Selbsthilfeverband Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) wirbt in einer an Erzieherinnen und Erzieher gerichteten Broschüre für die Bereitschaft zur Aufnahme von Kindern mit Typ-1-Diabetes in Kitas.
Kita-Leitungen und -Teams tun sich oft schwer mit der Aufnahme von Kindern mit Typ-1-Diabetes. Manchmal müssen Kinder ihre Einrichtung sogar wieder verlassen, nachdem die Erkrankung diagnostiziert wurde. Die Selbsthilfeorganisiation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) wendet sich daher mit ihrer neuen Broschüre „Betreuung von Kindern mit Typ-1-Diabetes an Kitas“ an Erzieherinnen und Erzieher, um Wege aufzuzeigen, die eventuelle Bedenken zerstreuen.
Die Broschüre zeigt auf, wie eine erfolgreiche Inklusion gelingen kann
In dem Heft wird erklärt, wie sich Kita-Teams auf die Aufnahme von Kindern mit Typ-1-Diabetes vorbereiten können und wie die erfolgreiche Inklusion gelingen kann. „Das Wichtigste ist, dass die Erzieherinnen und Erzieher diese Aufgabe übernehmen wollen und sich mit dem Krankheitsbild auseinandersetzen“, schreibt Autorin Jeannette Kriesel.
Sie selbst hat positive Erfahrungen gemacht. Zwar musste auch sie ihre Tochter wegen Typ-1-Diabetes zunächst aus einer Kindertagesbetreuung herausnehmen, doch dann fand das Kind liebevolle Aufnahme in einer Kita. Für das Kita-Team war das zwar Neuland, aber unter Anleitung der Mutter hat es das bravourös gemeistert.
Die Motivation und das Engagement der Kita haben Jeannette Kriesel so begeistert, dass sie nun selbst ein berufsbegleitendes Studium zur Erzieherin absolvierte. Sie schloss es erfolgreich ab und schrieb eine Facharbeit über Kinder mit Typ-1-Diabetes in Kitas.
Ein Leitfaden für Kita-Teams, der auf Sorgen und Ängste eingeht
Mit der Broschüre informiert die DDH-M über das Krankheitsbild und modernes Diabetesmanagement. Sie stellt dar, wie die Zusammenarbeit von Eltern und Kita-Teams organisiert werden kann, geht auf Sorgen und Ängste der Erzieherinnen und Erzieher ein und erklärt notwendige Hilfeleistungen. Die Broschüre ist ein Leitfaden für Kita-Teams, die bereit sind, für ein Kind mit Typ-1-Diabetes Verantwortung zu tragen.
Die Veröffentlichung der Broschüre wurde von TK Krankenkasse finanziell unterstützt. In Vorbereitung ist eine weitere Broschüre, die sich an das pädagogische Personal in Schulen und Horten wendet.
Weitere Broschüren zu verschiedenen Themen rund um den Diabetes finden Sie im Download-Bereich der DDH-M-Website.
Judith Krämer, Diabetes-Beraterin und Vorstandsvorsitzende der Selbsthilfeorganisation: „Wir wollen damit Erzieherinnen und Erzieher darin bestärken, dass sie Kindern mit Typ-1-Diabetes die Betreuung in ihrer Einrichtung ermöglichen. Das gesamte Kita-Team leistet damit einen erheblichen Beitrag zur sozialen Teilhabe und der altersgerechten Entwicklung dieser Kinder.“ Die Aufnahme in der Kita ist Voraussetzung, dass Eltern weiterhin ihrer Arbeit nachgehen können. Für viele Familien ist das eine existenzielle Frage, insbesondere bei alleinerziehenden Müttern oder Vätern.
Quelle: Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) | Redaktion
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kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 2 Tagen
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Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?





Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück