- Eltern und Kind
KJF Klinik St. Elisabeth in Neuburg an der Donau
2 Minuten

Als Kinderklinik der Region um Ingolstadt begleiten wir mit einem multiprofessionellen Team aus spezialisierten Kinderärzten, Diabetesschwestern, Psychologen, Sozialarbeitern, Ernährungsberatern, Physiotherapeuten und Lehrern etwa 200 Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus und deren Familien. Wir lernen die Familien meist in einer sehr angespannten Situation kennen. Mit der Diabetesmanifestation des Kindes ändert sich zunächst alles in der Familie.
KJF Klinik St. Elisabeth
Kinder- & Jugendmedizin
Pädiatrische Ambulanz für Diabetologie
Leitung: Dr. Uwe Ermer
Müller-Gnadenegg-Weg 4
86633 Neuburg an der Donau
Tel.: 0 84 31/54-0
www.sankt-elisabeth-klinik.de
Die Lebensplanung wird hinterfragt und muss neu ausgerichtet werden. Der Alltag muss neu organisiert werden. Diesen Schock zu begleiten und nach einer Woche stationärem Aufenthalt in neuen Lebensmut umzuwandeln, bedarf eines engagierten Teams mit viel Zeit für behutsame Gespräche, einer intensiven Schulung und eines guten Insulinschemas mit Pen oder Pumpe.
Den Blick auf Lösungen lenken
Neue Techniken wie Gewebeglukosemessung oder sensorunterstützte Insulinpumpen haben unsere Versorgungsmöglichkeiten stark verbessert. Sie ersetzen aber nicht eine gute Beziehung zum Patienten. Eine Unterstützung, um wieder in den Alltag zu finden, wird geleistet mit engmaschigen Ambulanzterminen, sozialmedizinischer Nachsorge, das heißt Diabetes-Fachschwestern, die zunächst zu Hause mithelfen, und Informationsveranstaltungen in Kindergärten und Schulen. Die größte Motivation für uns als Team ist es, wenn das Leben trotz und mit Diabetes wieder klappt. Nur ein motiviertes und positives Team kann positiv führen und begleiten.
Uns ist es wichtig, bei jedem Patienten und seiner Familie Ressourcen zu sehen und jede Bemühung zu loben. Der Blick darf nicht nur auf hohe Zuckerwerte gerichtet sein. Die notwendige Kraft und Zuversicht für das Leben mit Diabetes werden aus gelungenen Situationen geschöpft. Wir finden immer gute Zuckerverläufe in unseren Ambulanzsitzungen, wenn wir manchmal auch länger danach suchen müssen. Daran können wir positiv anknüpfen und auch den Blick auf Probleme und vor allem die Lösungen lenken.
Nach dem Kentern geht es weiter …
Wahre Motivations-Bomben für alle Beteiligten sind die Diabetestrainingswochen im Sommer für Kinder und Jugendliche ohne ihre Eltern. Die Heranwachsenden müssen sich regelmäßig mit dem Diabetes und daraus erwachsenden neuen Herausforderungen auseinandersetzen. Theoretische Schulungen zum Thema Verantwortungsübernahme, selbständig die Therapie meistern und neue Themen wie Alkohol, Führerschein oder Beruf werden im Miteinander entwickelt.
Im eng begleiteten Diabetesalltag haben wir zusammen viel Spaß. Kinder und Jugendliche können mit uns auf der Donau oder der Altmühl Paddeln, Fußballspielen, Schwimmen, Wandern und im Hochseilgarten mutig Hindernisse überwinden. Erfolg macht stark! Und ein gekentertes Boot bringt neben Erfrischung und herzhaftem Lachen auch die Erfahrung, dass es nach dem Kentern weitergeht. Der Austausch der Patienten untereinander in dieser Zeit ist von großer Bedeutung, auch wenn dafür auf das Handy mal verzichtet werden muss.
Die Arbeit mit Diabetespatienten und ihren Familien ist herausfordernd, aber auch bereichernd. Wir sind sehr dankbar, dass wir das Vertrauen erhalten, den Weg begleiten zu dürfen. Wenn uns Patienten mit 18 Jahren verlassen (müssen), fließen auch mal Tränen – auf beiden Seiten des Ambulanztisches.
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kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 2 Tagen
Diabetes-Anker-Podcast | Extra: Gürtelrose bei Diabetes – Risiken, Symptome und Vorbeugung im Überblick
In dieser Podcast-Sonderfolge geht es um Gürtelrose bei Diabetes. Dr. Katrin Kraatz spricht mit Diabetologe Dr. Dietrich Tews über Risiken, Symptome u …mr postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?





Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück