- Eltern und Kind
Pumpen, Sensoren und Trendpfeile verständlich erklären
2 Minuten

Wie machen Sie das – dem eigenen Kind mit Diabetes, seinen Geschwistern und Freunden, aber auch Erwachsenen die Pumpe und/oder das CGM-System gut und verständlich erklären? Bestimmt haben Sie schon Formulierungen gefunden, die gut funktionieren. Schreiben Sie uns doch kurz, welche “guten Worte” sich bei Ihnen bewährt haben – damit auch andere davon profitieren können.
Für Insulinpumpe und CGM-System, Stechhilfe und Pen gute Worte zu finden, bedeutet zweierlei:
- Die Diabetes-Technologie gutheißen und wertschätzen, die den Umgang mit der Erkrankung ja meist erleichtert und verbessert,
- Bei Bedarf die Technik gut und verständlich erklären – dem eigenen Kind, seinen Geschwistern, den Verwandten und Freunden,
Erzieher*innen und Lehrer*innen, Kollegen und auch Menschen gegenüber, die die Geräte sehen und nachfragen.
Verständlich erklären – es kommt darauf an, wie und für wen
Genau das, nämlich verständliche Erklärungen zu finden, ist manchmal gar nicht so einfach. Und es braucht manchmal auch verschiedene Formulierungen, je nachdem, wer das Gegenüber ist. Ist es das eigene Kind, dem Papa oder Mama erklären möchte, was gerade geschieht, wenn z. B. ein Katheter gesetzt wird? Sollen Erzieher*innen und Lehrer*innen, die bisher noch gar nichts über Diabetes wissen, in einfachen Worten informiert werden und u.U. sogar lernen, Werte abzulesen oder eine Insulindosis abzugeben? Oder geht es darum, in der Familie, bei Freunden oder auch gegenüber Fremden klarzumachen, was die Geräte können?
Im aktuellen Diabetes-Eltern-Journal geben die Kinderdiabetologin Dr. Simone von Sengbusch (Lübeck) und die Psychologin Professor Karin Lange (Hannover) gute Hinweise und Beispiele:
- Gegenüber dem Kind mit Diabetes kann die Stechhilfe „Pikser“ heißen. Damit zu stechen ist so wie ein kleiner Mückenpiks, und wenn eine Messung notwendig ist, können die Eltern zum Beispiel sagen „Komm, wir machen mal schnell eine Mücke!“
- Geht es um den Sensor, können viele Kinder mit einer solchen Erklärung etwas anfangen: „Der Tacho zeigt, wie schnell das Auto fährt … und mit dem Navi sehen wir, wohin wir fahren … und der Sensor zeigt uns, wie schnell Dein Zucker nach oben oder nach unten fährt, das ist ganz ähnlich.“ Die Navi-Analogie funktioniert oft auch bei Erzieher*innen und anderen Eltern.
- Trendpfeile: Überall im Alltag gibt es Pfeile – z. B. auf Verkehrszeichen oder wiederum im Auto, wenn der Blinker gesetzt wird oder das Navigationssystem die Richtung anzeigt. Man kann also sagen, dass durch die Trendpfeile ersichtlich ist, „wohin der Zucker fährt“.
- Trägt das Kind eine sensorgestützte Insulinpumpe, und es zeigt sich ein gelber Balken, kann das so erklärt werden: „Wenn Du einen Sonnenstrahl auf der Pumpe siehst, ist das toll, denn sie arbeitet für Dich.“
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uho1 postete ein Update vor 3 Tagen, 6 Stunden
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute- calvin240 antwortete vor 3 Tagen, 6 Stunden
Habe ich angenommen, schreibe mir gerne eine Nachricht
Liebe Grüße
123novesia postete ein Update vor 5 Tagen, 3 Stunden
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 4 Tagen, 4 Stunden
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





