Rezept für Bananen-Hafer-Plätzchen

2 Minuten

© Kirchheim/Bernhard Kölsch
Rezept für Bananen-Hafer-Plätzchen

Reife Bananen, Vollkornmehl und Haferkleie bilden die Basis dieser einfachen Bananen‑Hafer‑Plätzchen. Das Rezept zeigt, wie sich aus wenigen Zutaten ein aromatisches Gebäck zubereiten lässt – nahrhaft, unkompliziert und ideal als kleine süße Reserve.

Rezept: Bananen-Hafer-Plätzchen

Zutaten für 40 Stück:

  • 2 reife Bananen, 200 g
  • 2 Eier
  • 120 g braunes Erythrit
  • 100 g Butter
  • 300 g Weizen-Vollkornmehl
  • 100 g Haferkleie-Flocken
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL flüssiger Süßstoff
  • 100 g Zartbitterschokolade

Nährwert pro Stück ca.:

Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten plus 20 Minuten Backzeit

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180 °C, keine Umluft, vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

  2. Die Bananen schälen, mit einer Gabel zu weichem Mus zerdrücken.

  3. Eier mit dem Erythrit mischen und verrühren, bis sich das Erythrit fast aufgelöst hat. Dann Butter und Bananenmus dazugeben und verrühren. Mehl, Haferkleie, gemahlene Haselnüsse und Backpulver zugeben und zu einem Teig verrühren.

  4. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen abstechen und auf die vorbereiteten Bleche setzen. Mit einem in kaltes Wasser getauchten Teelöffel die Teighäufchen auf den Blechen etwas formen.

  5. Im Ofen in 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Nach Ende der Backzeit die noch etwas weichen Plätzchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

  6. Die Zartbitterschokolade in Stücke brechen, in einer Schale über dem Wasserbad oder in der Mikrowelle auflösen. Mit einem Esslöffel die geschmolzene Schokolade auf den abgekühlten Plätzchen verteilen und abkühlen lassen.


Dieses Rezept ist Teil des Beitrags „Praktische Tipps: Backen im Advent“.

Weitere Rezepte zum Thema:


Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.

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Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.

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von Kirsten Metternich von Wolff

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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2022; 71 (11) Seite 80

 

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße