Biskuitrolle mit Zitronenmelisse

2 Minuten

Biskuitrolle mit Zitronenmelisse

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Gesunder Lebensstil gegen die Fettleber“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 9/2021.


Zutaten für eine Rolle (12 Stücke)
:

½ Bund Zitronenmelisse
200 ml kalte, ­fettreduzierte Schlagsahne, max. 19 % Fett
6 Blatt weiße Gelatine
270 g Erythrit
250 g Skyr
80 ml Zitronensaft
1 EL abgeriebene ­Zitronenschale
5 kalte Eier
50 g Weizenmehl, Type 550
50 g Speisestärke
1 TL Backpulver
50 ml Mineralwasser mit Kohlensäure


Die Zubereitung:

Zitronenmelisse-Blätter waschen, trocknen und sehr fein hacken. Sahne steif schlagen, kalt stellen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 150 g Ery­thrit mit Skyr, Zitronensaft und -schale glatt rühren. Eingeweichte Gelatine ausdrücken und über einem Wasserbad auflösen. 4 EL der Skyr-Creme mit der Gelatine verrühren, anschließend sorgfältig mit der restlichen Creme vermischen. Zum Schluss die Schlagsahne unterziehen, abschmecken und im Kühlschrank gelieren lassen.

Backofen auf 180 °C (Umluft: 160 °C) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Eiklar zu steifem Schnee schlagen, kalt stellen. Eigelbe mit 120 g Erythrit so lange aufschlagen, bis sich das Erythrit völlig aufgelöst hat. Mehl mit Speisestärke und Backpulver darübersieben, Mineralwasser und Zitronenmelisse dazugeben, glatt rühren und den Eischnee unterziehen. Den Teig zügig auf das Blech gießen, 10 Minuten backen. Den Biskuit danach kurz abkühlen lassen, dann auf ein feuchtes Küchenhandtuch stürzen, Backpapier abziehen.

Die Biskuitplatte mit Zitronencreme bestreichen und von einer Seite aufrollen. Die Rolle mindestens vier Stunden fest werden lassen.


Nährwert pro Stück, bei 12 insgesamt ca.:

7 g Eiweiß
6 g Fett
9 g Kohlenhydrate (davon 5 g anrechnungspflichtig)
0 g Ballaststoffe
106 mg Cholesterin
64 mg Natrium
77 mg Kalium
96 mg Phosphor
118 Kilokalorien
472 Kilojoule

Anmerkungen zu den Rezepten:


Kohlenhydrate aus Gemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich, Kirchheim-Verlag, Mainz 2016).

Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.


Autorin:

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (9) Seite 81

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Tag, 10 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 1 Tag

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
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