„Breiers Kräutergarten“ im Oderbruch: Ein Kessel Buntes

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© Hans Lauber
„Breiers Kräutergarten“ im Oderbruch: Ein Kessel Buntes

Das Echt essen-Gasthaus im Juni: Einer der besten deutschen Kräuterköche ist „Dr. Garten“ Alfons Breier im Naturparadies Oderbruch. Eine Reise wert!

Schön ist’s hier. Schon die knapp zweistündige Bahnreise von Berlin über Eberswalde in das Oderbruch entführt in eine heile Welt: Herrlich blühende Holunderwälder, stolz staksende Störche in schilfumgürtelten Seen, friedlich weidende Kühe auf saftigen Wiesen. Altranft heißt die kleine Bahnstation, von der es nur noch einige hundert Meter bis zu Breiers Kräuterhof in Rathsdorf sind.

Familienbetrieb inmitten eines Naturparadieses

Am Rande des Oderbruchs liegt das lauschige Gasthaus, nur wenige Kilometer von der Oder entfernt, einer der wenigen europäischen Flüsse, die noch ein wenig ungezähmt strömen. Ein Naturparadies ist die Gegend, die sich am leichtesten auf ausgedehnten Radwanderungen erkunden lässt.

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Abb.1: Schönes Fachwerkhaus: Gasthaus „Breiers Kräutergarten“

Ein echter Familienbetrieb in der dritten Generation ist Breiers. Der gelernte Koch und Metzger Alfons Breier hat 2003 in dem Hof ein Gasthaus eingerichtet – und vor allem einen staunenswert abwechslungsreichen Garten angelegt.

Enthusiastischer Pflanzenfreund: Alfons Breier

Faszinierend und lehrreich ist es, mit Alfons Breier durch den Garten zu gehen. Immer wieder bleibt er stehen, zupft ein Blatt, lässt daran riechen. Bekanntes ist dabei wie Vogelmiere, aber auch Ausgefallenes wie Alant und die französische Salatchrysantheme – und immer weiß der enthusiastische Pflanzenfreund etwas über die kulinarische Verwendung, über die medizinische Bedeutung.

Besonders erfreulich: Es wird zukunftsträchtig im Einklang mit der Natur, also ökologisch gearbeitet – auch wenn sich Alfons Breier aus Kostengründen nicht mehr zertifizieren lässt.

Über 250 Pflanzenarten wachsen in dem riesigen Garten, der aus mehreren Gärten besteht: Ein abgetrennter Bereich mit vielen Kräutern, vielen Gemüsesorten – und immer wieder Blumen dazwischen, es ist alles so schön bunt hier.

„Ihr müsst die Blätter essen“

Da gibt es große Gewächshäuser, eine kleine Anlage mit heimischen Beeren, aber auch der supergesunden Aronia. Es locken einladende Rasenflächen, auf denen die Gäste flanieren. Leidenschaftliches Feuer blitzt auf, wenn Alfons Breier seine Pflanzen vorstellt. Unverstellt und zupackend ruft er: „Ihr müsst die Blätter essen, da sind viel mehr Heilkräfte drin, als im Rettich“ – und zupft ein Radieschen aus der Erde.

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Abb. 2: In seinem Gartenreich: „Dr. Garten“ Alfons Breier

Dr. Garten nennen ihn anerkennend seine Gäste. Da ist was dran, selten habe ich einen Wirt erlebt, der sich so umfassend auskennt, der den heilenden Nutzen so vielfältig in Gerichte zu integrieren weiß. So landet bei ihm die tief wurzelnde Luzerne, bekannt auch als Alfalfa, im Salat – und wirkt dort vielfältig: Senkt Cholesterin, mildert Schmerzen und verbessert die Blutgerinnung. „Besser als Tabletten“, lobt der Gartenkenner die Naturapotheke.

Doppelbegabung: Pflanzenkenner und guter Koch

Wenn Alfons Breier voller Elan über seine Pflanzen spricht, erinnert er mich verblüffend an Jean-Marie Dumaine vom Vieux Sinzig in der Nähe von Bonn. Auch er ein Pflanzenkenner mit einem Wissen, das sich locker mit studierten Botanikern messen kann – nur dass die selten so gut kochen können. Oh, gäbe es doch mehr solcher Doppelbegabungen, um unser aller Wohlbefinden stünde es viel besser!

Eine Spezialität von Alfons Breier sind bekannte Pflanzen, die er auswachsen lässt – und die plötzlich ganz anders aussehen und schmecken. Auch ich musste staunend feststellen, dass ich Vieles in dieser Form nicht kannte.

Deshalb gibt es hier ein kleines …


… Was ist’s? Bekannte Pflanzen in unbekanntem „Look“:

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Abb. 3 | links: Schraubt sich himmelwärts – und ist ein Salat. rechts: Blüht sanft gelb – und ist ein Scharfmacher.

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Abb. 4 | links: Sieht aus wie eine Blume – und ist ein „Korn“. rechts: Wächst mannshoch – und ist ein Erdgemüse.

Die Auflösung finden Sie auf Seite 3.


Nächste Seite: Wildkräutersalat mit Kirschendressing +++ „Nudeln“ vom frisch geernteten Kohlrabi +++ Rosen- und Zitronenbasilikumeis mit Blütensauce +++ selbst hergestellt aus wurzelechten Wildtrauben: „Vin Naturel“

Aus dem Garten kocht Alfons Breier – und ganz stark mit Produkten aus der näheren Umgebung, etwa Wild aus den umliegenden Wäldern. Eine wunderbare Kräuter– und Gemüseküche könnte der einfallsreiche Koch täglich auf den Tisch bringen. Könnte, denn ein Großteil seiner Gäste sieht das mit dem Garten, mit den Kräuter zwar mit Wohlgefallen, aber auf den Teller muss das „Grünzeug“ nicht unbedingt in größeren Portionen.

“Fleisch ist unser bestes Gemüse”, scheint die Devise der meisten Gäste zu sein. Ein wenig hat der gelernte Metzger Verständnis dafür – war er doch bis vor kurzem auch ein „Fleischtiger“. Nur, plötzlich wollten die Gelenke nicht mehr richtig, „alles voller Ablagerungen“, stellte er fest. Nun lebt er für einige Monate fleischlos, mit viel Salat und Gemüse – „und jetzt kann ich wieder nach Belieben schlackern“, demonstriert er freudig die nachhaltige Besserung.

Wildkräutersalat mit Kirschendressing

Einen speziellen Dreier aus Salat, Hauptgericht und Dessert zaubert der vielseitige Koch für mich:

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Abb. 5: Raffiniert: Wildkräutersalat mit Kirschendressing

Gartenfrisch der Wildsalat mit ungewöhnlichen Zutaten: Ich entdecke Melde, Salatchrysantheme, Franzosenkraut mit dem für Diabetiker so wichtigen Magnesium und fleischigsaftigen Portulak – ein Gedicht. Ein besonderes Erlebnis ist die große Blüte der Taglilie, die sanft genossen, ein betörendes Spektrum an Aromen verströmt, von zart-süß bis sanft bitter.

Den kräftigen Geschmack der Kräuter gleicht wunderbar ein Dressing auf Basis von Kirschen aus. Perfekt dazu das selbst gebackene Brot mit Kräuterbutter. So schmeckt der Salat auch Salatmuffeln – müsste er jedenfalls.

„Nudeln“ vom frisch geernteten Kohlrabi

Ein Teller Buntes, der zeigt, welche Bandbreite dieser Koch drauf hat, der sein Handwerk von der Pike auf beherrscht. Der praktisch allein in der Küche steht, der ein schnelles Schnitzel genau so kann, wie ein kleines Gourmetmenü. Weil ich kein großer Freund von Nudeln bin, gab’s für mich eine spezielle Variante: „Nudeln“ vom frisch geernteten, eigenen Kohlrabi – einmal mit Rucola und einmal mit Rosen.

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Abb. 6: Vierfältig: „Nudeln“, Reh, Spargeln und Geflügel

Vor allem die Rosenvariante ist in Kombination mit dem gar nicht „kohligen“ Kohlrabi ein Gedicht. Der zarte Rehbraten ruht auf einem Senfkohlblatt, schwimmt in einer kräftigen Sauce aus dem eigenen Jus und wird gekrönt von einer Blüte des Gelben Goldlauchs und einem intensiv duftenden Hornveilchen.

Zarten Biss haben die Spargeln aus der Umgebung, verziert mit Schnittlauchblüten und Spornblume, einem Baldriangewächs. In Blätter werden Gerichte hier gerne eingehüllt. Eine gute Idee, wie ein saftigstes Hähnchenbrustfilet im Mexikanischen Pfefferblatt eindrucksvoll beweist. Geflügel und Pfefferblatt bilden eine wunderbare kulinarische Synthese.

Gut schmeckt es, gesund ist es mit den vielen verdauungsfördernden Blüten und Blättern. Als Höhepunkt koste ich noch eine gelbe Blüte der Taglilie – und freue mich über ein Gasthaus, das eine Reise wert ist. Auf der Karte steht das Gericht so nicht. Stünde es drauf, müsste es mindestens 20 Euro kosten, denke ich.

Rosen- und Zitronenbasilikumeis mit Blütensauce

Rosen sind ein Lieblingsthema von Alfons Breier. Taufrisch schneidet er die Blüten, lässt sie eine Woche ausziehen, fängt den intensiven Duft ein. Wunderbar zu schmecken im kleinen Klecks Rosencrème ganz links:

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Abb. 7: Duftig: Rosen- und Zitronenbasilikumeis mit Blütensauce

Ein frittiertes Pfefferblatt dekoriert das Roseneis im Hintergrund. Betörend die Himbeercrème zur Rechten, nach Zitronenbasilikum schmeckend das grüne Eis – und alles eingerahmt von einer Pfirsich/Holunderblütensauce mit eingedicktem Apfelsaft, die roten „Schlieren“.

Ein süffiges Gesamtkunstwerk ist das – was auch locker in der Sternegastronomie serviert werden könnte. Einen Tick zu süß ist es, auch wenn Alfons Breier Agavendicksaft nimmt. Nur Zucker ist Zucker, das dick machende Insulin ist sofort auf dem Posten, wenn Zucker im Anmarsch ist.

Aber weil ich schon mal am Genießen bin, frage ich noch nach dem gerühmten eigenen Rosenlikör – diese Spezialität und das Dessert sind eine magische Melange. Wer süß ist, muss flott laufen – und so wandere ich nach dem Essen eine Stunde durch das nahe, grünsatte Wriezen, wo ich übernachte.

Selbst hergestellt aus wurzelechten Wildtrauben: „Vin Naturel“

Aber vorher wird mir noch eine besondere Ehre zuteil: Alfons Breier bringt ein großes Glas vom tiefdunklen, intensiv duftenden eigenen Rotwein. In der Küche stellt er den her, aus wurzelechten Wildtrauben, die bei Verwandten an einer Hausmauer wachsen. So eine einzigartige Delikatesse genießen trendige Weinfexe derzeit als angesagten „Vin Naturel“. Schade nur, dass es so wenig gibt, dass er nicht auf die Karte kann.


Nächste Seite: Was ist’? Das ist’s: Die Auflösung +++ Wo „Alfonso“ drauf steht, ist Breier drin +++ Kräuterseminare und Literatur zum Thema: Breier bietet’s an

Das ist’s: Die Auflösung

Chicorée ist’s, der hier zum Himmel stürmt. Die Blätter haben tatsächlich einen leicht bitteren Geschmack – und geben einen guten Salat.

Senfkohl ist’s, der hier so schön auswachsen darf, ein Verwandter der Rauke. Scharf-pfeffrig schmecken Blätter und Blüten.

Buchweizen ist’s, ein „Getreide“, das botanisch ein Rispengras ist. Die Blätter geben einen Tee, der Venen dichtet, die „Körner“ sind wunderbar basisch.

Pastinake ist’s, die dem Liebstöckel zum Verwechseln ähnlich sieht. Die Blätter des Urgemüses lassen sich wie Spinat zubereiten.


Wo „Alfonso“ drauf steht, ist Breier drin

Fleißig sind die Breiers. An fünf Tagen haben sie auf – und zwar den ganzen Tag. Montag und Dienstag sind aber auch Arbeitstage. Dann wird der große Garten gepflegt, sich um Lieferanten gekümmert – und eine ganze Palette an Eigenem produziert, Vieles davon mit den eigenen Kräutern: Aperitifs, Gewürzmischungen, Essige, Öle, Tees – und natürlich ganz viel mit Rosen, etwa ein wunderbares Rosensalz. Das kostet Kraft, viel Kraft, Gastronomie ist Knochenarbeit – was leider vielen nicht genügend bewusst ist.

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Abb. 8: Wo „Alfonso“ drauf steht, ist Breier drin: Eigene Produkte

Gottseidank gibt es genügend Gäste, die das Geleistete zu würdigen wissen – und in das Gästebuch schreiben: “So ein grandioses Anwesen empfehlen wir sehr gerne weiter. Es ist zu spüren, daß alles mit sehr viel Liebe gemacht wird. Danke, daß es so etwas noch gibt, wir sind garantiert nicht zum letzten Mal hier!”

Kräuterseminare und Literatur zum Thema: Breier bietet’s an

Empfehlenswert sind die „Kräuterseminare“, zu denen eine Gartenführung und ein 3-gängiges Kräutermenü gehören – und das alles für 35 Euro! Die nächsten Termine sind am 12./26. Juni und am 10./24. Juli. Wer ganz tief in die Welt der Kräuter eintauchen will, für den gibt es am 14. Juni und am 19. Juli ein ganztägiges Intensivseminar, wo auch mitgekocht werden kann.

Gut könnte ich mir vorstellen, mit dem sympathischen Alfons Breier auch einmal etwas zu machen – vielleicht Schlemmen wie ein Diabetiker. Viele meiner „Zuckersenker“, wie etwa Bockshornklee oder Stevia, wachsen jedenfalls im Garten.

„Kochen, was der Garten hergibt“ heißt ein empfehlenswertes Buch von Alfons Breier. Es ist, wie er ist: Eine kluge Mischung ganz unterschiedlicher Elemente, nämlich Pflanzenbeschreibungen, Heilkraft, Gärtnertipps und Rezepte. Alles selbst erprobt – lakonisch und mit feiner Ironie geschrieben.

Im Slow-Food-Magazin habe ich Breiers entdeckt – in einer wirklich umfassend recherchierten Geschichte von Ulrich Rosenbaum über den Oderbruch. Ein herzliches Dankeschön!

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Abb. 9: Weil’s so liebenswert ist: Ein letzter mohnverklärter Blick

Breiers Kräutergarten
Rathsdorf 21, 16 269 Wriezen/Rathsdorf, Telefon: 033 456 – 700 49, Internet: www.breiers-kraeutergarten.de

geöffnet Mittwoch bis Sonntag ab 11 Uhr 30, am Wochenende und bei schönem Wetter unbedingt reservieren! Es gibt eine einladende Terrasse zum Draußensitzen.


von Hans Lauber
E-Mail: aktiv@lauber-methode.de
, Internet: www.lauber-methode.de

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  • Hallo,
    das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
    Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann?

    • Hallo hexle,
      ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
      Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
      Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”

      Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.

      Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.

      Beste Grüße

    • PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.

    • Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.

    • @ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.

    • @schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….

  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?

  • diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?

    • Liebe diahexe,
      Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
      Viele Grüße
      Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion

    • @gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.

    • crismo antwortete vor 1 Woche

      @gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…

      Kann es nur empfehlen!!!

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