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Gemüse-Ei-Kuchen: Kochen für Gestresste
3 Minuten


Ihr braucht*:
- 1 Stange Lauch
- 1 Möhre
- 1 rote Paprika
- 1 Zucchini
- 180 Gramm Mehl, gerne Dinkel
- 1 Packung Backpulver
- 3 Eier
- Olivenöl
- 100 Milliliter Milch
- 100 Gramm geriebenen Käse
Salz, Pfeffer, Thymian, Oregano, Basilikum
Außerdem:
- eine verschließbare Dose oder einen Gefrierbeutel
- eine ofenfeste Form
- ein Handrührgerät mit Knethaken
- einen kleinen Topf
- eine Kastenform (eventuell mit Backpapier)
Kochen für jede Gemütslage
Egal, ob ihr beim Kochen den Frust des Tages abbauen wollt, ob ihr nach einer Unterzuckerung zitternd die Geduld verliert, bis es endlich richtig gutes Essen gibt, oder ob euch schlicht und ergreifend der Anblick von Lauch in Rage bringt: Das Gemüse ist für euch da!
Nachdem ihr es gewaschen bzw. geschält habt, wartet es nur darauf, mit einem großen Messer grob zerkleinert zu werden. Ich persönlich schneide den Lauch, die Möhre und die Zucchini in knapp einen Zentimeter dicke Halbmonde und die Paprika zunächst in etwas breitere Streifen und dann zerkleinere ich diese noch mundgerecht. Nehmt eine gut verschließbare Aufbewahrungsdose oder einen Gefrierbeutel und gebt das Gemüse mit einem ordentlichen Schuss Olivenöl und den Gewürzen hinein, verschließt die Sache und schüttelt, was das Zeug hält.
Befreiend, oder? Gebt das Gemüse in eine ofenfeste Form und backt es bei 180°C Umluft 20 Minuten.
Egal, ob ihr immer noch unter angestauten Aggressionen leidet oder ob ihr euch inzwischen wie zahme Einhornbabys fühlt: Nehmt die Eier und verschlagt sie mit einer Gabel zu einer homogenen Masse.
In einer separaten Schüssel solltet ihr mit etwas weniger Enthusiasmus das Mehl mit dem Backpulver vermischen, sonst steht ihr gleich in einer weißen Staubwolke. Mit einem Handrührgerät und den passenden Knethaken (zur Not geht auch ein Schneebesen) vermengt ihr nun die Eier mit dem Mehl.
Wenn ihr darauf steht, jemandem Feuer unter dem Hintern zu machen: Bitte sehr, auch ihr kommt bei diesem Rezept auf eure Kosten! Einmal die Milch in einem kleinen Topf handwarm erwärmen und dann gemeinsam mit dem Käse zu der Ei-Masse geben.
Schüttet nach Gefühl noch etwas Olivenöl dazu, bis die Masse geschmeidiger wird. Sollten noch keine 20 Minuten vergangen und eure Stimmung immer noch nicht besser sein, ist jetzt die perfekte Zeit, das aktuelle Lieblingslied laut aufzudrehen und ein bisschen zu performen (oder die Küche etwas aufzuräumen – aber das versaut ja gleich wieder die Stimmung).

Wenn das Ofengemüse bereit ist, rührt es vorsichtig (ja, jetzt muss auch mal genug mit der aggressiven Stimmung sein) unter den Teig und gebt alles in eine mit Backpapier ausgekleidete Kastenform. Für 45 Minuten bei ebenfalls 180°C backen und anschließend etwas auskühlen lassen.
Salat rundet den Gemüse-Ei-Kuchen ab
Am liebsten serviere ich den Gemüse-Ei-Kuchen mit Feldsalat, Cherrytomaten, Sonnenblumenkernen und Pesto-Dressing (2 Esslöffel Pesto Rosso, etwas Balsamico-Essig, etwas Olivenöl, ein Spritzer Zitronensaft, eventuell ein wenig Wasser und je nach Konsistenz des Pestos einmal alles mit dem Pürierstab zu einer feineren Masse zaubern, mit Salz und Pfeffer abschmecken) und hobele über die ganze Geschichte grob Parmesan.
Na, wer hat jetzt noch schlechte Laune? Guten Appetit!
*für die Zutatenliste wurde ich von dem Kochbuch „Eat Cake For Breakfast“ inspiriert.
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thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 7 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Tagen, 1 Stunde
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße