- Ernährung
Genussvoll und vielseitig
2 Minuten
Wir haben für Sie einige gute Tipps gesammelt, um Zwischenmahlzeiten oder auch Essen, dass Sie mitnehmen möchten, abwechslungsreich und diabetesgerecht zu gestalten.
Je nach Art des Berufs- oder Schulalltages ist es einfacher oder schwieriger, Zwischenmahlzeiten einzuplanen. Wenn das komplette Team sich um 10 Uhr zu einem zweiten Frühstück trifft, ist es unproblematischer als wenn im Betrieb ohne Pause gearbeitet wird und am Arbeitsplatz Ess- und Trinkverbot herrscht.
Wer einfallsreich ist und Spaß daran hat, immer wieder neue Kombinationen auszuprobieren, dem wird eine Zwischenmahlzeit nicht so leicht langweilig. Wer sich mit seinem Diabetes auskennt, wagt es eher auch mal, als einziger zu essen; ein Mensch, dem die Diagnose Diabetes mellitus noch recht neu ist, empfindet dies dagegen oft als peinlich. Wenn Sie Schwierigkeiten mit regelmäßigen Zwischenmahlzeiten haben, überlegen Sie, ob diese in Ihrem Fall notwendig sind – und wenn ja, wie Sie sich die Planung und Gestaltung erleichtern können.
Welche Lebensmittel sind für Zwischenmahlzeiten besonders gut geeignet?
Grundsätzlich sollten Diabetiker Mahlzeiten bevorzugen, deren Wirkung auf den Blutzuckerspiegel langsam ist, um starke Blutzuckerschwankungen zu vermeiden. Ganz besonders gilt dies für die Spätmahlzeit, da Unterzuckerungen in der Nacht sehr oft unbemerkt bleiben und deshalb gefährlicher sind als tagsüber.
Kohlenhydrathaltige Lebensmittel, die eine langsame Blutzuckerwirkung haben, sind z. B. Vollkornprodukte, kohlenhydrathaltige Lebensmittel, die in Verbindung mit Fett gegessen werden, beispielsweise ein belegtes Brot mit Käse oder Wurst, sowie ein Fruchtjoghurt.
Vollkornprodukte haben neben ihrem günstigen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel den Vorteil, dass sie einen hohen Ballaststoff-, Vitamin- und Mineralstoffgehalt haben. Die resorptionsverzögernde Wirkung von Fett sollte nach Möglichkeit selten genutzt werden, da eine fettreiche Kost z. B. Übergewicht oder Fettstoffwechselstörungen begünstigen kann.
Kohlenhydrathaltige Lebensmittel, die eine schnelle Wirkung auf den Blutzuckerspiegel haben, sind z. B. Säfte, Süßigkeiten ohne Fettanteil (z. B. Gummibärchen) sowie Obst und Weißmehlprodukte. Diese Lebensmittel sind geeignet bei niedrigen Blutzuckerwerten oder vor körperlicher Anstrengung. Als Zwischenmahlzeit können sie in Kombination mit langsam wirksamen kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln gegessen werden ( z.B. die Kombination Saft und ein belegtes Brot).
Tipp für Eilige
In Naturkostläden und Reformhäusern gibt es eine große Auswahl an fertigen Brotaufstrichen. Anhand der Zutatenliste und der Nährwertanalyse können Sie geeignete und wohl-schmeckende Sorten finden und ausprobieren.
von Lisa Weidner
Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-online.de
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Monat
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
