- Ernährung
Gesunde Frauen-Herzen: Cholesterin, Ballaststoffe und Fette im Blick behalten
4 Minuten
Herzinfarkte können Frauen genauso treffen wie Männer. Allerdings sind ihre Symptome meist anders. So ist es kein Wunder, dass Herzkrankheiten bei Frauen oft zu spät oder falsch diagnostiziert und therapiert werden. Deshalb ist es wichtig, dass Frauen sich genau beobachten und rechtzeitig behandeln lassen. Mehr noch: Auch der Lebensstil hilft aktiv dabei, Frauen-Herzen gesund zu halten – in Sachen Ernährung z.B. mit Fokus auf Cholesterin, Ballaststoffe und Fette.
Diabetes und Herzkrankheiten sind eng miteinander verknüpft. Rund ein Drittel der Menschen mit Diabetes haben neben ihrer chronischen Stoffwechsel-Erkrankung eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz), berichtet das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK). Allerdings liegt die Dunkelziffer, also die Zahl nicht bekannter Fälle, bedeutend höher.
Denn viele Betroffene haben Symptome, sprechen aber nicht darüber. Dies gilt besonders für Frauen, die häufig aufgrund ihrer sozialen Situation mit Familie, Haushalt und Berufstätigkeit ihre eigenen Belange hintenanstellen. Dabei wäre es sinnvoll und ratsam, etwaige Beschwerden lieber einmal mehr medizinisch abklären zu lassen als einmal zu wenig. Es gilt: Vorsorge ist besser als Nachsorge.
Typische Herzinfarkt-Symptome bei Frauen
- Druck- und Enge-Gefühl in der Brust
- Atemnot
- Ziehen in den Armen
- extreme Müdigkeit
- Schweißausbrüche
- Schmerzen im Oberbauch oder Rücken
- Übelkeit
- Erbrechen
- Angstzustände
Einflussfaktoren: Hormone und Stoffwechsel
In Deutschland starben im Jahr 2024 rund 20.000 Frauen an einem Herzinfarkt, erklären Expertinnen der Initiative Healthcare Frauen. Sie machen sich für eine verbesserte Aufklärung über die Herzgesundheit von Frauen auf medialen Wegen stark. Die Herzgesundheit wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst, wie hormonellen Schwankungen aufgrund der Wechseljahre.
Eine Rolle spielen auch die diabetische Stoffwechsellage sowie der Status des Immun- und Gefäßsystems. Studien zeigen, dass Medikamente, die zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt werden, bei Frauen oft anders wirken als bei Männern. Demnach sollten Therapien auf die individuellen Bedürfnisse betroffener Frauen angepasst werden.
Risiken für Herzkrankheiten bei Frauen
- Übergewicht
- Rauchen
- Bluthochdruck
- erhöhte Blutfettwerte
- Diabetes
- bewegungsarmer Lebensstil
Weniger Östrogen – erhöhte Cholesterin-Werte
Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die im Körper wichtige Funktionen erfüllt, bei zu hohen Werten aber gesundheitliche Probleme verursachen kann. Im Zuge der Wechseljahre sinkt die Hormonproduktion und damit steigen häufig auch die Cholesterin-Werte im Blut.
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!-
calvin240 antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
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uho1 antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
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calvin240 antwortete vor 1 Woche, 1 Tag
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Monat
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 1 Monat
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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