- Aus der Community
Gesunde Lebkuchen: Schmeckt das?
3 Minuten
Wir alle haben es schon mitbekommen: Ende September, Anfang Oktober ziehen die ersten Lebkuchen in die Regale der Supermärkte ein. Ich, als großer Fan der Weihnachtszeit, lasse mir das natürlich nicht nehmen und stehe immer als eine der Ersten vor den Regalen und plündere sämtliche Sorten des weihnachtlichen Gebäcks.
2018 fiel dieser Zeitraum aber leider mit dem Datum der Diagnose zusammen, was für mich anfangs noch kein großes Problem darstellte. Nachdem ich mich jedoch mehr mit dem Thema „Inhaltsstoffe“ und „Ernährung“ befasst hatte, wurde mir zum ersten Mal wirklich klar, wie viel Zucker und unnötiges Zeug doch in meiner Lieblingsnascherei, den Lebkuchen, steckt.
Also beschloss ich kurzerhand, den Lebkuchen wieder zurück in das Regal zu stellen und zu Hause ein eigenes Rezept zusammenzustellen, was meinen Vorstellungen entspricht. Darf ich vorstellen: meine low carb Lebkuchen!

- 180 g gemahlene Haselnüsse
- 65 g gehackte Mandeln
- 3 Eier
- 150 g Zucker (oder 165 g Zuckerersatz in Form von flüssigem Süßstoff)
- 25 g Packung Lebkuchen-Gewürz
- 2 g Zimt
- 2 Messerspitzen Natron
- für die Glasur: 80 g Schokolade (ich verwende hierfür 85% Kakaogehalt)
Das Rezept ist wirklich kein Hexenwerk – ich bin mir sicher, dass jeder von euch das hinbekommt!
Und so geht’s:
- Heizt euren Backofen auf 180°C Umluft vor.
- Für den Teig gebt ihr in eine große Schüssel zunächst alle trockenen Zutaten und vermischt sie mit einem großen Löffel.
- Anschließend kommen die drei mittelgroßen Eier hinzu.
Vermengt alle Zutaten so lange, bis sich ein gleichmäßiger, etwas klebriger, Teig bildet. - Formt aus dem Teig Kugeln, welche ungefähr die Größe einer Pflaume haben, und setzt sie auf ein Backblech, welches ihr vorher mit einem Backpapier ausgelegt habt.

Quelle: Nathalie Bauer - Mit dem Löffel drückt ihr nun die Kugeln flach. Hierbei könnt ihr selbst entscheiden, wie dick die Lebkuchen später sein sollen.
Je nach Dicke verändert sich dann die Backzeit. - Das Meisterwerk darf nun für 15 bis 20 Minuten in den Backofen. Je nach Leistung eures Ofens und der Dicke der Lebkuchen wird die Backzeit etwas variieren. Schaut am besten nach 15 Minuten regelmäßig nach den Teilchen und checkt, ob euch die Konsistenz so gefällt.
- Sobald die Lebkuchen fertig gebacken sind, lasst ihr sie etwas abkühlen. In der Zwischenzeit ist die Glasur dran! Erwärmt hierfür eure Schokolade und gebt sie über die fertigen Lebkuchen.
- Je nach Geschmack könnt ihr jetzt noch weitere Mandelsplitter oder Haselnüsse auf die Schokoladenglasur geben und die Lebkuchen damit etwas individualisieren 🙂

Der beste Teil zum Schluss: Probieren!
Nachdem die Lebkuchen abgekühlt sind und die Glasur auch fest wurde, sind sie bereit zum Vernaschen!
Zu berechnen sind bei diesem Rezept lediglich die Nüsse und die für die Glasur verwendete Schokolade. Da ich eine Schokolade mit mind. 85% Kakaogehalt verwende und mein Blutzucker nicht sonderlich auf Nüsse reagiert, sind die Lebkuchen für mich vollkommen „bolusfrei“.
(Die gesamte Portion hat circa 40 g Kohlenhydrate.)
Viel Spaß beim Backen! Ich bin auf eure Meinung gespannt 🙂
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Aus der Community
3 Minuten
- Ernährung
2 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
-
stephanie-haack postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
-
tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
-
katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 4 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
-
-
moira postete ein Update vor 4 Wochen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
