- Ernährung
Grüne Bohnen nur gekocht essen
2 Minuten

Grüne Bohnen sind gesund, bieten Abwechslung auf dem Teller und passen in viele Gerichte. Doch warum kann es nach dem Genuss zu Magen-Darm-Beschwerden oder sogar Fieber kommen?
Knackig gedünstetes Gemüse ist gesund und liefert Ballaststoffe. Wasserlösliche Vitamine bleiben weitestgehend enthalten. Die meisten Sorten können roh gegessen werden. Eine der wenigen Ausnahmen sind grüne Bohnen. Ihre Samen und Hülsen enthalten das Protein Phasin, das zur Gruppe der Lektine gehört. Werden bereits kleine Mengen davon gegessen, kann sich dies negativ auf die Gesundheit auswirken.
Vor allem Kinder und Untergewichtige müssen aufpassen
Phasin wird erst beim Kochen unter hohen Temperaturen zerstört. Deshalb empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), grüne Bohnen immer vollständig durchzugaren, bis sie weich sind. Von schonenden Garmethoden wie Dünsten oder Dämpfen, die üblicherweise für Gemüse empfohlen werden, raten BfR-Experten ab.
Wer halbrohe oder sogar rohe grüne Bohnen verzehrt, kann in Folge Beschwerden wie Übelkeit oder Bauchschmerzen bekommen. In schweren Fällen sind Blutdruckabfall, Fieber und blutige Durchfälle beobachtet worden. Symptome zeigen sich meist zwei bis drei Stunden, nachdem die Bohnen gegessen wurden. Wie stark die Beschwerden ausgeprägt sind, ist individuell verschieden. Insbesondere Kinder und Menschen mit Untergewicht sind gefährdet.
Was tun, wenn rohe grüne Bohnen doch gegessen werden?
Nur: Was ist zu tun, falls rohe oder nicht vollständig durchgekochte grüne Bohnen gegessen wurden? Das kann vorkommen, z. B. als Bestandteil asiatischer Gerichte oder dem französischen Salade Niçoise (Nizza-Salat), aber auch durch Probieren roher Bohnen bei der Ernte im heimischen Beet. Wenn sich Symptome bemerkbar machen, empfiehlt das BfR den umgehenden Kontakt zu einem Giftinformationszentrum. Informationen dazu gibt es unter www.bfr.bund.de sowie in der kostenfreien BfR-App.
Autorin:
|
|
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (9) Seite 9
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Psyche
- Soziales und Recht

3 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
uho1 postete ein Update vor 1 Tag, 11 Stunden
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute123novesia postete ein Update vor 3 Tagen, 8 Stunden
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 2 Tagen, 9 Stunden
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Habe ich angenommen, schreibe mir gerne eine Nachricht
Liebe Grüße