Grüne Bohnen nur gekocht essen

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Grüne Bohnen nur gekocht essen

Grüne Bohnen sind gesund, bieten Abwechslung auf dem Teller und passen in viele Gerichte. Doch warum kann es nach dem Genuss zu Magen-Darm-Beschwerden oder sogar Fieber kommen?

Knackig gedünstetes Gemüse ist gesund und liefert Ballaststoffe. Wasserlösliche Vitamine bleiben weitestgehend enthalten. Die meisten Sorten können roh gegessen werden. Eine der wenigen Ausnahmen sind grüne Bohnen. Ihre Samen und Hülsen enthalten das Protein Phasin, das zur Gruppe der Lektine gehört. Werden bereits kleine Mengen davon gegessen, kann sich dies negativ auf die Gesundheit auswirken.

Vor allem Kinder und Untergewichtige müssen aufpassen

Phasin wird erst beim Kochen unter hohen Temperaturen zerstört. Deshalb empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), grüne Bohnen immer vollständig durchzugaren, bis sie weich sind. Von schonenden Garmethoden wie Dünsten oder Dämpfen, die üblicherweise für Gemüse empfohlen werden, raten BfR-Experten ab.

Wer halbrohe oder sogar rohe grüne Bohnen verzehrt, kann in Folge Beschwerden wie Übelkeit oder Bauchschmerzen bekommen. In schweren Fällen sind Blutdruckabfall, Fieber und blutige Durchfälle beobachtet worden. Symptome zeigen sich meist zwei bis drei Stunden, nachdem die Bohnen gegessen wurden. Wie stark die Beschwerden ausgeprägt sind, ist individuell verschieden. Insbesondere Kinder und Menschen mit Untergewicht sind gefährdet.

Was tun, wenn rohe grüne Bohnen doch gegessen werden?

Nur: Was ist zu tun, falls rohe oder nicht vollständig durchgekochte grüne Bohnen gegessen wurden? Das kann vorkommen, z. B. als Bestandteil asiatischer Gerichte oder dem französischen Salade Niçoise (Nizza-Salat), aber auch durch Probieren roher Bohnen bei der Ernte im heimischen Beet. Wenn sich Symptome bemerkbar machen, empfiehlt das BfR den umgehenden Kontakt zu einem Giftinformationszentrum. Informationen dazu gibt es unter www.bfr.bund.de sowie in der kostenfreien BfR-App.


Autorin:

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (9) Seite 9

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Tag, 9 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 1 Tag

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
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