Gut durch Herbst und Winter

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Gut durch Herbst und Winter

Tipps und Rezepte für die ­kalte Jahreszeit finden sich viele in der Diabetes-Community Blood ­Sugar Lounge – z. B. von Maggy, Susanne, Toni, Tine, Caro, Katharina und Ramona. Viel Spaß beim Ausprobieren und Nachkochen!


Peelings Zucker auf der Haut

Egal, welchen Diabetestyp man hat: Die Haut verlangt immer nach besonders viel Aufmerksamkeit, weiß Maggy. Feuchtigkeitsspendende Pflege ist gerade in Herbst und Winter sehr wichtig, und deshalb stellt Ihnen Maggy einige Peelings vor, die Feuchtigkeit spenden und die jede und jeder ganz leicht selbst mischen kann – im Angebot hat sie ein Kaffee- und ein Schokoladen-Peeling, außerdem ein Minze- und ein Frucht-Peeling.


Herbstzeit ist … natürlich auch Kürbiszeit!

Toni hat einige Hokkaidokürbis-Rezepte ausprobiert. Was sie selbst darüber sagt, macht sofort Lust, alle drei auszuprobieren: „Die Waffeln sind nicht so extrem süß und passen z. B. perfekt zu einem Chai Latte, einem Kaffee oder einer heißen Schokolade. Sie sind würzig und schön saftig. Dadurch, dass sie nicht so viel Zucker enthalten, steigt bei mir der Blutzucker nicht so schnell und stark an. Das Kürbispüree ist eine wunderbare Grundlage für die Waffeln oder auch herbstliche Suppen. Zum Schluss der Nudelauflauf, der im Herbst eins meiner liebsten Gerichte ist. Wir essen diesen Auflauf sehr gern, besonders an kühleren Tagen. Man kann ihn gut vorbereiten und spart dann etwas Zeit.“


Diabetes bei Kälte Podcast-Plaudereien

Der Diabetes hält sicher nicht nur Katharina und Ramona in der kalten Jahreszeit auf Trab. Wie sie ihren Diabetes dann managen, wie man von der Kälte trockene Lippen von hohen Blutzuckerwerten unterscheidet und was sie essen würden, wenn sie auf dem Weihnachtmarkt unterzuckern – das erzählen die beiden ausführlich im Podcast der Blood Sugar Lounge. Darin geht es auch um die vielen Lagen Klamotten, die hochgewühlt werden müssen, um in der Kälte ein Stückchen Bauch für die Insulininjektion freizulegen, um kalte Hände, aus denen einfach kein Bluts­tro­pfen kommen will, und um die Frage: Wohin mit dem ganzen Diabetes-Kram beim Skifahren?


Heiße Suppen für die kalten Tage

Gerade an den kälteren Tagen findet Tine die kleinen Wärmflaschen von innen klasse! Suppen kochen sich beinahe von selbst und meistens braucht man dafür weder viel Equipment noch außergewöhnliche Zutaten. Die Magie passiert im Topf, findet Tine, die für das Diabetes-Journal die Kolumne diabetes and the city schreibt. „Im Winter mag ich eher kräftig gewürzte Suppen sehr, sehr gerne. Diese entflammen ein kleines Feuer in mir und halten mich warm“, sagt sie und stellt drei Suppen vor, die sich sehr gut am Wochenende vorkochen lassen: würzige Rote-Linsen-Suppe mit Ingwer, komplexe Tom Kha Gai (die ultimative Aufwärmsuppe) und eine aromatische Suppe mit geröstetem Paprika.


Erkältet! Was jetzt hilft

Der Herbst ist da – und mit ihm die Erkältungszeit. Die Nase läuft, der Kopf brummt und die Blutzuckerwerte fahren Achterbahn, was nicht dazu beiträgt, sich schnell besser zu fühlen … Was tun? Das weiß Caro und beantwortet diese Fragen: Wie können Immun-Killer beseitigt und der Blutzucker im Griff behalten werden? Was ist bei Erkältungsmitteln zu beachten? Welche Hausmittel helfen?


von Redaktion
Diabetes-Journal, Kirchheim-Verlag,
Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (11) Seite 10-11

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Tag, 5 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 1 Tag

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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