Hafer-Karamell-Plätzchen

2 Minuten

Hafer-Karamell-Plätzchen

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Weihnachtsbäckerei – Backen für Advent und die Feiertage“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 11/2021.


Zutaten für 50 Stück:

200 g kernige Haferflocken
30 g Zucker
150 g Erythrit
180 g Butter
2 TL Spekulatiusgewürz
3 Eier
100 g gemahlene Haselnüsse
100 g Weizenmehl, Type 550
1 TL Backpulver
100 g rote Konfitüre, zuckerreduziert


Die Zubereitung:

30 g Zucker in einer Pfanne flüssig werden lassen, dann 4 EL Haferflocken (40 g) zugeben. Wenn der Zucker karamellisiert ist, die Masse auf eine Lage Backpapier streichen und abkühlen lassen.

Für den Teig Erythrit, Butter und Spekulatiusgewürz verrühren. Ein Ei trennen, das Eiklar zu steifem Schnee schlagen, beiseite­stellen. Eigelb und Eier zur Buttermasse geben und schaumig rühren. Dann mit Haselnüssen, Mehl, Backpulver und restlichen Haferflocken verkneten, abschmecken.

Den Teig 45 Minuten kalt stellen. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen. Nach der Kühlzeit den Backofen auf 160 °C (keine Umluft) vorheizen. Teig zu Rollen formen und in 50 gleich große Stücke schneiden. Diese zu Kugeln rollen und auf die Bleche legen. Mit dem Stiel eines Kochlöffels in die Mitte jeder Kugel eine Mulde drücken.

Den Eischnee auf die Plätzchen streichen. Die Konfitüre mit etwas warmem Wasser glatt rühren und mit einem Teelöffel je einen Klecks in die Mulden füllen. Die Karamell-Haferflocken fein hacken und gleichmäßig auf die Plätzchen streuen. Im aufgeheizten Ofen in 10 bis 12 Minuten backen, herausnehmen und abkühlen lassen.

Tipps und Infos
Zucker karamellisieren: Zucker zu karamellisieren, ist eigentlich einfach – aber man braucht doch etwas Geduld und Fingerspitzengefühl. Gebraucht werden eine tiefe Pfanne, Zucker und Wasser. Ohne Wasser funktioniert es auch, ist aber etwas komplizierter. Eine ausführliche Anleitung mit Tipps und Tricks und dazu ein gutes, anschauliches Video sind zu finden auf www.brigitte.de/rezepte/kochschule/karamellisieren-so-funktioniert-es-11663440.html.

Nährwert pro Stück, bei 50 insgesamt, ca.

2 g Eiweiß
5 g Fett
6 g Kohlenhydrate (davon 4 g anrechnungspflichtig)
1 g Ballaststoffe
22 mg Cholesterin
6 mg Natrium
40 mg Kalium
30 mg Phosphor
77 Kilokalorien
308 Kilojoule

Anmerkungen zu den Rezepten:


Kohlenhydrate aus Gemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich, Kirchheim-Verlag, Mainz 2016).

Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.


Autorin:

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (11) Seite 79

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  • lena-schmidt postete ein Update vor 3 Wochen

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße