- Ernährung
Hybrid-Fleisch – was ist das eigentlich?
2 Minuten

Wer Fleisch mag, kann mit Hybrid-Fleisch anfangen, die Menge an rotem Fleisch für sich zu verringern, ohne auf Fleisch-Geschmack zu verzichten. Wie geht das praktisch?
Bei Hybrid-Fleisch handelt es sich um eine Mischung aus herkömmlichem Fleisch mit anderen Zutaten – meistens Gemüse. Der Vorteil von Hybrid-Fleisch: Bewusst auf rotes Fleisch und Wurst zu verzichten, ist gut für die Gesundheit und schont Tiere und Umwelt.
Allerdings gibt es nach wie vor viele Menschen, die nicht auf ihre Frikadelle, auf Grillwürstchen oder Burger verzichten möchten – meist wegen des Fleisch-Geschmacks, aber auch aus Gewohnheit. Gerade für diese Menschen bietet sich Hybrid-Fleisch an: Die Produkte sind meist so zusammengestellt, dass der reduzierte Fleisch-Anteil geschmacklich kaum auffällt.
Dennoch lohnt sich ein Blick auf Zutaten-Liste und Nährwert-Analyse: Außer Gemüse können auch Kohlenhydrate (z. B. stärkehaltige Bindemittel, Paniermehl, Kartoffel-Flocken) enthalten sein. Und oft werden für Hybrid-Fleisch Stücke von Tieren verwendet, die nach Kriterien der Initiative Tierwohl in den niedrigen Haltungsformen 1 und 2 gelebt haben.
Hybrid-Fleisch einfach selbst gemacht
Bevorzugen Sie Fleisch aus den Haltungsformen 3 oder 4. In Hackfleisch-Teig reiben Sie z. B. frische Möhren oder Kohlrabi. Fleischpfannen, Ragout und Geschnetzeltes lassen sich prima mit Zucchini, Auberginen, Tomaten, Zwiebeln, Pilzen, Gurken oder Paprika veredeln. Bei Spießen stecken Sie zwischen die Fleisch-Stücke Kirschtomate und Stücke von Zwiebeln, Paprika und Zucchini. Aufläufe und Eintöpfe werden ohnehin meist mit reichlich Gemüse zubereitet, hier können Sie den Fleisch-Anteil nochmals reduzieren.
Mehr Gemüse bedeutet auch: zusätzliche natürliche Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe (mehr dazu lesen Sie ab Seite 74im Beitrag Farbe & Duft & Aroma: Sekundäre Pflanzenstoffe.
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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2022; 71 (5) Seite 7
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße