Hyper-Hunger: Vanillejoghurt mit Mandelcrunch

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Hyper-Hunger: Vanillejoghurt mit Mandelcrunch

Nicht nur ein Hypo-Fressflash kann anstrengend sein

Wo ist das nächste Schwein, das ich auf einen Schlag vertilge? Wo die nächste Torte, die ich mit einem Happs verschlinge? Wer kennt diese Gedanken während eines Hypo-Fressflashs nicht? Der Körper schreit nach Essen, nach Energie. Verständlich, denn sie fehlt ihm ja. Ich könnte dann alles essen, was mir unter die Finger kommt. Natürlich am liebsten Süßes und viel mehr, als ich eigentlich bräuchte, um meinen Blutzucker wieder in normale Gefilde zu bekommen. Und danach ärgere ich mich meistens, denn nach der Hypoglykämie folgt meist ein zu hoher Wert. Ganz schön anstrengend. Aber nicht nur ein Hypo-Fressflash kann anstrengend sein, sondern auch ein Hyper-Hunger. Man ist hoch und kann nichts essen. Mich persönlich ärgert das immer. Und dann geht der Blutzucker ja erst recht nicht runter, denn die Stresshormone hindern das Insulin an seiner Wirkung oder verlangsamen sie. Ganz toll. Und was macht man dann?

Nüsse, Käse oder Gurke machen auch satt, aber nicht zufrieden

Sich Ärgern ist nichts, Verhungern auch nicht. Früher wurde einem geraten, ein paar Nüsse, Gurke oder Käse zu essen. An und für sich ist dagegen ja nichts einzuwenden und nach der fünften Handvoll Nüsse oder der zweiten Gurke ist man auch satt. Aber wirklich zufrieden? Nein, das ist man nicht. Für mich muss Essen auch zufrieden machen. Also habe ich so ein paar Dinge, die ich esse, auch wenn ich hoch bin, und bei denen ich nach dem Essen denke: Ich bin satt, das war lecker, ich bin zufrieden. So zum Beispiel dieser Vanillejoghurt mit Mandel-Crunch. Schmeckt fein zum Frühstück, aber auch zwischendurch oder als Dessert und hat durch den Sojajoghurt kaum Kohlenhydrate. Natürlich kommt es auch hier auf die Menge an. Wer ein Kilo davon isst, ist auch bei über 20 g Kohlenhydraten. Eine Portion hat allerdings nur 5 g Kohlenhydrate. Durch das Eiweiß und das Fett, die die Aufnahme der Kohlenhydrate verzögern, esse ich das auch bei einem Blutzucker von 160-220 mg/dl (8,9-12,2 mmol/l). Wobei es einen kleinen Extra-Bolus dafür gibt und wie immer gilt auch hier, dass das jeder für sich individuell entscheiden und berechnen muss. Lasst euch auf alle Fälle den Vanillejoghurt mit Mandel-Crunch schmecken 🙂 Und so wird er gemacht:

Vanillejoghurt mit Mandel-Crunch (2 Portionen)

Vanillejoghurt

  • 250 g ungesüßter Sojajoghurt
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Mark einer Vanilleschote
  • 2,5 ml flüssiger Süßstoff

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermengen.

Mandel-Crunch

  • 50 g Mandeln
  • 3 EL Sojasahne
  • 1 EL Sukrin gold
  • 1 TL Zimtpulver

Zusätzlich (für diejenigen, deren Blutzucker nicht ganz so hoch ist)

  • 20 g (TK-)Himbeeren

Sojasahne mit Sukrin und Zimtpulver vermengen und beiseitestellen. Die Mandeln hacken, in einer Pfanne anrösten und die Zimtsahne darübergeben. Das Ganze so lange auf der Herdplatte köcheln lassen, bis die Sahne gänzlich einreduziert ist. Den Crunch abkühlen lassen und mit dem Vanillejoghurt und den Himbeeren abwechselnd in kleine Gläser schichten. Fertig 🙂

So ein leckeres Gläschen Vanillejoghurt mit Mandelcrunch hat mit Himbeeren 5 g Kohlenhydrate und 1,65 FPE (Fett-Protein-Einheiten).

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  • stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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