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Hyper-Hunger: Vanillejoghurt mit Mandelcrunch
2 Minuten

Nicht nur ein Hypo-Fressflash kann anstrengend sein
Wo ist das nächste Schwein, das ich auf einen Schlag vertilge? Wo die nächste Torte, die ich mit einem Happs verschlinge? Wer kennt diese Gedanken während eines Hypo-Fressflashs nicht? Der Körper schreit nach Essen, nach Energie. Verständlich, denn sie fehlt ihm ja. Ich könnte dann alles essen, was mir unter die Finger kommt. Natürlich am liebsten Süßes und viel mehr, als ich eigentlich bräuchte, um meinen Blutzucker wieder in normale Gefilde zu bekommen. Und danach ärgere ich mich meistens, denn nach der Hypoglykämie folgt meist ein zu hoher Wert. Ganz schön anstrengend. Aber nicht nur ein Hypo-Fressflash kann anstrengend sein, sondern auch ein Hyper-Hunger. Man ist hoch und kann nichts essen. Mich persönlich ärgert das immer. Und dann geht der Blutzucker ja erst recht nicht runter, denn die Stresshormone hindern das Insulin an seiner Wirkung oder verlangsamen sie. Ganz toll. Und was macht man dann?
Nüsse, Käse oder Gurke machen auch satt, aber nicht zufrieden
Sich Ärgern ist nichts, Verhungern auch nicht. Früher wurde einem geraten, ein paar Nüsse, Gurke oder Käse zu essen. An und für sich ist dagegen ja nichts einzuwenden und nach der fünften Handvoll Nüsse oder der zweiten Gurke ist man auch satt. Aber wirklich zufrieden? Nein, das ist man nicht. Für mich muss Essen auch zufrieden machen. Also habe ich so ein paar Dinge, die ich esse, auch wenn ich hoch bin, und bei denen ich nach dem Essen denke: Ich bin satt, das war lecker, ich bin zufrieden. So zum Beispiel dieser Vanillejoghurt mit Mandel-Crunch. Schmeckt fein zum Frühstück, aber auch zwischendurch oder als Dessert und hat durch den Sojajoghurt kaum Kohlenhydrate. Natürlich kommt es auch hier auf die Menge an. Wer ein Kilo davon isst, ist auch bei über 20 g Kohlenhydraten. Eine Portion hat allerdings nur 5 g Kohlenhydrate. Durch das Eiweiß und das Fett, die die Aufnahme der Kohlenhydrate verzögern, esse ich das auch bei einem Blutzucker von 160-220 mg/dl (8,9-12,2 mmol/l). Wobei es einen kleinen Extra-Bolus dafür gibt und wie immer gilt auch hier, dass das jeder für sich individuell entscheiden und berechnen muss. Lasst euch auf alle Fälle den Vanillejoghurt mit Mandel-Crunch schmecken 🙂 Und so wird er gemacht:
Vanillejoghurt mit Mandel-Crunch (2 Portionen)
Vanillejoghurt
- 250 g ungesüßter Sojajoghurt
- 1 Spritzer Zitronensaft
- Mark einer Vanilleschote
- 2,5 ml flüssiger Süßstoff
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermengen.
Mandel-Crunch
- 50 g Mandeln
- 3 EL Sojasahne
- 1 EL Sukrin gold
- 1 TL Zimtpulver
Zusätzlich (für diejenigen, deren Blutzucker nicht ganz so hoch ist)
- 20 g (TK-)Himbeeren
Sojasahne mit Sukrin und Zimtpulver vermengen und beiseitestellen. Die Mandeln hacken, in einer Pfanne anrösten und die Zimtsahne darübergeben. Das Ganze so lange auf der Herdplatte köcheln lassen, bis die Sahne gänzlich einreduziert ist. Den Crunch abkühlen lassen und mit dem Vanillejoghurt und den Himbeeren abwechselnd in kleine Gläser schichten. Fertig 🙂
So ein leckeres Gläschen Vanillejoghurt mit Mandelcrunch hat mit Himbeeren 5 g Kohlenhydrate und 1,65 FPE (Fett-Protein-Einheiten).
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123novesia postete ein Update vor 1 Tag, 15 Stunden
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche
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Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena