- Ernährung
Kalziumversorgung bei Laktoseintoleranz
2 Minuten

Übelkeit, Durchfall, Koliken, Blähbauch, häufiges Aufstoßen oder unreine Haut – das sind typische Merkmale einer Milchzuckerunverträglichkeit. Worauf kommt es an, um beispielsweise genug Kalzium aufzunehmen, wenn Milch und Co Probleme bereiten?
Mittlerweile ist sie die am weitesten verbreitete Lebensmittelunverträglichkeit hierzulande. Laut Angaben der TK-Ernährungsstudie 2017, durchgeführt von der Techniker Krankenkasse, sind rund 7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betroffen.
Zwei Formen des Laktasemangels
Es gibt zwei Formen des Laktasemangels. Beim primären nimmt die Laktase-Aktivität aus weitgehend unbekannten Gründen mit steigendem Alter kontinuierlich ab. Beim sekundären Mangel entsteht der Enzymdefekt als Begleiterkrankung, beispielsweise bei Morbus Crohn oder Glutenunverträglichkeit.
Bei einer medizinisch diagnostizierten Unverträglichkeit gehören Milch und Milchprodukte, allen voran Kuhmilch, zu den Lebensmitteln mit der höchsten Dichte an Beschwerden. Geeignete Alternativen sind hier laktosefreie Milch, Mandel-, Reis-, Hafer- oder Sojadrink. Laktosefreie Milch enthält weniger als 0,1 g Laktose in 100 ml. Bei pflanzlichen Alternativen ist es wichtig, Produkte mit Kalziumzusatz auszuwählen.
Sinnvoll: kalziumreiches Mineralwasser
Einen Wermutstropfen haben solche Ersatzlebensmittel: Sie sind im Vergleich zu ihren klassischen Verwandten teurer. Es ist also sinnvoll, bewusst Lebensmittel auszuwählen, die von Natur aus kalziumreich und gleichzeitig laktosefrei sind. Dazu gehören kalziumreiches Mineralwasser, Nüsse, Kräuter, Gemüse, hier besonders grünes Gemüse. Mineralwasser hat den Vorteil, dass es völlig kalorienfrei ist und in größeren Mengen täglich getrunken werden sollte.
Damit lässt sich auf einfache Art einiges für die Kalziumversorgung und damit verbunden den Erhalt der Knochenmasse tun. Die durchschnittliche Aufnahmerate von Kalzium aus Mineralwasser liegt, ähnlich wie bei Milch, bei etwa 30 bis 40 Prozent. Optimal sind Wässer mit einem Kalziumgehalt ab 300 mg pro Liter aufwärts. Es lohnt sich also, täglich mindestens 1,5 l kalziumreiches Wasser zu trinken, zur optimalen Flüssigkeitsversorgung und Stärkung der Knochen.
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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (4) Seite 9
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kety22 postete ein Update vor 6 Tagen, 4 Stunden
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
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Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?




Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück