- Ernährung
Kein Gluten: Wie sinnvoll ist der freiwillige Verzicht?
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Was wäre ein Frühstück ohne Brot oder Brötchen? Oder Pfannkuchen und Plätzchen ohne Mehl? Alternativen müssten her. Und die wollen immer mehr Menschen, denn sie lehnen Gluten ab. Nur warum?
“Ich vertrage kein Gluten”, hört man heute oft, wenn es in Kantine oder Restaurant ums Essen geht. Manchmal kann man sich nur wundern, dass der Kollege auf einmal alle Gerichte mit herkömmlichem Weizen, Dinkel oder Roggen kategorisch ablehnt.
Denn im Grunde sind Menschen mit einer Sprue oder Zöliakie nicht zu beneiden. Bei ihnen kann das im Weizen enthaltene Klebereiweiß infolge einer Autoimmunkrankheit zu schmerzenden und schweren Symptomen führen. Schleimhäute brennen und schwellen an, Haut rötet sich, es kommt zu Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall und vermehrt zu Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Kopfschmerzen.
Trend: anerzogene Glutenunverträglichkeit
Ein Trend bei Essen und Trinken ist neben veganem Lebensstil auch der freiwillige Verzicht auf Gluten oder Laktose. Schnell hat die Industrie reagiert: Kaum ein Drogerie- und Supermarkt, der keine glutenfreien Produkte anbietet – teurer im Vergleich zu herkömmlichen Lebensmitteln. Und geschmacklich ist vorgebackenes, eingeschweißtes Brot nicht mit frischem vergleichbar.
Viele essen dann einfach weniger und sind plötzlich der Ansicht, so leichter und besser abzunehmen. Der Grund: weniger gegessene Energie – und nicht die glutenfreien Erzeugnisse. Hinsichtlich des enthaltenen Zuckers in glutenfreiem Gebäck lohnt sich der Blick auf die Nährwerte: Denn anrechnungspflichtige Kohlenhydrate sind auch hier enthalten.
von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-online.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2015; 64 (8) Seite 44
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Monat
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
