Ketchup: mehr Zucker als Tomaten?

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Ketchup: mehr Zucker als Tomaten?

Ob klein oder groß – die fruchtig rote Soße gehört in fast jedem Haushalt zum Soßenstandard. Wie sieht es da in puncto Diabetes aus?

Zu Bratwurst, Pommes, Nudeln: 6,5 kg Ketchup isst jeder Deutsche im Jahr. Der süß-säuerlich-würzige Geschmack trifft den kulinarischen Nerv vieler Menschen. Hinsichtlich Kalorien aus Fett schneidet Ketchup im Vergleich zu Mayonnaise und ölhaltigen Grillsoßen deutlich schlanker ab: Ketchup ist nahezu fettfrei. Klassischer Tomatenketchup wird aus Tomaten oder Tomatenmark, Zucker, Salz, Essig, Gewürzen und Kräuterextrakten hergestellt.

Laut deutscher Lebensmittelverordnung können Geschmacksverstärker (wie Glutamat oder Hefeextrakt) sowie Verdickungsmittel im Produkt sein. Nicht in die Flasche dürfen künstliche Farbstoffe. Der Tomatenmarkanteil muss laut Richtlinie des Bundesverbands der Deutschen Feinkostindustrie ein Viertel der Gesamtmenge ausmachen. Dadurch enthält Ketchup natürliches Vitamin C sowie den sekundären Pflanzenfarbstoff Lycopin. Er bildet sich verstärkt durch das Erhitzen frischer Tomaten und ist deshalb auch in Dosentomaten und -mark enthalten. Lycopin gilt als Radikalfänger im Körper und schützt Körperzellen.

Alternative: zuckerfreier Ketchup

Normaler Ketchup enthält Zucker meist in Form von Saccharose (Haushaltszucker). 1 Esslöffel (10 g) enthält weder Fett noch Eiweiß, aber 2,3 g Kohlenhydrate durch Zucker. Klingt überschaubar? 1 Esslöffel ist sehr wenig und reicht als Portion oft nicht aus.

Heute gibt es Tomatenketchup mit einer Zuckerreduktion von 50 Prozent oder ganz ohne Zuckerzusatz. Hier wird Zucker z. B. teils durch Steviolglykoside (Stevia) oder vollständig durch den Süßstoff Sucralose ersetzt. Auch diese beiden Sorten sind fast fett- und eiweißfrei. 1 Esslöffel der Variante mit 50 Prozent weniger Zucker enthält 1 g Zucker. Zuckerfreier Ketchup enthält dagegen in der Menge keine blutzuckerwirksamen Kohlenhydrate.


von Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE,
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf,
E-Mail: info@metternich24.de
Website: www.metternich24.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (7) Seite 9

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/