- Ernährung
Langsam essen – schneller satt
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15 bis 20 Minuten dauert es, bis ein Sättigungsgefühl einsetzt. In dieser Zeit lässt sich eine normale wie auch eine XXL-Portion essen. Neben einem Zuviel an Kalorien kann schnelles Essen negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben.
Es schmeckt lecker, sieht gut aus, und außerdem knurrt der Magen. Höchste Zeit, das köstliche Mahl aufzuessen. Leider ist es schneller verputzt als vorgenommen … Kennen Sie das? So etwas passiert jedem ab und zu. Doch wer öfter schnell und hastig isst, trainiert sich dieses Tempo an.
Für mehr Genuss und Gesundheit lohnt es sich, zwei Gänge in der Essgeschwindigkeit herunterzuschalten. So haben sämtliche Sinne länger die Möglichkeit, Duft, Geschmack, Konsistenz und Aussehen des Essens zu spüren. Es können sich ganz neue Geschmackserlebnisse entwickeln. Hinzu kommt, dass ein Sättigungsgefühl im Schnitt erst nach 15 bis 20 Minuten einsetzt.
Wie wichtig langsames Essen hinsichtlich des Entstehens des Metabolischen Syndroms (Bluthochdruck, erhöhtes Bauchfett, Insulinresistenz, schlechte Blutfettwerte) sein kann, untersuchten chinesische Wissenschaftler an 7 972 Erwachsenen im Alter von 18 bis 65 Jahren. Bei den männlichen Probanden bestand ein Zusammenhang zwischen Esstempo und erhöhten Blutfettwerten. Bei weiblichen Testpersonen, die zu schnell aßen, gab es einen Zusammenhang mit erhöhten Blutzuckerwerten.
Ganz entspannt genießen
Die Forscher kamen zum Ergebnis, dass Personen, die ihre Speisen schnell aßen, häufiger am Metabolischen Syndrom litten als diejenigen, die Speisen gut kauten und so automatisch langsamer aßen. Gründe hierfür lagen darin, dass der Körper bei hohem Esstempo kaum eine Chance hat, Stopp-Signale auszusenden. Es lohnt sich also, beim Essen zu entschleunigen, öfter mal das Besteck aus der Hand zu legen, ein Päuschen zu machen und dann langsam genüsslich weiterzuessen. Körper und Sinne bedanken sich dafür.
von Kirsten Metternich von Wolff
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (2) Seite 9
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uho1 postete ein Update vor 21 Stunden, 3 Minuten
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute123novesia postete ein Update vor 2 Tagen, 18 Stunden
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 1 Tag, 19 Stunden
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
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