- Ernährung
Light-Lebensmittel … (Un-)Sinn?
2 Minuten

Käse, Joghurt, Fertigsoßen: Eine Reihe von Lebensmitteln präsentiert sich mit Attributen wie „leichter Genuss“ oder „weniger Zucker“. Lohnt sich der Kauf?
Es gibt sie, die „echten“ Light-Lebensmittel, die durchaus sinnvoll sind. Dazu gehören Käse/Wurst fettreduziert, Halbfettmargarine oder -butter sowie Light-/Zero-Erfrischungsgetränke. Bei diesen Käse, Wurst und Co ist es aber nicht sinnvoll, dann die doppelte Menge zu essen: „Ist ja light und praktisch kalorienfrei.“ Denn das sind sie nicht … mit Ausnahme von Zero-Erfrischungsgetränken. Mit den meisten Light-Produkten lassen sich Zucker und teilweise auch Fett einsparen, allerdings braucht es für Konsistenz und Geschmack Alternativen wie ungesunde Fette, Stabilisatoren, Farb- oder Aromastoffe.
Vorsicht: mehr Kohlenhydrate
Wenn „light“ auf der Verpackung steht, dann müssen gesetzlich definierte Vorschriften eingehalten werden: So darf sich das Lebensmittel light nennen, wenn es mindestens 30 % weniger Energie enthält als vergleichbare Lebensmittel. Klassische Beispiele hierfür sind Halbfettbutter oder -margarine, Light-Ketchup oder Light-Salatdressing. Dennoch lohnt es sich, auch bei Produkten in leichter Version auf die Nährwertanalyse und die Zutatenliste zu schauen. Teilweise können sie den Vorschriften entsprechen – und trotzdem mehr Kohlenhydrate enthalten als Vergleichbares (häufig bei Milchprodukten).
Light und trotzdem nicht leicht
Dazu untersuchte die Stiftung Warentest 77 Light-Produkte: Dabei zeigte sich, dass Joghurts oder Milchdrinks mit der Deklaration „weniger Fett“ mehr Zucker enthielten. Mit bis zu 14 g pro 100 g sind sie ebenso süß wie vergleichbare Produkte, die nicht fettreduziert sind, heißt es. Bei zuckerreduzierten Lebensmitteln kompensieren die Hersteller das Minus an Haushaltszucker gern durch Fruchtzucker, Honig oder Agavendicksaft. Das ergibt kaum Kalorienersparnis, und alle haben Einfluss auf den Blutzucker. Es lohnt sich, Nährwerttabellen und Zutatenlisten solcher Produkte mit herkömmlichen zu vergleichen.
| von Kirsten Metternich von Wolff |
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| Diätassistentin DKL und DGE, Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf, E-Mail: info@metternich24.de Website: www.metternich24.de |
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (4) Seite 9
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Hallo zusammen,
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße