- Ernährung
Mit gesunder Ernährung zu einem positiven Lebensgefühl
2 Minuten
Insbesondere Menschen mit Typ-2-Diabetes profitieren von einer Gewichtsabnahme; eine gesunde Ernährung hat positiven Einfluss auf die Blutdruck- und Blutfettwerte und verhindert auf lange Sicht Folgeerkrankungen. Wie Patienten es schaffen ein gesundes Gewicht zu erreichen oder zu halten und wie sich mit einer gesunden Ernährungsweise ein neues, positives Lebensgefühl erreichen lässt, erklärt Diabetesberaterin Michaela Berger am 31. Januar 2019 im Experten-Chat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.
95 Prozent der rund 7,5 Millionen Menschen mit Diabetes mellitus in Deutschland sind an einem Typ-2-Diabetes erkrankt. Viele der Betroffenen haben Übergewicht beziehungsweise Adipositas (starkes Übergewicht).
„Mit einer Änderung des Lebensstils – einer gesunden Ernährung und ausreichend Bewegung – kann es diesen Patienten gelingen, der Insulinresistenz, die der Erkrankung zugrunde liegt, entgegenzuwirken“, sagt Michaela Berger, Vorstandsmitglied von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. „Etwa die Hälfte aller Menschen mit Diabetes Typ 2 könnte ohne Medikamente auskommen.“
Gesunde Formel: mehr Ballaststoffe, weniger Zucker
Geht es um einen gesunden Lebensstil, so gelten für Menschen mit Diabetes – egal ob Typ 1 oder Typ 2 – und Menschen, deren Stoffwechsel vollkommen gesund ist, grundsätzlich die gleichen Regeln: viele Vollkornprodukte, gerne auch Hülsenfrüchte, zwei Handstücke Obst pro Tag, reichlich Gemüse (drei mal zwei Hände voll, zu einer Schale geformt), tierische Produkte eher als Beilage und bevorzugt pflanzliche Öle.
Wasser ist das beste Getränk, ebenso in Form von Tee oder Kaffee. Ausreichend Bewegung darf natürlich auch nicht fehlen – am besten mindestens 30 Minuten am Tag. „Zugesetzter Zucker sollte zehn Prozent der Tagesenergie nicht überschreiten; bei einem Durchschnittskalorienbedarf von 2000 Kcal für eine Frau sind das 200 Zuckerkalorien oder 50 g Zucker“, so die Diabetesberaterin.
Zudem sollte weniger als 30 Prozent der Energie in Form von Fett verzehrt werden – das ist eher fettarm -, dafür aber idealerweise mindestens 40 Gramm Ballaststoffe – das ist ballaststoffeich. „Je mehr Ballaststoffe und je weniger Zucker sie essen, desto einfacher wird es für die Betroffenen, den Blutzuckerspiegel im Griff zu behalten und das Körpergewicht zu senken beziehungsweise zu halten.“
Eignen sich Paleo-, Low-Carb- und vegane Diäten?
Seit einigen Jahren sind immer mehr spezifische Ernährungsformen auf dem Vormarsch: Der Anteil der Menschen, die sich für eine vegetarische oder vegane Ernährung, Paleo oder aber Low-Carb entscheidet, ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen.
Ob sich diese Arten der Ernährung für Menschen mit Diabetes eignen und ob es sich damit gesund abnehmen lässt, erklärt Michaela Berger am Donnerstag, 31. Januar 2019, zwischen 17 und 19 Uhr im Expertenchat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.
Experten-Chat von diabetesDE zum Thema „Low Carb & Co. – Mit welcher Ernährungsform zu einem guten Lebensgefühl?“ mit Diabetesberaterin Michaela Berger:
Donnerstag, 31. Januar 2019, von 17 bis 19 Uhr
Fragen können schon ab sofort auf www.diabetesde.org eingesendet werden.
Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 5 Tagen, 22 Stunden
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann? -
uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 2 Wochen
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 2 Wochen
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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crismo antwortete vor 6 Tagen, 13 Stunden
@gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…
Kann es nur empfehlen!!!
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Hallo hexle,
ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”
Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.
Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.
Beste Grüße
PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.
Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.
@ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.
@schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….