Mit weniger Fett, Kalorien und Salz: Geeignete Snacks und Knabbereien bei Diabetes

4 Minuten

Mit weniger Fett, Kalorien und Salz: Geeignete Snacks und Knabbereien bei Diabetes | Foto: tournee – stock.adobe.com
Foto: tournee – stock.adobe.com
Mit weniger Fett, Kalorien und Salz: Geeignete Snacks und Knabbereien bei Diabetes

Einmal angefangen, gibt es meistens kein Halten mehr, bis alles auf den letzten Krümel verputzt ist – typisch für Knabbereien wie Chips, Flips, Salzstangen und Co. Doch wie lässt sich die Knabberlust in Balance halten? Und welche pikanten Snacks bieten sich für Menschen mit Diabetes an?

Die Tage werden kürzer, die Abende länger. Zum Entspannen an einem gemütlichen Abend gehört meistens auch etwas zum Knabbern dazu, sei es beim spannenden Film oder bei der Lieblingsserie, in geselliger Runde, beim Spieleabend oder einfach nur so. Prinzipiell ist das nicht verwerflich.

Im Hinblick auf Blutzucker und Gewicht spielen hier Menge und Auswahl aber eine entscheidende Rolle. Auch wenn die Snack-Lust noch so groß ist – je öfter dieser nachgegeben wird, desto stärker gewöhnt sich der Körper daran und verlangt regelmäßigen Nachschub. Und schon ist eine Gewohnheit gefestigt, die besser wieder verabschiedet werden sollte.

Warum man nicht aufhören kann

Allein das Aufreißen einer Tüte Chips, Flips und Co aktiviert oft schon das Belohnungssystem im Gehirn. Denn jetzt weiß es: Es gibt etwas zum Glücklichmachen. Schon läuft das Wasser im Mund zusammen und die Lust aufs Snacken ist aktiviert. Hinzu kommt, dass Kombinationen aus Kohlenhydraten, Fett und pikanten oder süßen Gewürzen das menschliche Belohnungssystem unmittelbar aktivieren – mit der Folge, dass rationale Entscheidungen oder Sättigungssignale des Körpers nicht mehr richtig wahrgenommen werden.

Erschwerend kommt hinzu, dass Chips, Flips, Salzbrezel oder Nachos nicht wirklich satt machen. Sie sorgen zwar dafür, dass Dopamin ausgeschüttet wird, was zu kurzfristigen Glücksgefühlen beiträgt, aber auch nach stetigem Nachschub verlangt. Diesen Teufelskreis zu durchbrechen, ist herausfordernd und die Schwierigkeit dabei völlig menschlich.

Neben ballaststoffreichem Essen hilft es auch, genug zu trinken. Eineinhalb bis zwei Liter sollten es täglich sein, am besten als Mineralwasser, Früchte-, Kräuter- und Roibuschtee. Bis zu einem halben Liter Kaffee, schwarzer oder grüner Tee sind auch möglich. Wer über den Tag verteilt genug trinkt, fühlt sich meistens auch angenehm gesättigt. Außerdem wird Durst oft mit Hunger verwechselt, da diese Signale im Gehirn ähnlich verarbeitet werden. Deshalb ist es sinnvoll, erst einmal ein Glas Wasser zu trinken, bevor zu Snacks und Co gegriffen wird.

Dieser Text steht nur eingeloggten Community-Mitgliedern zur Verfügung.

Melde dich jetzt kostenlos an, um diesen Beitrag lesen zu können.

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

Rezept für Gemüse-Chips mit Salsa-Dip
Knusprig, bunt und voller Geschmack: Dieses Rezept für Gemüse-Chips mit würzigem Salsa-Dip bietet die ideale Alternative zu herkömmlichen Snacks – ballaststoffreich, fettarm und ganz ohne anrechnungspflichtige Kohlenhydrate. Perfekt für Menschen mit Diabetes.
Rezept für Gemüse-Chips mit Salsa-Dip | Foto: MedTriX / Bernhard und Gabi Kölsch

2 Minuten

Ersatz statt Verzicht: Hilfreiche Tauschgeschäfte
Gibt es etwas Neues, kommt häufig etwas Altes dafür weg. Gerade im Hinblick auf Essgewohnheiten und damit verknüpft Veränderungen ist es hilfreich, nach einem praktischen Ersatz, sprich einer lohnenden Alternative Ausschau zu halten. Kirsten Metternich von Wolff gibt in der Rubrik ÜBER Gewicht Tipps, wie solche Tauschgeschäfte gelingen können.
Ersatz statt Verzicht: Tauschgeschäfte | Foto: TensorSpark – stock.adobe.com

2 Minuten

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • multi postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Doppel-Diabetes vor 1 Woche

    Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.

  • olivers postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

  • zojou96 postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen

    Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂