- Ernährung
Mit weniger Fett, Kalorien und Salz: Geeignete Snacks und Knabbereien bei Diabetes
4 Minuten

Einmal angefangen, gibt es meistens kein Halten mehr, bis alles auf den letzten Krümel verputzt ist – typisch für Knabbereien wie Chips, Flips, Salzstangen und Co. Doch wie lässt sich die Knabberlust in Balance halten? Und welche pikanten Snacks bieten sich für Menschen mit Diabetes an?
Die Tage werden kürzer, die Abende länger. Zum Entspannen an einem gemütlichen Abend gehört meistens auch etwas zum Knabbern dazu, sei es beim spannenden Film oder bei der Lieblingsserie, in geselliger Runde, beim Spieleabend oder einfach nur so. Prinzipiell ist das nicht verwerflich.
Im Hinblick auf Blutzucker und Gewicht spielen hier Menge und Auswahl aber eine entscheidende Rolle. Auch wenn die Snack-Lust noch so groß ist – je öfter dieser nachgegeben wird, desto stärker gewöhnt sich der Körper daran und verlangt regelmäßigen Nachschub. Und schon ist eine Gewohnheit gefestigt, die besser wieder verabschiedet werden sollte.
Warum man nicht aufhören kann
Allein das Aufreißen einer Tüte Chips, Flips und Co aktiviert oft schon das Belohnungssystem im Gehirn. Denn jetzt weiß es: Es gibt etwas zum Glücklichmachen. Schon läuft das Wasser im Mund zusammen und die Lust aufs Snacken ist aktiviert. Hinzu kommt, dass Kombinationen aus Kohlenhydraten, Fett und pikanten oder süßen Gewürzen das menschliche Belohnungssystem unmittelbar aktivieren – mit der Folge, dass rationale Entscheidungen oder Sättigungssignale des Körpers nicht mehr richtig wahrgenommen werden.
Erschwerend kommt hinzu, dass Chips, Flips, Salzbrezel oder Nachos nicht wirklich satt machen. Sie sorgen zwar dafür, dass Dopamin ausgeschüttet wird, was zu kurzfristigen Glücksgefühlen beiträgt, aber auch nach stetigem Nachschub verlangt. Diesen Teufelskreis zu durchbrechen, ist herausfordernd und die Schwierigkeit dabei völlig menschlich.
Neben ballaststoffreichem Essen hilft es auch, genug zu trinken. Eineinhalb bis zwei Liter sollten es täglich sein, am besten als Mineralwasser, Früchte-, Kräuter- und Roibuschtee. Bis zu einem halben Liter Kaffee, schwarzer oder grüner Tee sind auch möglich. Wer über den Tag verteilt genug trinkt, fühlt sich meistens auch angenehm gesättigt. Außerdem wird Durst oft mit Hunger verwechselt, da diese Signale im Gehirn ähnlich verarbeitet werden. Deshalb ist es sinnvoll, erst einmal ein Glas Wasser zu trinken, bevor zu Snacks und Co gegriffen wird.
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
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