Naschen im Supermarkt

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Naschen im Supermarkt

Schnell ein paar Kirschen probieren, eine Druckprobe aufs unverpackte Brot oder versehentlich ein Ei beschädigt – Was hat das zur Folge? Wir erklären Ihnen, worauf Sie beim Einkaufen achten sollten.

Gehen Sie hungrig einkaufen? Wer mit knurrendem Magen in den Supermarkt geht, kauft meist mehr, als er ursprünglich wollte. Und nicht nur das: Auch Häppchen, die zum Probieren angeboten werden, lässt sich hungrig schwer widerstehen.

Ware ist bis zum Bezahlen Eigentum des Ladenbesitzers

Doch wie sieht es eigentlich aus, wenn statt der Probe-Häppchen ein paar Kirschtomaten in den Mund wandern? Auch wenn die meisten Supermärkte darauf kundenfreundlich reagieren, müssen sie das nicht. Denn laut Gesetz ist die Ware so lange Eigentum des Ladenbesitzers, bis Sie an der Kasse bezahlt haben. Deshalb wären auch ein angebissenes Stück Brot im Einkaufswagen, eine geöffnete Tüte Nüsse oder eine im Laden angebrochene Flasche Wasser nicht erlaubt.

In der Frischeabteilung ist es in Ordnung, wenn zum Beispiel der Reifegrad durch vorsichtiges Tasten geprüft wird. Steht ein Tablett mit geschnittenem Obst zur Verkostung dabei, ist Probieren erlaubt. Steht aber kein Probierteller da, ist die nebenbei vernaschte Kirschtomate streng genommen Diebstahl. Möchten Sie den Frischegrad von unverpacktem Brot prüfen und fassen es an, verpflichtet das zum Kauf. Aber: Geht Ihnen versehentlich ein Ei oder eine Glasflasche im Laden zu Bruch, müssen Sie nicht dafür zahlen. Allerdings sollten Sie das Personal darauf hinweisen, damit der Schaden beseitigt wird.

Nach dem Bezahlen umtauschen? Geht nicht!

Apropos Eier: Sie dürfen den Inhalt des Eierkartons prüfen. Allerdings sollte ein zerbrochenes nicht gegen ein ganzes Ei aus einem anderen Karton getauscht werden. Denn jeder Karton hat eine eigene Chargennummer mit Hinweisen zu Größe, Lagerung und Erzeugung der Eier. Übrigens: Sie haben sich bei der Konfitüre in der Sorte vertan und schon bezahlt? Dann muss der Händler sie nicht zurücknehmen, tut dies aus Kulanz aber meistens doch.


von Kirsten Metternich von Wolff
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (1) Seite 9

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  • hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo,
    das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
    Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann?

    • Hallo hexle,
      ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
      Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
      Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”

      Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.

      Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.

      Beste Grüße

    • PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.

    • Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.

    • @ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.

    • @schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….

  • uho1 postete ein Update vor 2 Wochen

    Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?

  • diahexe postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag

    Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?

    • Liebe diahexe,
      Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
      Viele Grüße
      Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion

    • @gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.

    • @gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…

      Kann es nur empfehlen!!!

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