Rezept für Blaubeer-Muffins Black & White

2 Minuten

Rezept für Blaubeer-Muffins Black & White

Blaubeeren, Quark und Frischkäse machen diese Muffins saftig und fruchtig. Für den Black-&-White-Effekt wird der Teig geteilt und eine Hälfte mit Kakao verfeinert. Die kleinen Kuchen werden mit Erythrit gesüßt und enthalten nur etwa 124 Kilokalorien pro Portion.

Rezept: Blaubeer-Muffins Black & White

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Eier
  • 80 g Erythrit, kalorienfreies Süßungsmittel
  • 150 g Blaubeeren
  • 1 EL Sonnenblumenöl, 10 g
  • 200 g Frischkäse, 0,2 % Fett
  • 150 g Magerquark
  • 1 TL Backpulver
  • 60 g Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Back-Kakao

Nährwert pro Portion ca.:

Zubereitungszeit: ca. 105 Minuten

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180 °C (Umluft: 160 °C) vorheizen. Silikon- oder Papierförmchen in ein 6er-Muffinblech setzen. Blaubeeren in stehendem Wasser waschen, abtropfen und auf Küchenkrepp trocknen lassen.

  2. Eier mit Erythrit mit den Rührbesen des Mixers 5 – 10 Minuten schaumig rühren, bis sich das Erythrit fast vollständig aufgelöst hat. Sonnenblumenöl, Frischkäse und Magerquark dazugeben und alles miteinander verrühren, bis eine geschmeidige Masse entstanden ist. Jetzt Backpulver und das Weizenvollkornmehl dazugeben. Alles zu einem glatten Teig verrühren.

  3. Die Hälfte des Teigs in eine zweite Schüssel geben, den Back-Kakao hineinrühren. Nun die weiße Quarkmasse auf den Böden der Muffinförmchen verteilen, jeweils einige Beeren daraufgeben und mit dem dunklen Teig bedecken. Mit ein paar Beeren obenauf abschließen.

  4. Die Muffins im vorgeheizten Ofen 45 – 50 Minuten auf der mittleren Schiebeleiste backen. Nach Backzeit-Ende mit einem Holzstäbchen in die Muffins stechen: Bleibt kein Teig am Stäbchen kleben, sind die Muffins fertig. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.


Dieses Rezept ist Teil des Beitrags „Dauerhaft abnehmen: So gelingt der Einstieg“.

Weitere Rezepte zum Thema:


Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.

Rezepte für Menschen mit Diabetes

Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.

➤ zur Rezept-Übersicht


von Kirsten Metternich von Wolff

Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungs­medizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2022; 71 (3) Seite 80

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

Rezept für Beeren-Törtchen mit Vanille-Creme
Fruchtig, leicht und diabetesgerecht: Dieses Rezept für Beeren-Törtchen mit Vanille-Creme nutzt die Beerensaison optimal. Pro Stück liefern sie nur 25 g anrechnungspflichtige Kohlenhydrate – mit frischen Himbeeren und Heidelbeeren auf knusprigem Mürbeteig.
Rezept für Beeren-Törtchen mit Vanille-Creme | Foto: MedTriX / Bernhard und Gabi Kölsch

2 Minuten

Community-Rezept: Gemüse-Curry von Annika
Herzhaft, ballaststoffreich und vegan: Das Gemüse-Curry-Rezept von Annika aus der Community vereint Blumenkohl, Kichererbsen und Kokosmilch zu einem sättigenden Hauptgericht. Pro Portion liefert es 18 g Ballaststoffe – ideal auch als Meal-Prep für Menschen mit Diabetes.
Community-Rezept: Gemüse-Curry von Annika | Foto: MedTriX / Bernhard und Gabi Kölsch

3 Minuten

Community-Beitrag
Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/

  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße