Studie: Gewicht halten über Weihnachten – wie geht das?

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Studie: Gewicht halten über Weihnachten – wie geht das?

Einfache Tipps zu gesünderer Ernährung und mehr Bewegung über die Feiertage können helfen, das Körpergewicht trotz Festtagsschmaus zu halten. Dies haben Forscher im Rahmen einer Studie belegt. Sie appellieren damit an Entscheidungsträger im Gesundheitswesen, die Menschen mit einfachen Empfehlungen zu einem gesünderen Verhalten zu bewegen.

Im Durchschnitt nehmen die Menschen pro Jahr bis zu ein Kilogramm an Körpergewicht zu. Ein Großteil davon falle in der Weihnachtszeit an, so die Autorinnen der Studie. Könne man durch geeignete Verhaltensregeln die Menschen zu gesünderer Ernährung und mehr Bewegung an den Feiertagen bewegen, ließe sich die kontinuierliche Gewichtszunahme verhindern.

Die Ergebnisse der ‚Winter Weight Watch Study‘ sind nachzulesen im ‚British Medical Journal‘. An der Studie nahmen 272 Freiwillige teil, die im Mittel 44 Jahre alt waren. Die Wissenschaftlerinnen teilten sie nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen ein.

10 Tipps für ein Weihnachten ohne Zunehmen

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der einen Gruppe gaben sie zehn einfache Tipps an die Hand, um das Gewicht über die Weihnachtsfeiertage zu halten:

  • Essen Sie immer zu den gleichen Zeiten.
  • Setzen Sie auf fettreduzierte Speisen.
  • Gehen Sie 10.000 Schritte am Tag.
  • Greifen Sie zu gesunden Snacks.
  • Essen Sie fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag.
  • Essen Sie nicht nebenbei, z.B. beim Fernsehen.
  • Achten Sie auf versteckte Zucker und Fette.
  • Vermeiden Sie kalorienreiche Getränke (z.B. Softdrinks).
  • Achten Sie auf angemessene Portionsgrößen.
  • Stehen Sie jede Stunde für mindestens zehn Minuten auf.

Die Vergleichsgruppe erhielt nur ein allgemeines Informationsblatt mit Hinweisen zu gesunder Lebensführung und keine weiteren ernährungswissenschaftlichen Ratschläge.

Rund ein halbes Kilogramm Unterschied nach Studie

Das Ergebnis: Bis zum Kontrolltermin im Februar nahmen die Teilnehmer der ersten Gruppe durchschnittlich um 0,13 Kilogramm ab. Das Gewicht der Personen der Vergleichsgruppe stieg im gleichen Zeitraum jedoch um durchschnittlich 0,37 Kilogramm. Der Gewichtsunterschied zwischen den Gruppen beträgt im Mittel also rund ein halbes Kilogramm.

Die Autorinnen räumen ein, dass die Studie gewisse Schwächen aufweise. Um einen langfristigen Gewichtsverlust zu zeigen, wäre eine längere Nachbeobachtungszeit notwendig gewesen. Der beobachtete Gewichtsverlust sei zwar relativ klein – dafür war der Eingriff in die Lebensweise der Probanden auch nur klein. Bezogen auf die Gesundheit der ganzen Gesellschaft sei jedoch auch eine kleine Gewichtsreduktion schon als Erfolg zu sehen.


Quelle: Diabetesinformationsdienst München

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  • uho1 postete ein Update vor 20 Stunden, 29 Minuten

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂