- Ernährung
Trend roher Teig: Cookie Dough
2 Minuten

Besonders beliebt ist aktuell roher Keksteig: Wie ist dieser Trend im Hinblick auf die Gesundheit zu bewerten? Das erfahren Sie im aktuellen Lebensmittel-Check.
Was in Amerika begann, ist nun auch hierzulande angekommen. In Großstädten gibt es bereits „Cookie-Dough-Shops“, ähnlich wie Eisdielen. Hier können Kunden aus einer Reihe roher Keksteige wählen und diese wie Eisbällchen portioniert genießen. Doch ein paar Dinge gilt es schon dabei zu beachten: Die Grundmasse solcher Keksteige besteht aus Mehl, Butter, Zucker, Schokolade oder Nüssen und häufig auch Eiern. Allerdings werden sie für den Verzehr von rohem Keksteig oft weggelassen wegen der Salmonellen-Gefahr. Und: Auch der Genuss von rohem Mehl kann Unwohlsein hervorrufen.
Denn Mehl wird aus Getreide gewonnen. Während es wächst, sammeln sich beispielsweise Dünger und Tiersekrete darauf an und bleiben daran haften. Getreide wird zwar nach der Ernte gereinigt, jedoch werden nicht alle Bakterien dabei abgetötet. Zur Herstellung von Cookie Dough verwenden Hersteller deshalb meist hitzebehandeltes Mehl, und, falls Eier in den Teig kommen, wärmebehandelte (pasteurisierte) Erzeugnisse: So werden mögliche Salmonellen in Eiern sowie Keime und Bakterien im Mehl abgetötet.
Eine echte Kalorienbombe!
So lecker roher Teig schmecken kann – er ist eine echte Kalorienbombe. Eine 100-g-Portion mit Schokotröpfchen hat schnell bis zu 500 Kilokalorien durch Fett und Zucker. In dieser Portion stecken dank Mehl, Zucker und Schokolade bis zu 65 g Kohlenhydrate. Es lohnt sich also, Cookie Dough besser selbst zu machen: Statt Vollfettbutter eignet sich Halbfettbutter, Zucker lässt sich durch Erythritol ersetzen, Eier müssen nicht in den Teig.
Statt Mehl bieten sich hier abgetropfte Kichererbsen aus der Dose an. Diese lassen sich zum Beispiel mit Halbfettbutter oder -margarine und 30 g gemahlenen Haferflocken mischen. Dazu etwas ungesüßte Mandel- oder Sojamilch, flüssiger Süßstoff oder Erythritol. Für die Abrundung etwas Kakaopulver, gehackte Cashew-, Erdnuss- oder Mandelkerne und gemahlene Vanille. So ist der Cookie Dough blutzuckerfreundlicher, ballaststoffreich und mit Halbfettmargarine auch vegan.
von Kirsten Metternich von Wolff
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (5) Seite 8
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kety22 postete ein Update vor 6 Tagen, 5 Stunden
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 1 Woche, 5 Tagen
Diabetes-Anker-Podcast | Extra: Gürtelrose bei Diabetes – Risiken, Symptome und Vorbeugung im Überblick
In dieser Podcast-Sonderfolge geht es um Gürtelrose bei Diabetes. Dr. Katrin Kraatz spricht mit Diabetologe Dr. Dietrich Tews über Risiken, Symptome u …mr postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?



Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück