- Ernährung
Vegane Alternativen zur Milch
2 Minuten
Pflanzliche Alternativen zur Kuhmilch sind bei Veganern und Vegetariern beliebt, sie bieten sich auch bei Diabetes an. Allerdings kommt es auf die Auswahl an!
Wer eine Laktoseintoleranz hat, vegan oder vegetarisch ohne tierische Milchprodukte isst, greift meist zu bei Milchalternativen auf der Basis von Soja, Hafer, Reis, Kokos, Haselnuss, Mandel oder Cashew. Grundsätzlich empfiehlt sich, bei Diabetes Produkte mit der Deklaration „ungesüßt“ auszuwählen. Hier werden in der Regel kein Zucker und keine kohlenhydrathaltigen Alternativen zugesetzt.
Als Beitrag zur Kalziumversorgung lohnt es sich, Produkte mit Kalziumzusatz zu bevorzugen. Informationen zum Kohlenhydrat- und Kalziumgehalt finden Sie in der Nährwertanalyse (Packungs-Rückseite). Solche Alternativen dürfen sich nicht „Milch“ nennen, das ist in Europa Produkten vom Tier vorbehalten. Deshalb nennen sie sich Drink oder Getränk. Praktisch sind sie ein Ersatz für herkömmliche Milch. Einzig Kokosmilch darf in der EU auch Milch heißen, da sie ein traditionelles Lebensmittel der asiatischen Küche ist.
Die Hersteller werben oft damit, dass diese Produkte glutenfrei sind, doch das ist herkömmliche Milch von Kühen, Schafen und Ziegen auch. Allerdings sind die Pflanzendrinks cholesterinfrei.
Kohlenhydratgehalt beachten!
Kohlenhydrate sind auch hier enthalten – in sehr unterschiedlichen Mengen. So sind Produkte, die nicht explizit als ungesüßt oder ohne Zuckerzusatz deklariert sind, meistens kohlenhydratreicher, ebenso Barista-Sorten, die speziell für Kaffeegetränke konzipiert sind. Sie flocken im Kaffee nicht aus und ergeben beim Aufschlagen einen fluffigen Milchschaum.
Schauen Sie auf die Zutatenliste/Nährwertanalyse: 150 ml Barista-Drink können 10 g Kohlenhydrate enthalten! Auch Drinks auf Basis von Getreide (Hafer, Reis) sind kohlenhydratreicher (100 bis 140 ml enthalten 10 g KH) als jene auf Basis von Soja, Mandel, Kokos, Haselnuss oder Cashew (300 bis 400 ml enthalten 10 g KH). Produkte ohne Zuckerzusatz sind bei Letzteren meistens sogar kohlenhydratfrei.
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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (8) Seite 9
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Tagen, 4 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Tagen, 5 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Tagen, 3 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

