„Wasser ist der beste Durstlöscher“: schlaue Tiere klären per Video auf

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„Wasser ist der beste Durstlöscher“: schlauTiere klären per Video auf
Foto: diabetesDE / Screenshot: MedTriX Group
„Wasser ist der beste Durstlöscher“: schlaue Tiere klären per Video auf

Die Kampagne „Wasser ist der beste Durstlöscher“ soll Kindern vermittelt, dass sie bei Durst besser zu Wasser als zu zuckerhaltigen Getränken greifen. Auftakt der Aktion von diabetesDE, Lions Deutschland und Partnern ist ein eindrucksvolles Video mit schlauen Tieren in den Hauptrollen.

Nicht nur dank ihrer Instinkte handeln Tiere manchmal schlauer als wir Menschen. Und auch in Geschmacksfragen haben sie mitunter die Nase vorn. Beides unterstreicht ein so pfiffiges wie knuffiges Video im Rahmen der Aufklärungskampagne „Wasser ist der beste Durstlöscher“. Darin wird die titelgebende Botschaft eindrucksvoll durch eine Gruppe von Tieren verdeutlicht, die Süßgetränke verschmähen und viel lieber Wasser trinken. Die Kampagne richtet sich zwar unmittelbar an Kinder, aber wir Erwachsenen können uns bei Hund, Esel, Katze und Co. definitiv ebenso etwas abschauen. Doch siehe selbst:

Im Video zeigen schlaue Tiere, wieso Wasser der beste Durstlöscher ist

Tierische Überzeugungskraft statt erhobener Zeigefinger

„Wasser trinken ist gesund – Cola, Limo, Saft und Energy Drinks hingegen enthalten viele leere Kalorien. Regelmäßig gesüßte Getränke zu konsumieren, erhöht zudem das Risiko für nichtübertragbare Krankheiten wie Typ-2-Diabetes. Schon eine Dose Cola oder Limo am Tag erhöht laut einer Studie der Harvard University von 2010 das Risiko von Typ-2-Diabetes um 26 Prozent. Diese Botschaft möchten wir schon Grundschulkindern und ihren Eltern vermitteln“, erläutert Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe die Intention der Kampagne. „Dabei nutzen wir aber nicht den erhobenen Zeigefinger, sondern setzen bei unserer Kampagne auf die Überzeugungskraft von Tieren.“

Neben der gemeinnützigen Gesundheitsorganisation ist der Distrikt Süd-Nord von Lions Deutschland Mit-Initiator. Die Kampagne wurde ins Leben gerufen, um Grundschulkinder und ihre Eltern über gesunde Ernährung und besonders über die Vorzüge von Wasser gegenüber Süßgetränken zu informieren. Neben Videos wie diesem verbreiten die schlauen Tiere die Botschaft auch auf Flyern und Postern im Rahmen des Unterrichtsprogramms Klasse2000 zur Gesundheitsförderung in rund 500 Grundschulklassen in Baden-Württemberg. Die Kampagne startet zunächst mit einem Pilotprojekt rund um Heidelberg, Mannheim und Schwetzingen.

„Wasser ist der beste Durstlöscher“: leere Kalorien durch Süßgetränke vermeiden

Projektkoordinator Prof. Dr. med. Hans-Peter Hammes, Diabetesbeauftragter des Distrikts Süd-Nord, ergänzt: „Lions engagiert sich weltweit für die Diabetesaufklärung und ist nicht nur Partner von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, sondern auch von Klasse2000. Somit liegt es nahe, die bestehenden Unterrichtsreihen zum gesunden Leben in den Grundschulen durch Flyer, Poster und Videos zu ergänzen.“ Die beteiligten Schulen haben zudem die Möglichkeit, mit Unterstützung der Lions Clubs vor Ort auch Wasserspender in den Schulen aufzustellen, damit die Kinder die Möglichkeit haben, ihre Wasserflasche zu füllen und so die Botschaft ganz praktisch umzusetzen.

Mit „Wasser ist der beste Durstlöscher“ rücken diabetesDE und Lions Deutschland zu Beginn des Diabetesmonats November die Vorteile des Wassertrinkens und die Vermeidung von „leeren Kalorien“ durch Süßgetränke, die nicht sättigen und sogar ein Hungergefühl hervorrufen, in den Fokus – insbesondere für Kinder. Ihre Kampagne soll die Wichtigkeit von frühzeitiger Aufklärung über gesunde Ernährung betonen, ebenso die Bewusstmachung des Zusammenhangs zwischen regelmäßigem Konsum von zuckerhaltigen Getränken und chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes. Die beiden Organisationen pflegen bereits seit Sommer 2020 eine Kooperation, um gemeinsam für bessere Diabetes-Aufklärung zu sorgen.

Zuckerzange – der Diabetes-Politik-Podcast“
Haben wir ein Problem mit Werbespots für ungesunde Lebensmittel rund um die Uhr auf allen Kanälen? Und sollten nicht gerade Werbung für Ungesundes, die direkt an Kinder gerichtet ist, verboten werden, wie es diabetesDE und andere schon lange fordern? Auch diese Fragen stellen wir an die Gesundheitspolitiker in unserer Podcast-Reihe „Zuckerzange – der Diabetes-Politik-Podcast“.
zur Podcast-Reihe

Weitere Informationen zur Kampagne „Wasser ist der beste Durstlöscher“ und den weiteren Unterstützern findest Du auf der Aktionswebsite unter www.diabetesde.org/wasser.


von Gregor Hess

Gregor Hess ist Medizin-Redakteur und Chef vom Dienst der Website des Diabetes-Ankers. Er ist darüber hinaus verantwortlicher Redakteur für das Portal diabetologie-online.de und arbeite zudem mit an der diabetes zeitung, dem Diabetes-Anker-Magazin sowie weiteren digitalen MedTriX-Projekten.

mit Materialien von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
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