Laubers Kolumne: Wie böse ist das „böse“ Cholesterin?

6 Minuten

Laubers Kolumne: Wie böse ist das „böse“ Cholesterin?

LDL ist böse, HDL ist gut, behauptet die medizinische Wissenschaft. Aber stimmt das wirklich? Hans Lauber mit einer Einordnung.

Medizin ist eine Erfahrungswissenschaft, merke ich immer wieder. Und wenn sich die Erfahrungen ändern, ändern sich plötzlich auch die Diagnosen – und damit die Therapien. Was vor kurzem noch als gesichertes Wissen galt, ist plötzlich ein zu entlarvender Mythos. Dieses Chamäleon-Phänomen ist mir schon beim Lifestyle-Diabetes aufgefallen, wo lange von führenden „Experten“ bestritten wurde, dass Zucker etwas mit „Zucker“ zu tun hat – aber heute ist klar, dass die schnellen Zucker, etwa von Süßgetränken, der Brandbeschleuniger für die dramatische Zunahme des Typ-2-Diabetes sind, mit bald zehn Millionen Betroffenen allein in Deutschland.

Zwei revolutionäre Cholesterin-Ansätze: Nun wiederholt sich dieses Spiel beim Fettstoffwechsel. Jahrelang galt als unumstößliche Tatsache, dass ein zu hoher LDL-Cholesterinspiegel als DER Risikofaktor für Arteriosklerose und damit Herzinfarkt und Hirnschlag gilt. Doch nun wird das Ganze plötzlich differenzierter gesehen – wobei es zwei grundsätzliche Tendenzen gibt: Das LDL ist gar kein monolithischer Block, sondern besteht nicht nur aus gefährlichen Bestandteilen.

Zum Zweiten: Der namhafte Gefäßchirurg Prof. Axel Haverich stellt die These auf, dass die Arterienverkalkung nichts mit den Blutfetten zu tun hat – und bestätigt damit Theorien, die schon vor über 100 Jahren in Deutschland entwickelt wurden.

Auf die Idee, das LDL differenzierter zu betrachten, hat mich der Düsseldorfer Immunbiologe Prof. Hubert Kolb gebracht. Langjährige Leser meiner Bücher kennen diesen renommierten Wissenschaftler – war er doch Mitautor von „Schlemmen wie ein Diabetiker“. Ausführlich erklärt er mir die Funktion des Cholesterins, ein Lipid, von dem der Körper rund ein Gramm pro Tag benötigt, wovon er das meiste selbst in der Leber produziert, weshalb die Ernährung kaum einen Einfluss darauf hat – und weshalb nun auch Eier und eine ökologische Schweinswurst nicht mehr verdammt werden. Gebraucht wird Cholesterin für den Aufbau der Zellmembran, für die Fettverdauung, die Bildung des Schlüsselvitamins D und von Hormonen, wie etwa Östrogen und Testosteron.

Je dichter, je kränker

Um „arbeiten“, also in den Blutbahnen kreisen zu können, verbindet sich das wasserunlösliche Cholesterin mit wasserlöslichen Eiweißstoffen und anderen Fetten – und wird so ein Lipoprotein. Je nachdem wie dieses Lipoprotein nun zusammengesetzt ist, definiert sich, ob der Stoff „böse“ oder „gut“ ist. Eingeteilt wird je nach Lipid- und Proteinanteil in verschiedene Dichten, nämlich in Very-Low-Density (VLDL), Low-Density (LDL) und High-Density-Lipoproteine (HDL). Grob gesagt, versorgt VLDL den Körper mit Fetten (hier:Triglyzeride), LDL versorgt mit Cholesterin und HDL sorgt für den Abtransport von überschüssigem Cholesterin aus den Körperzellen zurück in die Leber. Beim LDL gibt es unterschiedlich große und dichte Partikel. Es gilt, je dichter das LDL, umso schädlicher.

Warum ist das so? Weil die dichteren Formen von LDL gerne an den Gefäßwänden haften bleiben und deren Funktion stören, so Prof. Kolb. Das löst Entzündungsreaktionen aus, die für Gefäßkrankheiten wie Infarkte verantwortlich sind. Das „gute“ HDL-Cholesterin sammelt dieses schlechte Cholesterin nun wieder ein, transportiert es zurück zur Leber, wo es über biochemische Prozesse unschädlich gemacht wird. Aus diesem Grund werden hohe HDL-Werte angeraten, möglichst über 40 mg/dl – und es werden niedrige LDL-Werte empfohlen, möglichst unter 200 mg/dl, wobei manche Experten auch unter 160 empfehlen. Bei Vorerkrankungen, wie etwa Herzinfarkt, werden in den Leitlinien auch deutlich niedrigere Zielwerte vorgegeben.

Welche Konsequenzen haben die LDL-Werte? Da gibt es unterschiedliche Ansätze: Die offizielle Medizin fordert bei LDL-Werten von über 200 zwingend eine medikamentöse Behandlung mit Statinen, welche die Cholesterinproduktion in der Leber bremsen. Andere Ansätze gehen ganzheitlicher vor – und nehmen den Quotient aus LDL und HDL als Ausgangspunkt für therapeutische Maßnahmen. Liegt dieser Quotient unter 3 ist alles gut. Wieder andere berücksichtigen auch noch die Höhe der Triglyceride, welche den Körper etwa gegen Kälte isolieren. Sind die niedriger als 150 mg/dl, ist alles im grünen Bereich, sind sie höher, steigt das Risiko für Herz- und Kreislaufkrankheiten – vor allem wenn auch noch das HDL sehr niedrig ist.

Nur das ist wirklich gefährlich: Oxidiertes LDL

Soweit so kompliziert, aber es wird noch komplizierter – und das hat mir Hubert Kolb erläutert: Denn so monolithisch wie es die offizielle Schulmedizin gerne darstellt, sind diese Blöcke gar nicht. So teilt Hubert Kolb das LDL in fünf Unterklassen ein, von denen die ersten drei neutral sind, es geht also vermutlich keine Gefahr von ihnen aus. Nur LDL4 und LDL5 sind wirklich gefährlich, bestehen sie doch zum Teil aus oxidiertem LDL, was etwa durch die berüchtigten freien Radikale hervorgerufen werden kann.

Was heißt das? Der offizielle LDL-Wert hat gar nicht die Aussagekraft, die ihm zugemessen wird, erst eine genaue Analyse dieses Wertes in böse und neutral könnte Auskunft darüber geben, ob der Gang zum Kardiologen dringend notwendig ist. Noch gibt es dafür aber wohl kaum Testverfahren, weshalb der Lübecker Endokrinologe Prof. Morten Schütt empfiehlt, ein möglichst tiefes LDL anzustreben, in der Hoffnung, dann auch niedriges Niveau des gefährlichen LDL 4 und 5 zu haben. Wer da nicht gleich zu Statinen mit ihren Nebenwirkungen wie Muskelschmerzen und Leberproblemen greifen will, kann es mit fermentiertem Roten Reis probieren, den es in Apotheken und Drogerien als Kapsel gibt. Ihm wird eine Statin-ähnliche Wirkung zugeschrieben.

Cholesterine, wer seid ihr wirklich?

Auf Dauer muss aber das Profil der Cholesterine präziser bestimmt werden, auch das des HDL. Denn da erklärt mir Prof. Kolb, dass von 5 HDL-Subgruppen, vielleicht nur die ersten drei wirklich nützliche präventive Dienste leisten – und HDL 4 und 5 eher neutral sind. Vielleicht muss das gesamte System der Klassifizierung auf den Prüfstand. Es muss endlich einmal klar definiert werden, was wirklich gefährlich, was wirklich hilfreich und was eher neutral ist. Ein Drei-Stufen-Modell, das ein großer Fortschritt wäre – natürlich nur, wenn entsprechende Testkits zur Verfügung stehen, damit die Menschen diese Werte auch wirklich bei sich messen können.

Arteriosklerose: Keine LDL- sondern eine Entzündungsreaktion?

Aber vielleicht braucht es die neuinszenierte große Cholesterin-Oper gar nicht, weil möglicherweise die Lipoproteine vom Spielplan genommen werden. Denn der Hannoveraner Gefäßchirurg Prof. Axel Haverich hat durch jahrelange klinische Beobachtungen herausgefunden, dass die gefährlichen Verschlüsse der Arterien immer nur an bestimmten Punkten festzustellen sind – und an anderen mit fast sicher zu bestimmender Wahrscheinlichkeit nicht. Das legt den Schluss nahe, dass dem LDL nicht die überragende Bedeutung zukommen kann, die es in den letzten Jahrzehnten hatte. Vielmehr ist die wesentliche Ursache für die gefährlichen Plaques möglicherweise eine Versorgungsstörung der Arterienwand – ausgelöst durch chronische Entzündungsprozesse.

Schon Virchow wusste es!

Eine spannende Hypothese, die der Hannoveraner Arzt und Forscher durch umfangreiche Literaturrecherchen untermauert: So hat schon 1856 der berühmte Arzt Rudolf von Virchow die Arteriosklerose als Entzündungsreaktion diagnostiziert – und der Magdeburger Internist Emanuel Aufrecht schrieb 1908 in seinem damals viel zitierten Werk „Zur Pathologie und Therapie der Arteriosklerose“ visionär: „Den Prozess der Arteriosklerose sehe ich als eine Inflammation der Vasa vasorum, welche zu trophischen Störungen der Media und der Intima führen“.

Was vormals war, wird wieder wichtig

Kurze Erläuterung: Inflammation bedeutet Entzündung; trophisch heißt Störung der Nahrungsversorgung; Vasa vasorum sind kleine Arterien und Venen in der Wand größerer Blutgefäße, welche die Intima-Media-Dicke großer Arterien, wie etwa der Arteria carotis, bestimmen. Je dünner diese sind, desto besser. Übrigens: Weil die Veröffentlichungen auf deutsch sind und lange zurückliegen, waren sie nicht über die von den Wissenschaftlern normalerweise benutzten Online-Datenbanken zu finden, sondern das meiste musste in Archiven recherchiert werden. Es wird Zeit, dass wir wieder stärker das großartige medizinische Wissen unserer Altvorderen nutzen!

Zur Bestimmung des individuellen Arteriosklerose-Risikos gehören deshalb nicht nur die wie immer zu interpretierenden Laborwerte, sondern eine Ultraschall-Untersuchung – und zwar in erster Linie der Carotis, also der Halsschlagader, und dann der Intima-Mediadicke, was von Radiologen oder Angiologen gemacht wird.

Wird Professor Haverich nun Multimillionär?

Sind die Erkenntnisse von Prof. Haverich jetzt der entscheidende Durchbruch in der Ursachenforschung der Arteriosklerose? Wenn ja, wäre der Hannoveraner steinreich. Denn die American Heart Association hat zusammen mit Google (ja, ja, die Datenkrake) 75 Millionen Dollar für alle ausgelobt, die endlich die Ursachen und effektive Präventionsmaßnahmen für die häufigste Krankheit mit Todesursache weltweit finden. Wahrscheinlich hat aber auch Prof. Haverich nicht den Stein der Medizinweisen, aber möglicherweise einen wichtigen Baustein entdeckt. Ein Baustein, der um so plausibler ist, weil auch Prof. Kolb, der wichtige Forschungen auf dem Gebiet der Inflammation geleistet hat, mir auch erzählte, dass das oxidierte LDL Entzündungen auslöst. Vielleicht setzen sich die Professoren Kolb und Haverich einfach an einen Tisch, verknüpfen ihre Ansätze – und teilen sich dann die 75 Millionen.

Fuck Feinstaub!

Was empfiehlt nun Axel Haverich als Prävention? Da finde ich einen Punkt ganz spannend, nämlich das Infarktrisiko durch Feinstaub – und haben wir nicht überall in Deutschland überhöhte Feinstaubwerte, verursacht auch ganz stark durch den Autoverkehr? Vielleicht helfen diese Erkenntnisse, unserer selbstherrlichen Autoindustrie endlich einmal Grenzen und Grenzwerte aufzuzeigen! Dem Einzelnen empfiehlt der Arzt eine gesunde Lebensweise mit viel Schlaf und vor allem: Bewegung, Bewegung, Bewegung.

So schließt sich der Kreis: Ganz aktuell wird groß eine Untersuchung von über 700 über 40-jährigen Menschen des Stammes Tsiname im bolivianischen Regenwald bejubelt: Bei 85 Prozent dieser Menschen finden sich keinerlei Ablagerungen in den Gefäßen, Herzinfarkt und Schlaganfall sind unbekannt. Warum ist das so? Weil dieser Stamm zu über 90 Prozent seiner wachen Zeit bewegend unterwegs ist.

Ohne Zivilisation keine Zivilisationskrankheiten

Da beten wir, dass diese Indianer von den „Segnungen“ unserer angeblich so modernen Zivilisation noch möglichst lange verschont bleiben!


von Hans Lauber

Avatar von hans-lauber

Mehr von Hans Lauber lesen:

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Ähnliche Beiträge

Laubers Kolumne: Tiefer Einschnitt

Ein Schlaganfall hat mich im November 2022 für über zwei Monate aus dem Verkehr gezogen. Jetzt kehre ich langsam zurück.

< 1 minute

Laubers Kolumne: Weißmehl – Tückischer Dickmacher

Eine Kölner Traditionsbäckerei schließt – auch weil der Besitzer seine Weißmehl-Produkte für gesundheitsschädlich hält

3 Minuten

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist das neue Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage

Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community

Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen

Community-Feed

  • Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!

  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 22 Stunden

    Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

Verbände