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Wie gesunde Ernährung eine gute Diabetes-Einstellung unterstützen kann
3 Minuten

Im März fand der erste #DiabetesDialog dieses Jahres statt. Diesmal drehte sich alles um das Thema Ernährung – ein zentraler Aspekt für eine selbstbestimmte Diabetes-Therapie. Wie immer standen Experten im Rahmen der von Sanofi initiierten Aufklärungskampagne „Wissen was bei Diabetes zählt – Gesünder unter 7 PLUS“ interessierten Patienten Rede und Antwort.
Wie kann ich mich gut und ausgewogen ernähren? Auf was muss ich als Mensch mit Diabetes besonders achten? Und wie bleibt man mit gesunder Ernährung am Ball? Die beiden Experten Prof. Andreas Pfeiffer, Diabetologe und Ernährungsmediziner an der Berliner Charité, und Prof Matthias Blüher, Diabetologe und Adipositas-Forscher an der Universität Leipzig, nahmen sich Zeit, diese und viele weitere Fragen der Betroffenen zu beantworten.
Zu Beginn des Gesprächs räumte Professor Pfeiffer direkt mit einem häufigen Irrglauben auf: „Patientinnen und Patienten mit Diabetes neigen dazu, die Kohlenhydrate möglichst wegzulassen, weil diese den größten Blutzuckeranstieg verursachen. Wir wissen aber mittlerweile, dass eine kohlenhydratarme Ernährung nicht gesund ist, auch nicht für Menschen mit Diabetes.“ Wichtiger sei es, eine optimale Versorgung des Körpers mit allen wichtigen Nährstoffen im Blick zu haben. Professor Blüher ergänzte: „Wir empfehlen eine vitamin-, gemüse- und obstreiche Ernährung. Aber gerade bei Obst darf man nicht vergessen, dass darin sehr viel Zucker enthalten sein kann, etwa in Weintrauben.“
Kleine Zielsetzungen und individuelle Herangehensweise
Die Umstellung auf eine ausgewogenere Ernährung und mehr Bewegung im Alltag fällt vielen Menschen schwer. Vor allem bei plötzlichen und drastischen Veränderungen, kann es schwierig sein, motiviert zu bleiben. Die Experten raten daher: kleine Zielsetzungen. Auch eine individuelle Herangehensweise sei wichtig. So einzigartig wie jeder Mensch, sei auch der Diabetes und daher sehe auch die optimale Ernährung für jeden anders aus.
Um den persönlichen Weg zu einer dauerhaft gesunden Ernährung zu unterstützen, empfehlen die Experten, regelmäßig Schulungen bei Diabetesberaterinnen und -beratern zu besuchen – auch nach vielen Jahren eines Lebens mit Diabetes.
Eine weitere wichtige Botschaft der beiden Experten lautete: Die Wahl der bevorzugten Ernährungsweise kann dabei helfen, motiviert zu bleiben. Mediterrane Kost zum Beispiel eigne sich hervorragend für Menschen mit Diabetes. Auch eine vegetarische oder vegane Ernährung sei problemlos möglich, wenn auf die Zusammensetzung der Mahlzeiten geachtet wird.

Das Livezeichner-Bild zum vergangenen Gesünder unter 7 PLUS: “Wie gesunde Ernährung eine gute Diabetes-Einstellung unterstützen kann”
Langzeitblutzucker-Wert: „Gesünder unter 7“
Für Menschen mit Diabetes spielt Ernährung eine besonders wichtige Rolle. Durch die richtige Ernährung können sie eine bessere Blutzuckereinstellung erzielen. „Die Aktion heißt ja ‚Gesünder unter 7` und bezieht sich damit auf den Langzeitblutzucker“, sagt Prof. Blüher. Der Name „Gesünder unter 7“ nimmt Bezug auf den Langzeitblutzuckerwert, der in den meisten Fällen individuell vereinbart im Zielkorridor von ungefähr 6,5 bis 7,5 Prozent liegen sollte. Je besser die Blutzuckereinstellung ist, desto geringer sind die Risiken für schwerwiegende Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Sofa-Talk in der Blood Sugar Lounge
Auch dieses Mal gab es im Anschluss an den #DiabetesDialog den traditionellen Sofa-Talk mit dem Kooperationspartner Blood Sugar Lounge (BSL). Dort sprach Moderatorin Stephanie Bagehorn mit den BSL-Autorinnen Katharina Weirauch, Mia Roßmanith und Huda El Haj Said über ihre Erfahrungen zum Thema Ernährung. Wie verändert sich nach der Diagnose Diabetes das Essverhalten? Welches Wissen zum Thema Ernährung muss man sich aneignen? Welche Vorurteile begegnen Menschen mit Diabetes diesbezüglich im Alltag?
Wer möchte, kann sich das Experten-Gespräch und den dazugehörigen Sofa-Talk hier ansehen.
Quelle: Sanofi | Redaktion
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Die Aufklärungskampagne „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ ist eine Initiative von Sanofi.
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Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/





Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße