- Ernährung
Zu viel Pommes sind nicht gut fürs Herz
2 Minuten

Je häufiger frittierte Lebensmittel auf dem Teller landen, desto höher steigt das Risiko für koronare Herzerkrankungen. Doch es geht auch mit weniger Fett, wie Kirsten Metternich von Wolff im Lebensmittel-Check erklärt.
„Fett macht fett“, hieß es früher, doch dem kann man heute so nicht mehr zustimmen. Natürlich kommt es nach wie vor darauf an, fettbewusst zu essen. Doch auch die Art und Zusammensetzung des Fetts spielen für die Gesundheit eine wichtige Rolle.
Zu viel Frittiertes belastet das Herz
Ungünstig ist es, wenn es regelmäßig sehr fettreiche Speisen gibt, z. B. Frittiertes. Das geht nicht nur zu Lasten der Figur, sondern tut auch dem Herzen nicht gut: Für eine US-amerikanische Studie wurden mehr als 150.000 Personen zu ihren Essgewohnheiten befragt – u. a. dazu, wie häufig jede Woche frittierte Speisen und Snacks gegessen wurden.
Während der dreijährigen Beobachtungszeit erkrankten 6.725 Personen an einer koronaren Herzkrankheit (KHK). Dabei zeigte sich ein Zusammenhang zwischen der Häufigkeit, mit der Frittiertes gegessen wurde, und einem KHK-Risiko. Berechnungen zufolge hatten Personen, die täglich frittierte Lebensmittel aßen, im Vergleich zu Personen, die weniger als einmal die Woche zu frittierten Lebensmitteln griffen, ein 1,14-mal höheres KHK-Risiko.
Die gute Nachricht: Es gibt wohlschmeckende Alternativen zu Frittiertem. Bevorzugen Sie beim Essen außer Haus gebratene oder gedünstete Speisen.
Fettfreundliche Pommes – so geht’s!
Zu Hause können Sie z. B. fettfreundliche Pommes zubereiten. Waschen Sie dazu Kartoffeln mit Schale gründlich und schneiden sie in Streifen oder dickere Stücke (je nach Geschmack). Füllen Sie ein bis zwei Esslöffel Olivenöl, etwas Paprikapulver und die Kartoffelstücke in eine große Schale oder einen Plastikbeutel und schütteln Sie sie im fest verschlossenen Beutel durch oder mischen Sie sie in der Schale mit dem Paprikaöl. Backen Sie die Stücke im vorgeheizten Ofen goldgelb. Alternativ funktioniert das auch prima in einer Heißluftfritteuse.
Möchten Sie etwas braten, sollten Fleisch oder auch Gemüse besser nicht paniert sein, denn die Panade saugt sich sehr stark mit Öl voll – und das macht die Speisen sehr kalorienreich. Sicher ist: Es geht ohne klassisches Frittieren – und das freut auch Ihr Herz!
Autorin:
|
|
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (11) Seite 9
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Ernährung

3 Minuten
- Behandlung

5 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
thomas55 postete ein Update vor 12 Stunden, 5 Minuten
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Tag, 5 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





