- Leben mit Diabetes
Die Diabetes-Charity-Gala findet dieses Jahr digital statt
2 Minuten

Aufgrund der Covid-19-Pandemie findet die Diabetes-Charity-Gala in diesem Jahr nicht wie gewohnt als Präsenzveranstaltung in Berlin statt – stattdessen wird es ab dem 29. Oktober eine digitale Alternative geben, durch die Matthias und Inge Steiner führen und die sozialen Diabetes-Spendenprojekte in Videos vorstellen werden.
Die gemeinnützige Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe unterstützt seit vielen Jahren Projekte, die über die Risiken von Diabetes aufklären, einer Erkrankung vorbeugen oder die Versorgung von Menschen mit Diabetes verbessern. Jedes Jahr werden zwei Projekte ausgewählt, die dann im Rahmen der Diabetes-Charity-Gala vorgestellt und für die Spenden eingeworben werden.
Diese festliche Veranstaltung, bei der auch der Thomas-Fuchsberger-Preis verliehen wird, rückt die Volkskrankheit Diabetes jährlich in den Fokus der Öffentlichkeit: Jeweils etwa 450 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Showbusiness und der gesamten Diabetes-Szene nahmen an den Galas der letzten Jahre im TIPI am Kanzleramt in Berlin teil.
Dieses Jahr sollte die 10. Diabetes-Charity-Gala eigentlich am 29. Oktober stattfinden. Doch die Corona-Pandemie veränderte die Planung zu sämtlichen Veranstaltungen: „Eine Gala als Präsenzveranstaltung können wir daher leider nicht durchführen. Wenn überhaupt, hätten wir die Gästezahl drastisch senken müssen, um die Sicherheitsabstände zu gewährleisten“, bedauert Dr. med. Jens Kröger, Diabetologe aus Hamburg-Bergedorf und Vorstandsvorsitzender von diabetesDE.
Digitale „Gala light“ mit Matthias und Inge Steiner
„Das wäre eine Art Geister-Gala geworden, ohne Atmosphäre, ohne Empathie, die aber unsere ehrenamtlich Engagierten so sehr verdient haben“, fügt diabetesDE-Geschäftsführerin Nicole Mattig-Fabian hinzu und ergänzt: „Gleichermaßen zeigen wir aber auch Verantwortung gegenüber Menschen mit Diabetes, denen jedes Jahr zwei Spendenprojekte zugutekommen. Und wir lassen nicht zu, dass wegen Corona auch diese Spendenprojekte abgesagt werden müssen.“
Daher wird eine digitale Alternative – eine „Gala light“ durch die Matthias und Inge Steiner führen werden – für die Vorstellung der Spendenprojekte auf der Website der Organisation erarbeitet, die am 29. Oktober live gehen wird. Nicole Mattig-Fabian bittet: „Schauen Sie sich die Filme unserer Spendenprojekte an und unterstützen Sie diese Projekte mit Ihrer Spende. Ganz so wie Sie es in einem ‚normalen‘ Jahr getan hätten.“
Die Sponsoren Abbott, Boehringer Ingelheim, Medtronic und der Wort & Bild Verlag erläutern in Videos, warum sie dieses digitale Konzept unterstützen. Auch die „Übergabe“ der Spendenschecks durch die Großspender Almased, Boehringer Ingelheim, Medtronic und Novo Nordisk erfolgt in Form von Videos. Der vom Industrieforum Diabetes gestiftet Thomas-Fuchsberger-Preis wird erst 2021 wieder verliehen.
Online-Spenden sind unter www.diabetesde.org/gala-spenden möglich, oder per Überweisung auf das Spendenkonto:
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE59 1002 0500 0001 1888 00
BIC: BFSWDE33BER
Stichwort „Charity-Gala 2020“
Hier können Sie Förderer von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe werden: www.diabetesde.org/foerderer
Quelle: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe | Redaktion
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thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 15 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Tagen, 8 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße