- Aus der Community
Endlich Alarm!
2 Minuten
Tine ist voller Vorfreude, denn ein lang gehegter Wunsch geht für sie in naher Zukunft in Erfüllung: Sie bekommt ein System zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) mit Alarmfunktion! In ihrer Kolumne spricht sie über ihre Erwartungen an den technologischen Helfer.
Neuigkeiten! Bald ist es so weit: Ich bekomme endlich ein CGM-System mit Alarmen, und ich bin so unendlich dankbar! Auch wenn ich wie immer im Voraus alle schlechten Gefühle dieser Welt hatte – meine Krankenkasse hat meinen Antrag bewilligt. Wochenlanges Bangen nahm ein Ende. All die Gedanken, die mir jedes Mal durch den Kopf gingen, wenn ich mal wieder Menschen mit CGM-Sensoren am Arm in der Berliner S-Bahn gesehen habe, lösten sich in Luft auf. Endlich, endlich.
Aber was ist eigentlich ein CGM-System? Wenn ihr dieses Magazin aufmerksam lest, könntet ihr das wissen. Möglicherweise habt ihr es auch schon in der Diabetesbloggerwelt gesehen oder tragt selbst eines oder wurdet in eurer Praxis darüber aufgeklärt.
Lange habe ich mit dem Antrag gezögert … warum nur?!
Kurz gesagt: Ein CGM-System besteht meistens aus Sensor, Transmitter und Empfänger und misst den Glukosewert im Zwischenzellwasser. Ist es ein Real-Time-CGM-System, gibt der Sensor über den Transmitter kontinuierlich die Glukosewerte an ein Empfängergerät weiter, das Alarm schlägt, wenn ein bestimmter gesetzter Wert über- oder unterschritten wird.
Es ist ein unsagbar teures System für eine Studentin wie mich. Dennoch kann es maßgeblich alltagsverändernd sein, da es rechtzeitig vor Hypo- und Hyperglykämien warnt, man so Spitzen umgehen und mehr Zeit im Zielbereich verbringen kann oder es nachts weckt und so verhindern kann, dass eine Nacht komplett unterzuckert durchgeschlafen wird.
Ein CGM in meinem Alltag zu haben, ist schon lange ein sehr großer Wunsch von mir. Aber blöd, wie ich war, habe ich mich einfach nicht getraut, es zu beantragen, da ich dachte, dass die Krankenkasse meinen Antrag sowieso ablehnen würde. Warum? Kann ich euch tatsächlich nicht einmal genau sagen. Durch Probetragen wusste ich seit Jahren, wie sehr ein CGM mir aber doch helfen kann. Und nun habe ich mich endlich getraut, den Antrag abzuschicken, und er wurde bewilligt.
Kein Selbstläufer: es braucht Eigenleistung und Wissen
Wie wird es wohl werden mit dem CGM und mir? Natürlich macht es die Werte nicht automatisch besser, und es ist auch kein Garant für irgendwas. Es braucht schon noch viel Eigenleistung und Wissen, damit die Therapie mit CGM funktioniert. Deswegen muss man sich vorher mindestens noch einer Schulung hierzu unterziehen und dann einfach hoffentlich im Alltag mit dem CGM täglich dazulernen und sich aneinander gewöhnen.
Außerdem ist die Alarmfunktion nicht für jeden etwas. Viele, die ich kenne, fühlen sich davon zu sehr gestresst oder gestört und wollen keine „Zucker-Alarme“ in ihrem Alltag. Und das ist auch okay. Zum Glück gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten, zum Glück sind wir hier in der Position, uns Dinge aussuchen zu können. Ich bin unfassbar dankbar und freue mich auf die kommenden Wochen, Monate und Jahre mit meinem CGM. Wie es letztendlich sein wird, verrate ich euch an anderer Stelle! Habt ihr ein CGM-System?
Eure Tine
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (10) Seite 38
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 6 Tagen, 9 Stunden
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!-
calvin240 antwortete vor 6 Tagen, 8 Stunden
Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
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uho1 antwortete vor 6 Tagen, 6 Stunden
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
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calvin240 antwortete vor 5 Tagen, 3 Stunden
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße
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stephanie-haack postete ein Update vor 4 Wochen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 4 Wochen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 4 Wochen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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